Moskitos in Madagaskar

Keine Angst vor Moskitos in Madagaskar!

Moskitos sind nervige Zeitgenossen, die neben juckenden Stichen in vielen tropischen Regionen der Welt leider auch Krankheiten wie Malaria verursachen können.

Auch in Madagaskar gibt es Moskitos und ein hoch eingestuftes Risiko für die Malaria Tropica. Dies sollte bei einer Reise in dieses wunderschöne Land berücksichtigt werden, sie jedoch auf keinen Fall davon abhalten. Durch entsprechende Vorsichtsmaßnahmen und einige einfach umzusetzende Vorkehrungen auf Ihrer Reise können Sie die Gefahr dieser durch Moskitostiche übertragenen Krankheit gering halten.

Malaria Tropica in Madagaskar
Es gibt drei Arten von Malaria mit je unterschiedlichen Erregern und Krankheitsverläufen: Malaria Tropica, Malaria tertiana und Malaria quartana. Die in Madagaskar vorkommende Malaria Tropica ist eine Infektionskrankheit, die durch den Stich der weiblichen Anopheles-Stechmücke übertragen wird. Und dabei nur von jenen, die den Erreger in sich tragen. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich.
Das Risiko für Malaria Tropica ist dort grösser, wo die Anophelesmücken vermehrt vorkommen: in Madagaskar an der tropisch feuchten Ost- und Nordküste eher als im Hochland oder im trockenen Südwesten, und in der Regenzeit häufiger als in der Trockenzeit. Generell ist die Malaria Tropica jedoch auf der ganzen Insel das ganze Jahr über vorhanden. Die Mücken stechen besonders ab spätnachmittags und Frühabend und bei Windstille.

Wirksamer Schutz vor Mückenstichen
Die wirksamste Art sich gegen Malaria zu schützen ist es natürlich, nicht von Moskitos gestochen zu werden. Dafür helfen Eigenverantwortung ebenso wie verschiedene hilfreiche und effiziente Mittel, die es überall in Madagaskar zu kaufen gibt:
• Gerade morgens und abends sollten Sie versuchen, langärmlige helle Kleidung zu tragen und Mückenschutzmittel gegen die lästigen Tierchen (wir haben gute Erfahrungen mit AntiBrumm forte gemacht) auf die Haut auftragen.
• Es gibt auch extra Mittel, mit denen Kleidung imprägniert werden kann sowie Armbänder, oder elektronische Stecker, die mückenvertreibende Duftstoffe absondern. Diese Utensilien sollten Sie vor der Reise besorgen.
• In so gut wie jedem kleinen Einzelhandel (Epicerie) in Madagaskar findet man so genannte Coils – Räucherspiralen – gegen Stechmücken sehr günstig zu kaufen (ein Pack mit 10 Coils kostet etwa 50 Eurocent). Es gibt verschiedene Produkte, für Räume und Outdoor, meist asiatische Fabrikate, von denen die allermeisten sehr effektiv und unbedenklich für die Gesundheit sind. Die Abrennzeit liegt bei etwa acht Stunden.
Moskitonetze sind in Madagaskar in vielen Hotels der mittleren und oberen Preisklassen in den Zimmern vorhanden und meist in akzeptablem Zustand. Ein Stück Klebeband ist hilfreich, um vorhandene Löcher abzukleben. In Kombination mit Coils oder Mückenschutzspray werden Sie die Nacht gut überstehen.
• Falls kein Moskitonetz vorhanden ist hilft es, Ventilator oder Klimaanlage über Nacht anzulassen. Denn Anophelesmücken haben gekreuzte Flügel und können bei Wind nicht landen und stechen.

Medikamente und Versorgung in Madagaskar
Einen hundertprozentigen Schutz vor Malaria gibt es nicht. Bezüglich der Malariaprophylaxe durch Medikamente mit den üblichen Mitteln Malarone, Lariam und Co. haben wir von der PRIORI natürlich unsere ganz persönlichen Urteile und Erfahrungen. Sie verstehen, dass wir an dieser Stelle keinerlei ärztliche Hinweise geben dürfen. Wir verweisen Sie auf eine Anfrage bei Ihrem Hausarzt oder beim Tropeninstitut. Hilfreiche Links sind unserer Meinung nach u.a.www.gesundes-reisen.de oder http://www.safetravel.ch . Reisende aus der Schweiz finden auf unserer Webseite eine Liste von Tropen-Ärzten und Impfstellen.

Sollte wirklich einmal der Verdacht auf Malaria bestehen, so finden Sie in Madagaskar verteilt über das Land Apotheken, Krankenhäuser und Ärzte, die mit der Krankheit bestens vertraut sind und sehr gut einschätzen können, was zu tun ist.

Wir wünschen Ihnen einen guten Urlaub auf der grossen Insel, und kommen Sie gesund zurück!