Explorer-Reise Soalala

Kleingruppenreise auf rauhen Pisten in eine abgelegene Region Madagaskars

Explorer-Reise Solala

PRIORI Explorerreise

PRIORI Explorer-Reise

Start in Antananarivo. Wir durchqueren das nördliche Hochplateau und sind mittags in Maevatanana. Nach dem Mittagessen geht’s weiter in die Küstenebene. Auf einer Brücke überqueren wir die schäumenden Stromschnellen des Betsiboka. Abends sind wir im Nationalpark von Ankarafantsika, wo wir am nächsten Vormittag eine ausgedehnte Wanderung machen. Die Tier- und Pflanzenwelt in diesem Trockenwald ist eindrücklich. Nachmittags begeben wir uns dann zur Küstenstadt Mahajunga, die etwas schläfrig an der Mündung des Betsiboka liegt. Hier geniessen wir einen ruhigen Abend mit Blick auf die weite Meeresfläche des Kanals von Mosambik.

Das Abenteuer beginnt mit der Fähre hinüber nach Katsepy und von dort über die Naturpiste nach Westen über  Mitsinjo nach Soalala. Für diese 150 Kilometer nehmen wir uns rund drei Tage Zeit, denn unterwegs gibt es den Kinkony-See mit seinen Flamingos zu sehen, ebenso die Zuckerfabrik von Mitsinjo und die vielen Details entlang des Weges. Die Piste ist in ganz unterschiedlichem Zustand.

In Soalala bleiben wir zwei oder drei Tage, denn der Ort liegt schön auf einer Halbinsel (siehe Titelfoto). Wir besuchen ein Schildkrötenprojekt, den Nationalpark Baie de Baly und erforschen Ruinenspuren von Swahili-Schifffahrern, die dort wohl vor weit über 1000 Jahren eine Handelsstation unterhielten.

Dann fahren wir Richtung Süden zur  Namoroka-Region, wo sich der Nationalpark Namoroka mit seinen Tsingy (Karstspitzen) befindet. Der Park ist so abgelegen, dass pro Jahr keine Handvoll Besucher den Weg dorthin findet. Die Piste dorthin ist schlecht, zuweilen sehr schlecht bis unpassierbar. Diese westlich von Mahajunga gelegene Region ist touristisch völlig unerschlossen. Die Abgelegenheit des Ortes bedingt Zeltübernachtungen und eine einfache Küche. Belohnt werden die Reisenden während dieser Tour allerdings durch eine einmalige Landschaft und eine sehr angenehme Bevölkerung.

Die Tour hat einen grossen Abenteuergehalt: wir haben keine festen Tagesetappen, sondern richten uns nach den Gegebenheiten und dem Pistenzustand vor Ort. Wir sind ausgerüstet mit Zelten, Matten und Kochgeschirr. Und natürlich mit Essen und Wasser. Die Qualität der Mahlzeiten bewegt sich auf Pfadfinderniveau und hängt sehr auch von unseren Kochkünsten ab.

Diese Reise ist geeignet für flexible Menschen, die sich den jeweiligen Umständen adaptieren können. Das Tagesprogramm wird in Gruppenabsprache festgelegt, wobei der Tourguide das entscheidende Wort hat.

Diese Explorer-Reise wurde vom 30. Juni – 13. Juli 2013 erfolgreich durchgeführt. Hier finden Sie das Detailprogramm der Reise.

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