Mit Moritz Grubenmann auf der Suche nach archaischen Pflanzen

Beispiel einer vergangenen Reise mit Moritz Grubenmann in Madagaskar
Madagaskar: Auf der Suche nach archaischen Pflanzen, 14. März – 05. April 2017

22-tägige Kleingruppenreise mit Moritz Grubenmann

«AUF DER SUCHE NACH ARCHAISCHEN PFLANZEN»
Madagaskar ist der Hotspot der Biodiversität. Dies ist eine Kleingruppenreise auf dem 8. Kontinent, geführt von dem Pflanzenkenner und Buchautor Moritz Grubenmann.

Tag 1 – 2: Antananarivo – Diego Suarez
Nach unserer Ankunft und einer Nacht in Antananarivo fliegen wir mit Air Madagaskar am frühen Morgen in den Norden. Heute haben wir die Möglichkeit eine der grössten Hafenstädte Madagaskars, Diego Suarez, anzuschauen.

Tag 3: Diego Suarez
Wir fahren heraus aus der Stadt zum Baie de Sakalava und schauen uns an, was alles im sandigen Untergrund des niederwüchsigen Trockenwaldes wächst. Wir werden einige sukkulente Pflanzen finden, die bis jetzt leider keinen deutschen Namen haben, wie Pachypodien, Cyphostemme-Arten, Orchideen und Euphorbien. Nicht nur hinsichtlich der Pflanzen sind diese Ort einen Besuch wert, Fische und Mördermuscheln können dort auch beobachtet werden.

Tag 4: Diego Suarez
Heute fahren wir in die Montagne des Français, einem Höhepunkt für Liebhaber von exotischen Pflanzen. Da diese Pflanzen eine längere Trockenzeit überdauern müssen, haben sie mehrheitlich dicke Speicherorgane, fette Blätter wie Aloen oder Rübenwurzeln. Auch die Tierwelt mit Chamäleon und Madagasakarboa sind, neben einer interessanten Insektenwelt mit Schmetterlingen und Purpur-Zikaden, spannend. Mit ein bisschen extra Glück sehen wir im Laufe des Tages auch Eulemuren, Bienenfresser und Eisvögel in den Montagne des Français. Den grandiosen Blick auf die Bucht von Atsiranana (Diego Suarez) vom französischen Fort auf der Hügelspitze werden wir lange im Erinnerung haben, wie auch die für die Region sehr speziellen Baobabs, Adansonia suarezensis.

Tag 5: Diego Suarez – Montagne d’Ambre
Heute verlassen wir das feuchte, warme Tiefland und fahren in die Montagne d’Ambre, einen immergrünen Bergregenwald, an dessen Rand die Franzosen auch ein Erholungsheim gebaut haben. Zu Ehren von General Joffre, wurde dieser Ort Joffreville genannt.

Tag 6: Nationalpark Montagne d’Ambre
Dieser Nationalpark wird von mehreren Flüssen durchzogen und es gibt auch mehrere Wasserfälle. Hier gibt es verschiedene Arten vom Chamäleons, darunter eines der kleinsten Erdchamäleons (Brookesia tuberculata). Es gibt auch Frösche und eine interessante Pflanzen- und Tierwelt sowie viele verschiedene Arten von Lemuren. Als Höhepunkt dieses inhaltsreichen Tages machen wir eine Nachtwanderung und bestaunen die nachtaktiven Tiere wie Uroplatus und Baumfrösche.

Tag 7: Montagne d’Ambre – Ankarana
Heute fahren wir weiter in Richtung Süden und machen unterwegs verschiedene Fotostopps. Die Landschaft ändert sich förmlich von Stunde zu Stunde und wir erreichen im Laufe des Nachmitags Ankarana, unsere Bleibe für die nächsten zwei Tage.

Tag 8 – 9: Nationalpark Ankarana
Eine der eindrücklichsten Landschaften, die es in Madagaskar gibt, sind die Tsingy, Kalkfelsen, die nadelspitze und messerscharfe Grate haben. Auf einer Wanderung durch diese urtümliche Landschaft treffen wir Lemuren, Reptilien, Orchideen und eine enorme Vielzahl von sukkulenten Pflanzen. Unter anderem die nur in den Tsingy vorkommenden Adenia lapislazicola und Cyphostemma rutilans, zwei endemischen Pflanzen der Tsingy d’Ankarana. Wir werden auch eine Wanderung zu Pachypodium decary machen. Diese Wanderung bietet uns nochmals einen fantastischen Einblick in das Labyrinth der Kalkfelsen.

Tag 10: Ankarana – Antsohihy
Heute haben wir die Möglichkeit unterwegs verschiedene Stopps zu machen und werden entlang der Route in Ambanja eine Plantage für Kakao, Kaffee und Ylang-Ylang besichtigen.

Tag 11: Antsohihy – Analalava
Am frühen Morgen wartet Jean-Pierre schon unten am Hafen auf uns. Die Fahrt mit dem Motorboot nach Analalava findet auf dem Fluss entlang der Mangrovenwälder, dieser lebendgebärenden Bäume, die sich an ein Leben im Salz und Süsswasser angepasst haben, statt. Die Fahrt bietet auch einen schönen Einblick in diesen einzigartigen Lebensraum. In Analalava angekommen bietet sich die Gelegenheit einen Dorfspaziergang zu machen oder einen Blick auf die vielen schönen Holzsegelschiffe, die, je nach Wasserstand, am Strand oder im Wasser liegen, zu werfen.

Tag 12: Analalava – Nosy Lava – Analalava
Nosy Lava ist Madagaskars älteste Gefängnis-Insel und bis vor weniger als 15 Jahren war das Gefängnis vor Ort in Betrieb. Heute sieht man nur dessen alte Ruinen und mit etwas Glück trifft man auch einen der ehemaligen Gefangenen (die nach der Schliessung hiergeblieben sind), die einem gerne eine Rundführung durch die Ruinen bieten. Die Fahrt von Analalava nach Nosy Lava findet per Boot statt und während der Rückfahrt ist es möglich, einen kurzen Stopp auf einer ganz kleinen Insel zu machen. Während des Aufenthalts auf Nosy lava gibt es auch die Möglichkeit zu baden oder zu schnorcheln und mit ein bisschen Glück sehen wir kleine Schwärme fliegender Fische an der Wasseroberfläche.

Tag 13: Analalava – Antsohihy
Unser Fahrer, den wir in Antsohihy verabschiedet haben, ist jetzt auch in Analalava angekommen und macht nun mit uns die Rückfahrt durch eine Landschaft mit schneeweissen Quarz- und Bongolavafeldern. Hier kommen die Euphorbia guilllerimondi und einige andere sukkulente Pflanzen wie Pachypodium rosulatum vor.

Tag 14 – 17: Antsohihy – Mandritsara – Antsohihy
Die Fahrt nach Mandritsara entlang dem Sofiafluss durch eine urtümliche Landschaft wird durch einige Fotostopps und kurzen Ausflügen links und rechts der Strasse ergänzt. Vor Ort werden wir während dieser paar Tagen auf unseren Wanderungen den berühmten rotblühenden Pachypodium baroni und andere Arten wie Pachypodium sofiense und Uncarina bewundern können.

Tag 18 – 20: Antsohihy – Ankarafantsika
Nach einer Fahrt durch sehr afrikanisch anmutende Landschaften voller Palmen und Savannengräsern machen wir einen Abstecher Richtung Westen und verbringen ganze zwei Tage im Nationalpark Ankarifantsika. Dieser Trockenwald wird uns mit seinem Vogelreichtum, den verschiedenen Lemuren und den Nasenchamäleons erneut ins Staunen bringen. Auch ein Besuch bei den Baobabs, diesen letzten Riesen, lohnt sich. Pachypodien, Aloen, verschiedene Erdorchideen und geophytische Euphorbien sind neben einer reichen Insektenwelt unter anderem mit schön gefärbten Stabheuschrecken und bunten Käfern wunderbare Fotomotive. Eine Bootsfahrt auf einem See bringt uns Krokodile und viele Wasservögel in den Focus.

Tag 21 – 23: Ankarafantsika – Antananarivo – Schweiz
Auf der Rückfahrt in die Hauptstadt Antananarivo werden wir zwei Pflanzenstandorte besuchen, die uns zeigen, dass das „langweilige“ Grasland voller kleiner Überraschungen steckt.
Bevor wir zurück in die Schweiz fliegen, werden wir den letzten Tag nutzen, um einen Markt zu besuchen und auch einen Ausflug zum berühmtesten Königshügel Ambohimanga zu machen.

Highlights
– Imposante Pflanzenwelt
– Regen- und Trockenwald
– Tsingy d’Ankarana

Infos, Preise und Leistungen

Reisetermine
DI, 14.03. – MI, 05.04.2017
DI, 04.04. – MI, 26.04.2017

Dauer
22 Tage / 21 Nächte

Gruppengrösse
4 – 8 Personen (Mindestteilnehmerzahl: 4)

Route
Antananarivo – Diego Suarez – Montage d’Ambre – Ankarana – Antsohihy – Analalava – Antsohihy – Mandritsara – Antsohihy – Ankarafantsika – Antananarivo

Preis pro Person im DZ 6800 CHF
Einzelzimmer-Zuschlag  950 CHF

Inbegriffen
– Flug hin und zurück aus CH / D / A
– 21 Übernachtungen in Doppelzimmer mit Frühstück
– alle Transporte in Madagaskar
– Besichtigungen und Ausflüge, Lokalguide und Eintrittskarten wie im Programm erwähnt.
– Deutschsprachige Reiseleitung
– Tageszimmer vor dem Heimflug

Nicht inbegriffen
– Visum (rund 30 Euro, erhältlich bei Ankunft, Stand Juni 2016)
– Mittag- und Abendessen
– Einzelzimmerzuschlag
– Private Reiseversicherungen
– Trinkgelder und persönliche Auslagen

Gerne machen wir Ihnen ein Angebot für eine individuelle
Zusatzwoche zu dieser Reise.

Bemerkungen
– Die Durchführbarkeit des Programms hängt von der Verfügbarkeit der Hotels und der Flüge
ab.
– Für diese Reise wurden normalerweise Hotels der mittleren Kategorie ausgewählt.
– An manchen Orten ist die Auswahl an Hotels sehr begrenzt.
– Wir informieren Sie gern über die im Programm ausgewählten Hotels.
– In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass Hotels Übernachtungen annullieren, trotz        frühzeitiger Buchung. Natürlich sorgen wir dann für bestmöglichen Ersatz.
– Für Änderungen der Flugzeiten/-daten kann keine Haftung übernommen werden.
– Preisänderungen bleiben vorbehalten aufgrund möglicher Preiserhöhungen von Treibstoff und Hotelübernachtungen.

Die vollständigen AGBs finden sich unter
www.madagaskarhaus.ch/agb