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Kultur-, Informations- und Reisezentrum für Madagaskar. In Basel / Schweiz

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Fluggepäck nach Madagaskar

Frage: Wir haben auf unserem Flug von Zürich über Paris nach Tana von Anfang an 2 x 23 kg Gepäck zugute, oder? Wir haben ziemlich viele Kleider für die Projekte gesammelt und möchten diese unbedingt mitnehmen!
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Liebe Sabine und Pascal
Ich bestätige verbindlich, dass Ihr für Euren Flug mit Air France ab Zürich pro Person zwei Gepäckstücke zu maximal je 23 kg kostenlos befördern dürft. (Also total 46 kg pro Person und 92 kg zusammen für Euch zwei Personen). Ein einzelnes Gepäckstück darf allerdings maximal 23 kg wiegen.
Unabhängig davon dürft Ihr pro Person 7 kg Handgepäck mitnehmen, das natürlich den geltenden Regulationen entsprechen muss (Flüssigkeit etc). Genaueres dazu seht Ihr am Beispiel des Flughafens Zürich-Kloten unter  http://www.flughafen-zuerich.ch/desktopdefault.aspx/tabid-126/

 Kurzum: mit Air France könnt Ihr ab Abflugort bis zum Zielort Antananarivo TNR 46 Kilo Gepäck pro Person aufgeben und dieses Gepäck wird auch gleich nach TNR durchgechecked. Das heisst, dass Ihr Euch beim Flugzeugwechsel in Paris CDG nicht mehr darum kümmern müsst.

Herzlichen Dank, dass Ihr bei Eurer Madagaskarreise auch an weniger privilegierte Menschen denkt und nützliche Sachen mitnehmt. Natürlich werdet Ihr bei Ankunft in Antananarivo TNR von der PRIORI abgeholt und so auch Euer Gepäck. Wenn Ihr es nicht gleich am Folgetag ausliefern, also direkt von Hand zu Hand abgeben wollt, dann könnt Ihr es – natürlich kostenlos – bei der PRIORI zwischenlagern und es später während der Reise ausliefern. Es ist ja immer besser, wenn die Sachen direkt übergeben werden.
Ich gehe davon aus, dass Ihr jetzt schon wisst, wohin Ihr die Sachen abliefern wollt und ich hoffe sehr, dass Ihr abgeklärt habt, ob dieser Ort auch wirklich der geeignete dazu ist. (Ich habe eine jahrzehntelange Erfahrung im humanitären Bereich und weiss, dass manchmal täuscht, was Wahrheit erscheint. Der Teich der sogenannt humanitären Hilfe erstreckt sich via Internet über ganz Europa. Und dort schwimmen Haie der üblen Art.)

Herzliche Grüsse aus dem Madagaskarhaus
Franz
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Franz Stadelmann
Madagaskarhaus PRIORI Reisen GmbH
Holeestrasse 3
4054    Basel       Schweiz
Tel:       0041 61 332 19 27
mobil:   0041 76 409 91 98
franz.stadelmann@priori.ch

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Forchbahn in Madagaskar

Forchbahn in Madagaskar

Forchbahn in Madagaskar

Frage: Vor vielen Jahren wurde die Zürcher Forchbahn nach Madagaskar transportiert. Ist sie dort je in Einsatz gekommen?

Antwort: Die Forchbahn steht noch immer auf Abstellgeleisen im Hauptbahnhof von Antananarivo. Auf Seiten Madagaskars ist in den letzten Jahren nichts zu vernehmen, dass diese Bahn je wieder in Einsatz kommen soll. Auch von den Schweizer Initiatoren dieses Projekts ist nicht mehr zu hören. Diese teure Aktion (Schiffstransport!) bleibt ein Schandflecken einer verfehlten Schweizer ‘Hilfe’. Leider.

Die Zugskomposition sollte als Stadtbahn Entlastung im Verkehrssystem von Antananarivo bringen. Der Umbau von der Stromversorgung in ein mit Diesel betriebenes System wäre technisch machbar, aber von der Stadtverwaltung nicht finanzierbar. So rosten die Waggons im Hinterhof des Bahnhofsgeländes einfach vor sich hin…

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Informationsmaterial über Madagaskar

Sehr geehrte Damen und Herren, wir reisen kommenden Juni nach Madagaskar und hätten gern Informationsmaterial über Land und Leute, Kultur, Straßenkarten.
Falls Sie kein Informationsmaterial haben, würden wir uns über eine Adresse freuen, wo wir etwas bekommen können.
mit freundlichem Gruss Ekkehard B.

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Lieber Ekkehard B.
Herzlichen Dank für Ihre Anfrage. Sie gehen ja sehr methodisch vor und senden Ihre Anfrage gleich an zahlreiche Adressaten. Auch wir sind darunter.
Auf unserer Homepage www.priori.ch finden Sie alle Infos zu Madagaskar: wir haben die informativste Seite in deutscher Sprache über Madagaskar und sogar ein Online-Buch mit 72 Kapiteln mit allen Aspekten über Madagaskar! PRIORI ist vor Ort in Antananarivo und dies seit 1994.
Bei Fragen mailen Sie uns oder rufen uns an: wir haben in Basel das Madagaskarhaus www.madagaskarhaus.ch
Herzliche Grüsse aus dem Madagaskarhaus Franz Stadelmann

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Regenzeit in Madagaskar

(www.madagaskarhaus.ch)  Alle Jahre wieder – mehr oder weniger pünktlich im November/Dezember -  beginnt auf dem Hochland Madagaskars die Regenzeit und dauert bis März/April. Sind die Regen unter Umständen im November manchmal noch eher selten, so kann man in den Monaten Januar und Februar sich ihrer sicher sein. Die tropische Regenzeit ist eindrücklich, die Wolkenbrüche kommen plötzlich, sind sehr heftig und hören auch plötzlich wieder auf. Meistens braut sich am Nachmittag ein Gewitter zusammen, es donnert, blitzt und Wassermassen fallen vom Himmel. Ist das Gewitter vorbei, scheint  anschliessend oft wieder die Sonne vom blauen Himmel. Es kann aber auch vorkommen, dass es die ganze Nacht über regnet, dann allerdings weniger heftig und am Morgen ist es wieder schön. Die Regen sind oftmals sehr lokal, nur wenige Kilometer weiter ist alles trocken. Sofern man einen Panoramablick hat, sind diese Regenzonen aus der Ferne sehr gut als grau-schwarze Vorhänge am Himmel zu sehen. Das heisst nun allerdings nicht, dass es täglich gewittert und regnet. Es kann vorkommen, dass bis zu einer Woche und mehr gar kein Regen fällt.
In manchen Quartieren fällt während der Gewitter regelmässig der  Strom aus. Es kann Minuten oder Stunden dauern, bis er wieder zurück ist. Da Fenster und Dächer nicht immer ganz dicht sind, kommen Lappen, Planen und Eimer zum Einsatz, um dem eindringenden Wasser zu wehren. Dies gilt nicht nur für die Grasdächer, auch Wellblech und Ziegeln bilden keine Ausnahme. Vielfach liegen grosse Steine oder mit Sand gefüllte Säcke auf den Wellblechdächern, damit der Wind die Ränder nicht anheben kann. Nicht überall in Tana läuft das Wasser gut ab, so dass die Wassermassen wie kleine Bäche am Strassenrand entlang fliessen. Löcher und sonstige Unebenheiten sind mit Wasser gefüllt, zur Freude der Kinder, Enten und Gänse. In den Aussenquartieren, wo Strassen und Wege nicht asphaltiert sind, waten die Menschen durch den Matsch. Viele ziehen es vor, barfuss zu laufen. 
Doch trotz heftiger Regengüsse geht das Alltagsleben weiter. Die Händler, die ihre Waren am Strassenrand verkaufen, decken diese mit Plastikplanen ab, Sonnenschirme schützen zusätzlich. Regenschirme, Regenjacken und sogar Duschhauben sind nun in Gebrauch, um die Menschen vor dem Gröbsten zu bewahren. Wenn der Regen gar zu stark ist, stellen sich die Fussgänger irgendwo unter und warten, bis es aufhört oder wieder weniger regnet. Wenn möglich, machen die Menschen um die  Pfützen und Lachen einen Bogen. Oft lässt sich allerdings nicht verhindern, dass man von einem vorbeifahrenden Auto nass gespritzt wird, weil dieses den mit Wasser gefüllten Löchern nicht ausweichen kann. Taxis haben jetzt Hochkonjunktur, denn die Stadtbusse sind nun noch voller als sonst, weil mancher, der in der Regel zu Fuss geht, bei diesem Wetter doch lieber ein Stück im Trockenen fährt. 
Ganz anders kann sich die Regenzeit in den Monaten Januar und Februar präsentieren. Dies ist die Zeit der Zyklone von denen die grosse Insel fast regelmässig heimgesucht wird. Manchmal kann es sogar noch im März und April  zu diesen tropischen Wirbelstürmen kommen. In der Hauptsache ist die Ostküste von den verheerenden Auswirkungen betroffen. In Tana muss dann während einer Woche mit Dauerregen und konstant grauem Himmel gerechnet werden. Die Flüsse steigen rapid an und die Reisfelder sind mehr überschwemmt als sie sollten. Die Ähren sind im Wasser und der Reis muss deshalb oft kurz vor der endgültigen Reife geschnitten werden, um zu einem Ertrag zu kommen. Wartet man zu lange, verfaulen die Körner. Es kann allerdings auch vorkommen, dass die Samen zu keimen beginnen, je nach Höhe des Wassers, in dem die Pflanze steht.
In den seltenen Fällen, in denen es einem Zyklon gelingt, auch auf das Hochland zu treffen, stürzen Wassermassen sintflutartig vom Himmel herab, die mit Winden bis zu 200 Stundenkilometern begleitet werden. Die Schäden sind enorm. Sie reichen von Überschwemmungen, zerstörten Häusern, verwüsteten Feldern und Strassen bis zu  entwurzelten Bäumen, umgeknickten eisernen Werbetafeln und umgefallenen Betonpfosten, an denen die Stromkabel befestigt sind. Es kommt zu Stromausfällen von mehreren Tagen und wegen des starken Windes dringt der Regen sogar durch die Fenster- und Türritzen ein. So kommt es selbst in den Wohnungen im Ersten Stock zu Wasserschäden. Manche der traditionellen Häuser stehen bis zur Hälfte unter Wasser, die obdachlos gewordenen Menschen hausen in notdürftigen Unterkünften oder in Zelten, die vom Roten Kreuz oder anderen Organisationen zur Verfügung gestellt werden. Auch Schweine, Hühner und Zebus müssen in provisorisch gezimmerten Verschlägen warten, bis das Wasser wieder zurückgeht. Aber auch unter diesen beschwerlichen Umständen geht das Leben weiter, die Madagassen sind Meister im Improvisieren und im Erdulden von Situationen, die nicht geändert werden können.   
Diesen Februar (2012) wurde Madagaskar gleich zweimal von einem Zyklon „besucht“, wobei der erste davon – Giovanna – genau am Valentinstag auch über Tana rauschte. Davor wurde die Hauptstadt zuletzt 1994 von dem Zyklon Geralda aufgesucht. Hier ein paar Zahlen, um die Unterschiede zwischen einem üblichen Regenmonat und einem Zyklon-Monat deutlich zu machen:
Im Januar lagen die Temperaturen zwischen 17 und 35°C mit 470 mm Regen. Im Februar stieg der Niederschlag auf 692 mm mit Temperaturen zwischen 22 bis 35 °C. November und Dezember hingegen hatten jeweils 108 mm Niederschlag und Temperaturen zwischen 19 und 33°C.

 Weitere Infos unter http://www.priori.ch/

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Moskitonetz in Madagaskar

(www.priori.ch) Können sie uns eine Empfehlung geben, was für Moskitonetze ich kaufen soll. Es gibt  zwar eine grosse Auswahl im Internet, aber die einen kosten mehr als 100Fr. und es kommt ja darauf an, wie man sie befestigen kann, oder ob sie wie ein Zelt mit Stangen aufgestellt werden müssen? Da ich noch nie in einem Land war, wo man so etwas braucht, frage ich besser nach, damit ich nichts Falsches kaufe. Danke Gudrun
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Liebe Gudrun
Ich würde gar kein Moskitonetz in der Schweiz oder in Deutschland kaufen. Man kriegt sie weit billiger und dies quasi überall in Madagaskar und hat dazu noch das Erlebnis des Kaufs auf dem Markt. Exponierte Hotels haben in ihren Zimmern bereits Moskitonetze installiert. (Bei einem Hotel ohne Moskitonetz bleibt ja immer die Frage, wie man sein eigenes Netz aufhängen soll. Natürlich gehören auf eine Madagaskarreise immer auch ein paar Meter Schnur/dünnes Nylonseil (für die Wäsche), aber diese Meter helfen meist nicht, ein Moskitonetz zu befestigen.)

Ich selber reise immer ohne Netz, aber mit Antibrumm (rot, forte) und kaufe in Madagaskar jeweils die Mosquitospiralen (grüne, abbrennbare Coils), die überall zu haben sind.
Es ist natürlich so, dass es Malaria in Madagaskar gibt. Ebenso verweise ich auf Tropenärzte für fachgerechte Informationen. Genauso und ebenso bin ich selber seit 1988 mit Madagaskar am tun und habe natürlich meine paar Malarias gehabt. Aber ich lebe immer noch. Ich habe Ende der 80er Jahre für die Schweizer Entwicklungshilfe (DEZA) im Gesundheitswesen gearbeitet und habe die ‘Pharmacies Communautaires’ aufgebaut’: also draussen im Busch und primär an der (regenreichen) Ostküste und mithin in der ‘Malariaregion’. Nunja und kurzum: wir von der PRIORI haben Kontakte zu Ärzten im Fall des Falles und die Madagassen wissen sehr genau, was im Fall des Falles zu tun ist.

Die grösste Killergefahr in Madagaskar ist nicht die ‘Malaria’, sondern das ‘Auto’. Es gibt horrible Unfälle mit den ‘Taxi-Brousse’ und mit komischen Autovermietern. Daher ist die Auswahl der Reiseagentur, resp des Autovermieters, der Sie sich anvertrauen, sehr, sehr wichtig. Auch hier ist zu sagen und ich sage es nach meiner Erfahrung in Madagaskar seit 1988: es gibt viele Moskitos…

Herzliche Grüsse aus dem Madagaskarhaus

Franz Stadelmann
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Franz Stadelmann
Madagaskarhaus PRIORI Reisen GmbH
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franz.stadelmann@priori.ch

Die Reiseagentur in Madagaskar http://www.priori.ch : auf Augenhöhe bewusst reisen. PRIORI ist vor Ort in Antananarivo. Seit 1994!
 
Das Madagaskarhaus in Basel. Das Kultur-, Info- und Reisezentrum für Madagaskar: 
http://www.madagaskarhaus.ch
(Das Madagaskarhaus ist die Agentur der PRIORI Madagaskar: für einmal hat eine Firma des ‘Südens’ eine Niederlassung im ‘Norden’ gegründet!)
 
Besuchen Sie auch unser Piratenmuseum in Antananarivo und virtuell auf  http://www.piratenmuseum.ch

Auf unserem Internet-Blog http://madagaskar.blog.de/ finden sich Neuigkeiten aus Madagaskar über Natur, Land und Leute.

 Wir sind auch auf www.facebook.com unter Madagaskarhaus anzutreffen.

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Madagaskar: Totenumbettung als Familienfest

(www.priori.ch) Die Totenumbettung (Famadihana) ist das wichtigste Familienfest und dies insbesonders auf dem Hochland. Das Fest dauert normalerweise drei Tage. Doch da der Zukunftsdeuter die Tage festlegt, können die Tage auch anders verteilt sein.
 
Am ersten Tag werden die Mitglieder der Grossfamilie begrüsst. Sie reisen aus allen Ecken Madagaskars und sogar aus Europa an. Denn die Teilnahme ist quasi verpflichtend.
Am zweiten Tag werden die Gräber geöffnet und die Toten herausgenommen, in neue Tücher gehüllt und wieder in die Grabstätte gelegt. Anwesend sind mehrere Hundert Personen: Mitglieder der (sehr grossen) Familie, aber auch Nachbarn und Dorfbewohner.
Am dritten Tag kommen Musikgruppen und führen in Musik, Gesang und Tanz traditionelles Kulturgut vor. Während all den Tagen muss die Gastgeberfamilie die BesucherInnen beherbergen und verköstigen.
Dies ist natürlich die verkürzte Aufzählung der Vorgangs. Hinter der Famadihana, der Totenumbettung oder der Leichenwende, versteckt sich eine uralte Tradition, die die ersten Einwanderer aus Indonesien mitbrachten. Auf dem Hochland Madagaskars, also auf der Linie Antananarivo – Fianarantsoa, ist diese Tradition noch immer sehr präsent.
Jede (Gross-) Familie feiert alle paar Jahre eine Famadihana. Die Feierlichkeiten der Famadihana finden in der kalten Jahreszeit statt, also zwischen Juli und September.
 
Sie können mit dabei sein. Wir von der www.priori.ch haben bei einer befreundeten Familie vier Plätze erhalten.
Die Famadihana findet am Samstag, 25. August 2012 statt.
Das Hiragasy dann am Mittwoch 29. August.
 
Dieser Besuch ist nur geeignet für Leute, die sich wirklich und vertieft mit der madagassischen Kultur beschäftigen möchten.
Dazu lesen Sie bitte den PRIORI-Text zur Famadihana.
Wer nur eine Stunde und des Kicks wegen teilnehmen möchte, ist hier falsch am Platz. Aus Respekt gegenüber der Familie, die uns vertraut, können und wollen wir dieses wichtigste Fest einer Familie nicht durch einen Schnelltourismus entwürdigen.

Als Besucher / als Besucherin einer Famadihana kann man sich absolut frei bewegen. Auch Fotos zu machen ist keinerlei Problem, im Gegenteil: die Leute lieben es, an diesem allerwichtigsten der Feste fotografiert zu werden.
In dieser Grenzzone zwischen Leben und Tod sind die Gemüter natürlich aufgeheizt und irritiert. Alkohol hilft, vor allem den Männern, dieses psychische Minenfeld zu durchqueren. Daher sind die Festtage gegen Ende Nachmittag sehr animiert. Trotzdem hat der Besucher/die Besucherin keine physische Übergriffe zu befürchten.
 
Konkret läuft das so ab: Sie müssen mindestens drei Tage für eine Famadihana zur Verfügung haben. Die Nächte verbringen Sie in einem Hotel. Das PRIORI-Fahrzeug und der Fahrer sind im Famadihana-Dorf immer bei Ihnen. Sie verbringen 5 bis 8 Stunden pro Tag dort, wo sich die Festlichkeiten abspielen. Dort gibt es Essen und Getränke. Aber keine Toilette, die europäischen Normen entspricht.
 
Wenn Sie unbedingt eine Famadihana miterleben möchten, aber nicht zum obigen Datum in Madagaskar sind, dann ist es uns sehr wahrscheinlich möglich, anderswo eine Famadihana für Sie zu finden  (aber nur zwischen Juli und September). Bitte beachten Sie unsere ethischen Grundsätze (..keinen Schnelltourismus…) www.priori.ch

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Frauenreise: mit dem Rad durch Madagaskar

Oktober 2012 in Madagaskar: Diese exklusive Frauen-Fahrradreise bringt uns vom blühenden Hochland Madagaskars hinab zu den verlassenen Gestaaden des Indischen Ozeans, vorbei an beeindruckenden Nationalparks und kilometerlangen Stränden. Wir besuchen auf dem Weg eine vorbildlich organisierte Frauenkooperative und diverse lokale Kunsthandwerkstätten. Reisedatum: 7. Oktober bis 20. Oktober 2012 Diese Tour wird garantiert durchgeführt für eine Gruppengrösse von 5 bis 8 Frauen. Abflug und Ankunft können sich um einen Tag verschieben, je nach Flugplan der Airlines.

Den Anfang der Reise eröffnet die lebendige Hauptstadt Tana, von wo aus wir auf der alten und geschichtsträchtigen Naturpiste von Jean Laborde fahren. Unsere Route ist gesäumt von fotogenen Hügeln und kleinen Dörfern, die mit ihren ockerroten Backsteinhäusern den grünenbepflanzten Reisfeldern farblich einen unvergleichlichen Kontrast bieten. Wir gelangen nach Mantasoa gelangen und geniessen am buchtenreichen See das Gefühl, Zeit zu haben. Voller Elan führt uns unsere Pedalenreise nach Andasibe. Dort bietet der einzigartige Nationalpark von Perinet uns die Gelegenheit, den Klageschreien der Indri Indri zu lauschen oder den wackeligen Gang der Chamäleons auf Futter- und Partnersuche zu beobachten. Nach einer weiteren spannenden Abfahrt in Richtung Brickaville gelangen wir nach Vatomandry, wo wir im türkisblauen Meerwasser und unter Tropenpalmen unseren Seelen und Füsse ein Verwöhnprogramm von Feinsten gönnen können. Wir folgen dem Binnenkanal von Pangalanes: auf einer Piste gelangen wir von Mahanoro nach Nosy Varika. Dort bleiben wir ein paar Tage und besuchen eine vorbildlich organisierte Frauenkooperative, die in Handarbeit Stickereien fertigt und frischen lokalen Bienenhonig herstellt. Natürlich gehen wir auch an den Strand, um den herben Meereswogen zu lauschen und wir machen Spaziergänge hin zu Natur und Dorfkultur. Nach dem Erholungsaufenthalt setzen wir unsere Tour Richtung Mananjary fort, diesmal mit einem der urchigen Kanalboote. Unsere Fahrräder haben wir übrigens der Frauenkooperative verschenkt: für sie ist dies ein willkommenes Transportmittel. In Mananjary wartet ein Fahrzeug auf uns. Es bringt uns auf dem Landweg in den beeindruckenden Nationalpark von Ranomafana und später auf den geteerten Strassen zurück nach Tana. Unterwegs besuchen wir Kunsthandwerker, Märkte und Naturschönheiten.

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Madagaskar Ostküste: die Strasse des Meeres

(www.priori.ch) Die Nationalstrasse Nummer fünf – die RN5 – führt der Ostküste Madagaskars entlang hoch: vom Küstenhafen Tamatave bis nach Maroantsetra, der Stadt in der Bucht der Masoala-Halbinsel (Antongil). Die RN5 ist keine Strasse, sie ist eine Zumutung. Es sind so gut wie ausschliesslich Lokalleute, die auf diesem Karrweg voller Schlamm und Steinen unterwegs sind. Die Strapazen der äusserst schlechten Piste lassen vergessen, dass diese Region eine der schönsten von Madagaskar ist. Die RN5 lavendelt zwischen Meer und Land, sie navigiert in gerade noch befahrbaren Zonen zwischen Meer, Strand und Küstenhügeln. Wer diese Piste miterlebt denkt nicht, dass ein Fahrzeug diese Strapazen überlebt. Und doch tun es die wenigen Autos, die auf dieser Linie fahren – und auch die Passagiere. Wer Natur und ursprüngliches Leben liebt und sensationelle Fotomotive sucht, ist hier richtig. Doch die Nationalstrasse Nummer fünf liegt im Spannungsfeld zwischen Tour und Tortur. Eine Reise entlang dieser Route muss bedacht und gewollt sein, es ist keine Schnellklickreise. www.priori.ch organisiert sie.

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Pioniertour mit dem Fahrrad in Madagaskar, September 2012

Unter Reiseleitung des Ethnologen und Buchautors Lutz Redecker radelt die Kleingruppe vom Hochland in Madagaskar bis zum Indischen Ozean. Die wenig bekannte Welt des ländlichen Hochlands zwischen der Hauptstadt Antananarivo und Fianarantsoa ist weit mehr als eine spannende Herausforderung für Tourenbiker. Ein wesentlicher Programmpunkt ist die Begegnung mit den Menschen in den kleinen, schwer zugänglichen Dörfern der Hochlandbewohner, den Betsileo, den Tanala am Rand der letzten Primärwälder des Landes und anderen Gruppen.

Ein dosierter Tourismus in kleinen Gruppen bietet die Möglichkeit, Bereisten und Reisenden ein wenig mit der anderen Welt vertraut zu machen. Das grösste Problem für die ländlichen Gemeinschaften ist nicht der Fortschritt als solcher, vielmehr ist es die Geschwindigkeit, mit der sich Veränderungen vollziehen und die traditionellen sozialen Gefüge aufbrechen. Mit unserem Bike-Trekking geht es darum, die Menschen in ihren Lebensräumen in den Mittelpunkt der Reise zu stellen. Zu erkennen, dass sich durch ihr Wirken das ländliche Leben regeneriert und unbekannte Traditionen auch mit wenigen Mitteln ein prosperierendes Leben ermöglichen. Unsere Begegnungen – wenn auch für nur kurze Zeiträume – geben uns zu verstehen, dass diese Menschen zwar in ihrer Bindung zum Land sich eher traditionell verhalten, aber auch verändernde Bedürfnisse haben. Eine der grössten Herausforderungen ist also für beide Parteien, dem oftmals verzerrten unrealistischen Bild, das die Medien voneinander vermitteln, zu widersprechen.

Reiseverlauf
1. Teil Ein spezielles Programm in deutscher Sprache, organisiert vom PRIORI Kernteam in der Landeshauptstadt Antananarivo am ersten bzw. zweiten Reisetag. Abends Briefing und Tourenbesprechung mit dem deutschsprachigen Ethnologen und Tourguide des Bike-Trekkings.
2. Teil Nach einem Transfer nach Antsirabe erkunden wir die Stadt und den nahen Vulkansee, ihre Sehenswürdigkeiten sowie einige traditionelle Handwerks-Produktionen.
3. Teil Off the beaten tracks! Unser Pilot-Bike-Trekking führt uns in zwei Tagestouren von ca. 5-7 Stunden über Naturpisten nach Ambositra. Auf dieser Strecke werden wir zu Besuch bei einer Familie in einem kleinen landwirtschaftlichen Ort im Hochland drei Tage verbringen und so die lokale Kultur, Arbeit und das Verwandtschaftswesen besser kennen lernen. Es ist eine einfache Unterbringung “chez l’habitant”. Täglich erkunden wir von hier aus die Region. Wir befinden uns in einer Region, die selten von Touristen besucht wird und daher durch unsere kleine Gruppe wenig gestört wird. Am letzten Tag geht es weiter in das nahe Ambositra.
4. Teil Aufenthalt in Ambositra und Weiterfahrt nach Ranomafana. Auch hier wählen wir einen Streckenverlauf, der abseits der beaten tracks im südlichen Hochland liegt und werden u.a. einen Nationalpark sowie versteckte Bergdörfer aufsuchen, die noch komplett Subsistenzwirtschaft betreiben. In der Region, östlich des kulturellen und wirtschaftlichen Zentrums der Betsileo, Fianarantsoa, werden wir einen Tag verweilen und regionale Traditionen betrachten. Schliesslich gelangen wir in mehreren Etappen über den Primärwald der Region in die niedrig gelegene Küstenregion nach Manakara.
5. Teil Aufenthalt in der Küstenregion, Pirogenfahrt auf dem Kanal von Pangalanes, Marktbesuche, Besuch einiger Dörfer und Plantagen bei Vohipeno. Rückkehr mit dem Zug (ja nach Fahrplan) in die Bergregion und Fahrt nach Sahambavy. Aufenthalt im nahen Fianarantsoa. (Weinreben, traditionelle Papierherstellung in Ambalavao)
6. Teil Rückkehr mit dem PKW nach Antananarivo. Übernachtung und Transfer zum Flughafen. Von hier kann auch eine Verlängerungswoche zu unterschiedlichen PRIORI Destinationen gebucht werden. Weitere Informationen zum Verlauf dieses Pilot-Bike-Trekkings beim Madagaskarhaus in Basel, www.madagaskarhaus.ch Der Zeitumfang wird bewusst nicht auf einen konkreten Tagesverlauf festgelegt, um so den Routenverlauf flexibler zu gestalten.

Mindestteilnehmerzahl drei Personen. Schwierigkeitsgrad der Strecken mittel bis schwer. Geeignet sind robuste Tourenräder und Mountainbikes. Bikes Es besteht die Möglichkeit, vor Ort ein robustes Tourenbike zu erwerben. In der Hauptstadt kann dieses Bike dann am Ende der Tour einem Sozialprojekt der Region geschenkt werden. (Air France erlaubt auf den Flügen nach Madagaskar total 46 kg pro Person und somit ist die Mitnahme eines Fahrrades sehr gut machbar). Das Waisenkinderprojekt von PRIORI Der gemeinnützige Verein www.tsarabe-madagaskar.ch erhält von jeder bei PRIORI gebuchten Tour 5% um dieses Geld für ein Waisenkinderprojekt in Antananarivo einzusetzen. Das Waisenheim kann auf Wunsch besucht werden.

Die Reise dauert zwei Wochen: in einer Kleingruppe das tagtägliche Leben Madagaskars erleben und die Landschaften der grossen Insel geniessen.Frühere / spätere Anreisen und Abreisen sind möglich, ebenso eine Verlängerung mit Badeurlaub auf der tropisch schönen Insel Ste. Marie.Unsere Tour ist ein geruhsames Durchqueren von madagassischen Landschaften per Fahrrad. Wer sein eigenes Rad nicht dabei hat, kauft sich in Antananarivo ein fabrikneues Fahrrad (Preis je nach Qualität rund 300 sFr / 250 Euro). Die Tagestouren sind auch für nicht durchtrainierte Radler machbar. Wichtig ist das Erleben der madagassischen Landschaft und der Kontakt zu den Menschen. Entlang des Weges wird unter anderem eine ‘Buschschule’ besucht und natürlich auch Märkte aller Art. Der Reiseleiter radelt mit und erklärt die Vielfältigkeiten des madagassischen Lebens. Mit dabei ist auch ein Begleitfahrzeug, das Gepäck und manchmal wohl auch radelmüde Leute transportiert. Es wird nicht jeden Tag geradelt, denn Fotos und Gespräche brauchen auch ihre Zeit, ebenso das Staunen und Verarbeiten. Unterwegs sehen Sie Lemuren in Naturparks, Lokalmärkte voller Bananen und tropischer Früchte, Chamäleons und Ochsenkarren und tausend Aspekte madagassischen Lebens. Also alles, was das tägliche Leben in Madagaskar ausmacht. Viel Zeit verbringen Sie im Nationalpark von Ranomafana, wo die Lemuren markdurchdringend durch den Regenwald schreien. Mit dazu gehört auch ein Ausflug auf einer Piroge (Einbaum). Ein besonderes Erlebnis ist auch die Eisenbahnfahrt mit der Dschungelbahn.Die in Tana gekauften Fahrräder können Sie am Ende der Reise verkaufen. Oder aber Sie schenken Ihr Rad einer gemeinnützigen Institution: einem Gesundheitsposten, einem Entwicklungshilfeprogramm. An Leute also, deren Arbeit dank einem Fahrrad erleichtert wird.

Reisedatum: 10. Sept bis 25. Sept 2012

Mehr Infos bei:
Madagaskarhaus PRIORI Reisen GmbH
Holeestrasse 3
4054 Basel Schweiz

Das Madagaskarhaus in Basel. Das Kultur-, Info- und Reisezentrum für Madagaskar: http://www.madagaskarhaus.ch

Die Reiseagentur in Madagaskar http://www.priori.ch : auf Augenhöhe bewusst reisen. PRIORI ist vor Ort in Antananarivo. Seit 1994!

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Die Schildkröten der Barren-Inseln in Madagaskar

Schildkröte im Westen Madagaskars

Schildkröte im Westen Madagaskars

Ausstellung im Naturmuseum Genf : Schildkröten der Barren-Inseln in Madagaskar.

Die kleinen Sandinseln der Barren befinden sich im Kanal von Mozambique  südwestlich von Maintirano, also an der Westküste Madagaskars. Dort kommen regelmässig fünf Arten von Meeresschildkröten an Land, um ihre Eier zu legen. Auch sie sind, wie so viele Meeresbewohner, gefährdet.

Die Ausstellung dauert vom 1. November bis zum 1. April 2012 und zeigt in Bild, Film und Text das Wechselspiel der Meeresbewohner, der Fischer, der ékologie und der Ökonomie. Besuchenswert!

Mehr Infos und Fotos auf der Homepage des Museums in französischer Sprache.

Le Muséum d’histoire naturelle de la Ville de Genève présente, du 1er novembre 2011 au 1er avril 2012, Les tortues des îles Barren, une exposition et un documentaire sur les tortues de l’archipel malgache.

L’exposition est consacrée à un projet de conservation de la biodiversité marine (et des tortues en particulier) sur les îles Barren à l’ouest de Madagascar. Mis en place en 2005 et terminé en 2010, ce projet coordonné par le Muséum a été soutenu essentiellement par le Réseau universitaire international de Genève, le WWF Madagascar et la Ville de Genève (Muséum, Délégation à la coopération et Délégation Genève Ville Solidaire). Cette démarche, menée en lien étroit avec la population et notamment les pêcheurs de la région, avait pour objectif de préserver les cinq espèces de tortues marines menacées de disparition qui fréquentent le canal du Mozambique. La création future d’une aire marine protégée pour ces îles devrait assurer la préservation à long terme des espèces menacées dans cette partie de l’Océan Indien.

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