Archiv der Kategorie: Feedback von Reisenden

Feedback von Reisenden

Stimmen, Rückmeldungen sowie das Feedback von Reisenden nach ihren Madagaskar-Ferien mit PRIORI oder nach ihrem Besuch bei uns im Madagaskarhaus.

Beeindruckende Hochzeits-Reise in Madagaskar

Eine unvergesslich schöne und beeindruckende Hochzeits-Reise in Madagaskar mit PRIORI erlebt

„Salama liebes Priori Team!

Wir möchten uns noch einmal bei euch für alles und dafür bedanken, dass wir eine so unvergesslich schöne und beeindruckende Hochzeits-Reise in Madagaskar erleben durften! Ihr seid einfach die Besten!!! Tsarabe!!!!!

Madagaskar ist sehr beeindruckend und wunderschön, genauso wie die Menschen und die Tierwelt! Wir haben viel Schönes gesehen, aber auch Trauriges und gefährliche Situationen erlebt.

Außerdem hatten wir nicht gewusst, wie kalt es auf Madagaskar ist. Zur Zeit unseres Aufenthaltes und dass es dauerhaft in Strömen regnet. Aber ab der 2. Woche kam dann die Sonne endlich zum Vorschein und wir konnten uns von unserer Erkältung erholen. 🙂

Unvergesslich waren unsere Begegnungen mit Buckelwalen und Lemuren!!!

Wir haben viele interessante Leute kennengelernt und durften sogar einige Freundschaften mit wunderbaren Menschen schließen. Andere Urlauber waren gestresst oder hatten es zu eilig, um länger auf ihr Essen zu warten. Unser Motto war jedoch immer: Mora mora!!! – Sehr zur Freude der Einwohner und Mitarbeiter unseres Hotels und allen anderen Menschen, die wir kennenlernen durften! 🙂

Dadurch hatten wir die Möglichkeit, nicht nur Französisch und Englisch zu sprechen, sondern auch etwas Malagasy zu lernen.

Es gab auch eine sehr lustige Situation, die ich (Ariane) nie vergessen und immer mit Madagaskar und den Menschen dort in Verbindung bringen werde:

Wir hatten in unserem Hotel auf Sainte Marie einen Security man, der vor unserer Hütte jede Nacht am Strand Wache gehalten hat. Ich habe ihn im Dunkeln nicht gesehen und als ich an den Strand ging. Er war nur wenige Schritte von unserer Hütte entfernt. Plötzlich hörte ich laute Knallgeräusche auf dem Meer. Ich dachte es wäre ein Feuerwerk eventuell auf Madagaskar, weil man von unserem Strand aus die Silhouette von Madagaskar sehen konnte. Ich schrie ganz begeistert nach Peter, der mich jedoch nicht hören konnte, weil er in unserer Hütte war: Firework, firework!! Plötzlich erklang eine Stimme aus der Dunkelheit: Non, ce sont les baleines!!…   Es war die Stimme des Security man, die mich aufklärte.

Einerseits war mir mein Irrtum so peinlich, dass ich dachte, es handelte sich um ein Feuerwerk und es auch noch so laut herausgeschrien habe :-), aber andererseits, wäre ich nicht so „temperamentvoll“ gewesen, hätte ich nie gewusst, dass das laute und wunderschöne Geräusch von den Buckelwalen stammte, die sich direkt vor uns in der Dunkelheit aufs Meer klatschen ließen, um miteinander zu kommunizieren.

Mein „emotionaler Ausbruch“ hat beim Security man das Eis gebrochen, denn er fand das so sympathisch und lustig und wir kamen sofort ins Gespräch. So saßen wir die ganze Nacht bis zum Tagesanbruch vor unserer Hütte am Strand und sprachen über Gott und die Welt auf Französisch, Englisch und er brachte mir verschiedene Worte auf Malagasy bei. Und er versuchte von mir Deutsch zu lernen. Es war sehr sehr lustig! Wir hatten jedoch auch ernste Themen und so wurde diese Nacht für mich so authentisch, einmalig und unvergesslich schön!!! Ich habe die Buckelwale in der Nacht im Mondschein unter dem Himmel voller leuchtender Sterne aus dem Meer springen gesehen und bin mit dem einmalig schönen Geräusch im Ohr eingeschlafen – wunderwunderschön und unvergesslich!!!

Wir schicken euch gleich noch ein paar Fotos von unserer wunderbaren Hochzeits-Reise in Madagaskar.

Viele liebe Grüße. Misaotra ny zava-drehetra! Misaotra betsaka! Veloma!

(Eure Ariane und euer Peter V.)

Möchten auch Sie Ihre Hochzeitsreise in Madagaskar verbringen, dann stellen wir Ihnen hierfür gerne ein individuelles Reiseprogramm zusammen, das ganz Ihren Wünschen entspricht. Kontaktieren Sie uns gerne.

Abenteuerreise nach Madagaskar

Ein Reisebericht zur Abenteuerreise nach Madagaskar mit PRIORI im Juli 2018

Mit grosser Vorfreude, einem gespannten Gefühl, gutüberlegter Packerei und etwas Aufregung traten wir am 30. Juni 2018 unsere 3-wöchige Abenteuerreise nach Madagaskar an. Wir, das sind Doris und Heinz mit unseren beiden Töchtern, Annina und Leandra, 22 und 19 Jahre alt.

Abenteuerreise nach Madagaskar: Trekking in den Tsingys

Pünktlich um 04.00 Uhr morgens wurden wir vom bestellten Taxichauffeur für den Transport zum Flughafen Basel-Mulhouse abgeholt. Wir hatten viel Gepäck dabei, denn 3 Taschen waren geladen mit Geschenken für die madagassische Bevölkerung. Uns war bekannt, dass die Menschen dort sehr arm sind. So hatten unsere Töchter Kleider, Schuhe, Kuscheltiere und Taschen bereit-gelegt, ebenfalls haben wir dentale Artikel eingepackt, denn auf unserer Reise wollten wir gerne eine Zahnärztin besuchen.

Leider hatte Air France unseren ersten Flug Basel – Paris unangekündigt storniert, sodass wir den Anschluss-Langstreckenflug von Paris nach Antananarivo nicht erwischen konnten. Etwas enttäuscht und nach einem ersten frühen Kaffee am Airport ging es wieder heim. PRIORI Reisen hatte sich der Planänderung sofort kompetent und hilfreich angenommen, und am darauffolgenden Tag, wieder in aller Herrgottsfrühe, konnten wir endlich starten. Nach einem angenehmen langen Flug sind wir spätabends glücklich in Antananarivo gelandet und sehr herzlich von unserem Fahrer Gaetan abgeholt worden. Die erste Nacht in Madagaskar, im Hotel „Les trois Metis“, genossen wir sehr, jedoch ging es nach einem ersten feinen Frühstück gleich los. Das sollen keine Ausruhferien werden!

Gaetan fuhr uns gekonnt aus der riesigen, lebhaften und bunten Stadt heraus.

Abenteuerreise nach Madagaskar: schwer beladene Holzkarren

Wir waren sehr beeindruckt über die vielen Menschen, die vielen Früchte, Fleisch und Essensstände, die Farben, Frauen mit schwer beladenen Körben auf den Köpfen tragend, Hühner welche über die Strassen rennen, und nicht zuletzt die vielen Zebus, welche mit Waren oder Menschen, schwer beladene Holzkarren ziehen.

Schon bald wurde die Natur dann aber ländlich. Unser Ziel war Antsirabe. Die Landschaft unterwegs, geprägt von terrassenförmig angelegten Reisfeldern ist wunderschön. Unterwegs schenkten wir einem Jungen die ersten Schuhe, welche er mit fröhlichen Luftsprüngen annahm. Abends im Hotel „Royal Palace“ in Antsirabe verarbeiteten wir unsere ersten Eindrücke.Abenteuerreise nach Madagaskar: Reisfelder bei Antsirabe

Früh morgens holte uns unser zuverlässige, sehr nette und kompetente Fahrer Gaetan, pünktlich wieder ab. Heute war, infolge des fehlenden Tages, eine sehr lange Autofahrt angekündigt. Es ging ganz an die Westküste, nach Miandrivazo. Unterwegs kauften wir an der Strasse Avocados und frische Bananen. In Miandrivazo machten wir einen Mittagshalt, und Gaetan begleitete uns in ein nettes Restaurant, wo wir das feine Reisgericht sehr genossen. Glücklich und froh, die lange Autofahrt geschafft zu haben, kamen wir schon bei Dunkelheit in Morondava, im sehr netten, direkt am Meer gelegenen Hotel „Chez Maggie“ an. Wir genossen ein ausgesprochen gutes Abendessen im Hotelrestaurant, draussen an der frischen Meeresluft.

Abenteuerreise nach Madagaskar: Baobaballee in der AbenddämmerungWieder sehr zeitig am Morgen, ging nun unsere Reise zu den beeindruckenden Baobabs Bäumen, wobei uns Gaetan da nicht viel Zeit erlaubte. Auf der Rückreise sollten wir diese prächtigen Bäume nochmals bewundern können.

Unser Ziel war der Nationalpark und Trockenwald Kirindy. Die Strassen wurden immer schlechter, und sie waren schon lange nicht mehr geteert, die Fahrt war holprig und staubig. Wir begegneten einer einsamen jungen Frau mit einem Baby am Rücken festgebunden. Gaetan wollte von ihr wissen, wohin sie denn mitten im Wüstenland gehe. Die junge Frau war geschieden, und wollte nun zu Fuss, ohne Wasser und Lebensmittel, die ganze Strecke welche wir schon mit dem Auto zurückgelegt hatten, nach Morondava laufen. Und das auch noch bei der Hitze!

Im Kirindy Nationalpark angekommen, bezogen wir unsere sehr einfachen Hütten.

Abenteuerreise nach Madagaskar: Fossa im Kirindy Nationalpark

Da kann es schon mal vorkommen, dass man zusammen mit einem Gecko, Käfern und Spinnen übernachtet. Parkguides zeigten uns die Fossas, welche die Hauptfeinde der Lemuren sind. Eine Art Wildkatze mit scharfen Zähnen und grossen Pranken. Weil die Fossas Hunger leiden, kommen diese auch in die Anlage und wühlen in den Müllbehältern nach Nahrung. Nach dem einfachen Abendessen, war eine spannende Nachtwanderung angesagt.

Unser Parkführer, ein sehr kompetenter, sympathischer Guide, begleitete uns und zeigte uns viele nachtaktive Tier. So sahen wir, zu dieser Jahreszeit sehr aussergewöhnlich, sogar Schlangen. Unser Guide liess sich sogar von einer Schlage beissen, um weitere Biss-Erfahrungen zu machen. Angenehm an den vielen Tieren in Madagaskar ist, dass sie nicht giftig sind. Auch Riesenspinnen, Geckos und Chamäleons konnten wir bestaunen.

Abenteuerreise nach Madagaskar: Lemur trinkt aus MuschelNach einer kurzen Nacht, ging es frühmorgens erneut in den Park, um die tagaktiven Tiere zu sehen. Ein ganz spezielles Erlebnis war, dass unser Guide einige im Park rumliegende, grosse Muscheln einsammelte, diese mit unserem Trinkwasser füllte und unseren Mädchen in die Hand drückte. Es verging keine Minute, kamen bereits neugierige und durstige Lemuren, um aus der Muschel zu trinken. Noch am selben Tag, nach der erlebnisreichen Wanderung, ging unsere Reise weiter zu den Tsingys von Bemaraha.

Wir fuhren über das Hochland, wo die Menschen äusserst arm sind. Oftmals trafen wir Kinder an, welche versuchten einige Löcher in der Strasse aufzufüllen. Sie bettelten nach leeren Petflaschen. Von Gaetan erfuhren wir, dass die Kinder diese Flaschen sammeln würden um Wasser zu holen. Die Kinder freuten sich über ein paar Süssigkeiten, Farbstifte, Kugelschreiber und andere Kleinigkeiten von uns. Wir alle waren über diese Armut sehr erschüttert.

Abenteuerreise nach Madagaskar: Fähre auf dem Fluss Belo sur TsiribihinaUnterwegs ging die spannende Reise auf der Fähre auf dem Fluss Belo sur Tsiribihina weiter, wobei das Verladen des Autos schon sehr spektakulär war. Die herrliche, einstündige Bootsfahrt war ein Genuss. Die Fahrt, auf Schotterstrassen mit viel Staub, Löchern und Dellen versehen, war anstrengend. Diese Strasse wird aber als Nationalstrasse bezeichnet!

Bis zum Nationalpark, mussten wir mit anderen Autos im Convoy fahren, und wir wurden gebeten, das Auto nicht zu verlassen. Diese Gegend wird leider von Wilderern, welche Zebus stehlen und verschleppen, beherrscht. Von Gaetan erfuhren wir viel über Madagaskar, die korrupte Regierung, das Land und Leben der Leute. Gaetan liebt sein Land, und wir merken, wie traurig ihn selber die Armut seiner Landsleute macht.

Abenteuerreise nach Madagaskar: Pirogenfahrt auf dem Fluss Manambolo

Nach einer weiteren kurzen Fährenüberfahrt über den Fluss Manambolo kamen wir müde im Hotel „Grand Tsingy“ an. Wir bezogen einen sehr herzigen Familienbungalow, wo ich die erste Handwäsche machte. Wir würden 3 Nächte hier verbringen – was für eine Wohltat! Am darauffolgenden Tag stand eine Pirogenfahrt auf dem Fluss Manambolo an, bis wir eine Höhle erreichten. Diese durften wir bestaunen und bewandern.

Abenteuerreise nach Madagaskar: Lemuren im Bemaraha Nationalpark

Anschliessend starteten wir, wiederum in Begleitung eines Parkguides, die Wanderung zu den kleinen Tsingys. Zurück im Hotel reichte es sogar für eine kleine Abkühlung im Pool oder einer kleinen Pause auf dem Liegestuhl. Nach dem Essen verfolgten Hotelgäste und Fahrer einen Fussballmatch der zur Zeit stattfindenden Weltmeister-schaften.

Am nächsten Tag fuhr uns Gaetan zum Parkeingang der grossen Tsingys, wo wir alle mit Klettersicherung und Karabiner Haken ausgestattet wurden. Zuerst ging die Wanderung flach in den Wald hinein, und schon bald bat uns der Führer ganz leise zu sein. In den Baumwipfeln erblickten wir Lemuren, welche von Baum zu Baum hüpften, sich aber nicht von uns gestört fühlten.

Bald danach erreichten wir die Tsingys. Die grossen, grauen, spitzen und scharfen Steinformationen.

Und jetzt kam der Aufstieg! Das ist nicht jedermanns Sache! Ich persönlich war leicht überfordert, und die Angst überkam mich. Meine Familie überredete mich mitzukommen und unser Parkguide nahm sich mir voll und ganz an! Darüber bin ich ihm noch heute sehr dankbar. Oben angekommen wurden wir von der atemberaubenden Aussicht belohnt! Weiter ging es über eine Hängebrücke und durch diese speziellen Gesteinsformationen wieder runter. Am Ziel angelangt, waren wir überglücklich, es geschafft zu haben. Wir kauften leckere Zitronen und Orangen und genossen die frischen Früchte.

Gaetan reservierte für uns ein Mittagessen in einem lokalen Restaurant, welches von einer Madagassin geführt wird. Sie bekochte uns mit madagassischem Essen – Maniok einmal gekocht und einmal gegrillt. Dazu gab es Reis und Reiswasser. Es schmeckte hervorragend und war ein ganz spezielles Erlebnis. Gaetan wiederum freute sich, dass uns das madagassische Essen schmeckte.

Nach einer weiteren Nacht im Hotel „Grand Tsingy“, hiess es Abschied nehmen von den Tsingys und wir fuhren denselben Weg wieder zurück bis nach Morondava. Wir wurden wieder kräftig durchgeschüttelt, aber pünktlich zum Sonnenuntergang erreichten wir die Baobab Allee. Unvergesslich war dieser Abend, die eigenartigen und seltenen Baobabs im Abendlicht zu bewundern und zu fotografieren.

Abenteuerreise nach Madagaskar: Markt in Morondava

Wieder wurden wie im Hotel „Chez Maggie“ in Morondava einquartiert, und wir waren erneut froh, dass wir 2 Nächte dort verbringen konnten. Das Essen dort fanden wir ausgesprochen gut!

Am nächsten Tag hatten wir ein wenig Freizeit. Diese nutzten wir, um ein paar herzige Mitbringsel einzukaufen. Am Nachmittag führte uns Gaetan auf den Markt. Was für tolle Eindrücke dürfen wir mitnehmen, von den vielen farbenfrohen Ständen, Früchten, Fischen, Menschen und Düfte. Anschliessend genossen wir die entspannte Zeit am Meer und lasen in unseren Büchern.

Unsere Reise führte uns erneut nach Antsirabe, wo wir das hübsche Hotel „Couleur Café“ für 2 Nächte bezogen. Die Gartenanlage ist wunderschön. Gaetan führte uns in eine Werkstatt zur Herstellung von Miniatur Fahrrädern aus Recycling Material, Stickereien und Besteckherstellung aus Zebuhorn. Wir waren begeistert und kauften bei der Gelegenheit weitere Mitbringsel ein. Tags darauf besuchten wir ein Waisenheim. Die nette Schwester führte uns im Heim herum, und wir sahen viele Kinder jeden Alters, welche in diesem Heim ein neues, nettes Zuhause finden konnten. Sie scheinen gut aufgehoben dort. Wir übergaben der Schwester eine volle Tasche mit Spielsachen. Mit vielen neuen Eindrücken beendeten wir diesen Tag.

Weiter ging es wieder nach Antananarivo, wo uns Gaetan zu sich nach Hause einlud. Er wollte uns seine Familie vorzustellen. Wir begrüssten seine beiden netten Söhne und seine sympathische Frau, welche uns frischen Ingwertee und Ananas auftischte. Diese spezielle Einladung werden wir nie vergessen.

Nun fuhren wir gegen Osten, unser Ziel war Andasibe und der Regenwald.

Doch vorher war ein Besuch bei einer Zahnärztin in Behenjy eingeplant. Ich unterhielt mich gerne mit der jungen Zahnärztin und erfuhr, dass sie Menschen aus ca. 21 Ortschaften betreut. Der Behandlungsstuhl, übrigens ein recht modernes Teil, war jedoch leider seit einigen Wochen defekt. Bis, dass ein Reparaturdienst komme, würde es sehr lange dauern, erklärte mir die Zahnärztin. Nach einer langen, imposanten und kurvigen Weiterfahrt in Richtung Regenwald, bezogen wir die Lodge „Feon’ny Ala“, mitten im Grün des Regenwaldes.

Abenteuerreise nach Madagaskar: Indri Indri im Regenwald von AndasibeAm nächsten Morgen marschierten wir, wiederum geführt, in den Regenwald, um die Indri Indris zu finden. Wir waren nicht alleine unterwegs, es hatte mehrere Gruppen, welche die gleichen Absichten hatten. Schon bald wurden wir fündig und erlebten ein beeindruckendes Lemurenkonzert. Wir konnten fantastische Bilder von diesen schönen Tieren machen. Leider stellten wir aber auch fest, dass vom Regenwald schon mehr als die Hälfte abgeholzt wurde, sodass die Lemuren fast keinen Lebensraum mehr haben. Das ist wirklich erschreckend, auch zu sehen, wie die urspünglichen Pflanzen schwinden und durch Eukalyptuspflanzen ersetzt werden, welche sich hervorragend eignen, um Holzkohle herzustellen.

Nach einer weiteren Nacht im Regenwald führte uns unsere Route weiter nördlich, bis nach Mahambo, wo wir das Hotel „La Pirogue“ bezogen, und ein sehr gemütliches, letztes Abendessen mit Gaetan genossen.

Am Morgen verabschiedeten wir uns schweren Herzens von Gaetan und bestiegen ein Boot, welches uns zur Insel Saint Marie brachte. Dort wurden wir von einem Hotelchauffeur in einem sehr alten und kleinen Auto abgeholt. Er fuhr uns bis an die Küste der Insel, und von da aus ging es in einem kleinen Motorboot rüber zur kleinen Insel Iles aux Nattes, wo wir 5 Tage verbrachten.

Wir bezogen unseren Bungalow, direkt am Meer gelegen – ein Traum.

Abenteuerreise nach Madagaskar: Buckelwale vor der Ostküste Madagaskars

Da das Wetter für den nächsten Tag noch sonnig angekündigt war, riet uns Alain, der Hotelbesitzer, die Wal-Tour zu machen. Diesen Rat befolgten wir, und gemeinsam mit Larissia, einer jungen Frau, welche sich mit Walen auskennt, bestiegen wir das Hotel-Motorboot. Und schon bald wurden wir fündig – es war ein unglaubliches Schauspiel! Wir erlebten die Wale sehr aktiv, und konnten diese aus nächster Nähe bestaunen. Ein Erlebnis, wie wir es noch nie geniessen konnten. Total beglückt und mit vielen Eindrücken und fantastischen Fotos kamen wir wieder zurück. Ab jetzt war das Wetter leider eher feucht und kühl. Deshalb konnten wir den herrlichen Strand wenig nutzen. Dafür bewanderten wir die Insel, lasen viel oder machten Spiele. Erholsam war es auf jeden Fall. Zu erwähnen ist noch, dass das Hotel „Maningory“ sehr leckeres Baguettebrot zum Frühstück serviert. Das Essen allgemein war wunderbar.

Schon bald packten wir unsere Koffer wieder, um mit Madagasikara Airline wieder in die Hauptstadt zu fliegen. Der Flug war absolut toll, sehr nette Bedienung und wir waren nur 7 Gäste!

Abenteuerreise nach Madagaskar: Frau trägt Waren auf dem KopfWas für eine frohe Überraschung, als wir in Antananarivo wieder von Gaetan abgeholt wurden. Dieser brachte uns in unser Tageszimmer im Hotel „Les trois Metis“, da wo alles vor 3 Wochen anfing. Wir machten uns etwas frisch und dann begleitete uns Gaetan in die Souvenirgeschäfte, wo wir nochmals Gewürze, Korbwaren und andere kleine Mitbringsel kauften. Fertig gepackt und bereit für den Rückflug, chauffierte uns Gaetan zu später Stunde zum Flughafen. Der Abschied war fast ein wenig emotional – Gaetan ist ein wunderbarer Mensch, ein stolzer Madagasse. Wir können ihn als Guide wärmstens weiterempfehlen. Der Rückflug verlief angenehm und ohne Flugausfälle. Beglückt, und mit vielen vielen wunderbaren Eindrücken beendeten wir unsere Abenteuerreise nach Madagaskar. Was uns sicher immer wieder beschäftigen wird, ist die Armut der Menschen, das einfache Leben, aber trotzdem frohen und lieben Menschen von Madagaskar.

Ein herzliches Dankeschön an PRIORI Reisen. Unsere Abenteuerreise nach Madagaskar wurde perfekt organisiert, all unsere Wünsche wurden berücksichtigt und erfüllt. Danke für alles! Herzlichst“

Doris, Annina, Leandra und Heinz R.

Hier finden Sie den originalen Reisebericht mit weiteren Fotos im PDF-Format.

Madagaskarreise war sensationell

Unsere PRIORI-Madagaskarreise war sensationell

„Guten Tag liebes PRIORI-Team

Kurz gefasst, unsere Madagaskarreise war sensationell, genauso wie schon vor zwei Jahren, nein, sogar noch viel besser 🙂 .

Der Flug verlief reibungslos und als wir am Flughafen in Antananarivo ankamen, waren wir schon ein erstes Mal ein wenig überrascht, dass sich der Flughafen doch ein wenig modernisiert hat. Mit dem hätten wir nicht gerechnet. Nach dem üblichen Chaos am Gepäckband wurden wir von Antsa, unserem Reiseführer und Thierry, unserem Fahrer in Empfang genommen. Anfänglich war Antsa ein bisschen schüchtern. Aber nach ein, zwei Tagen ist er so richtig aufgeblüht. Ab da war er der beste Reisebegleiter, den man sich vorstellen kann. Immer zuvorkommend, hat uns jede Menge Informationen vermittelt, war jederzeit um alles bemüht, immer gut gelaunt und so weiter und so weiter. Einfach top.

Am Tag darauf ging es nach einer kurzen Stadtführung zu Fuss durch Tana (zu Fuss ist diese Stadt eindeutig sympathischer als mit dem Auto)  weiter nach Antsirabe, wo wir am nächsten Tag die Brasserie Star (THB 🙂 ) besuchten. Unterhaltsame, kleine Führung und mit Schutzbrille, Schutzanzug und Gehörschutz, so konnte uns auch nichts zustossen. 😉

Nach einem Zwischenhalt in Morondava ging es dann in den Kirindy Wald, wo wir bei einer Tag- und Nachtwanderung das Glück hatten und so ziemlich alle Tiere sahen, die es in diesem Wald zu sehen gibt.

Das wir die eine oder andere abenteuerliche Autofahrt haben werden, war uns bewusst, welche wir dann in Richtung Tsingys zum ersten Mal auch hatten. (Es sollte aber später „noch besser“ kommen).

Der Ausblick von den Tsingys schlussendlich, war der lange, enge und hügelige Aufstieg auf jeden Fall wert. Eine solche Aussicht sieht man nicht oft, fast schon ein wenig surreal.

Nach einem sehr herzlichen Spontanbesuch bei einer Käserei in Antsirabe, welche „Swiss Mutschli“ herstellen, waren wir wieder zurück in Tana und mit dem Kochkurs, kam ein weiteres Highlight auf uns zu, bei welchem wir drei Gänge kochen durften und eine Menge kleiner Dinge der madagassischen Küche erlernen konnten.

Nun war die Zeit für den „anstrengenden Teil“ der Ferien, das Trekking von Anosy Be An’Ala bis Antanambao gekommen, bei welchem uns nun auch unser neuer Reiseführer Michaël begleitete.

Nachdem wir die ziemlich sehr holprige Autofahrt überstanden hatten. Die wir nie vergessen werden.  Hat uns bereits unser Trekking-Guide und Koch Patrik in Empfang genommen. Er und sein Team (Erwe, Christobel, Olivier) ver- und umsorgten uns  für die kommenden vier Tage einfach nur sensationell.

Es waren strenge, aber auch wieder sensationelle Tage auf dem Trekking. Bei welchem uns die Herzlichkeit der ganzen Bevölkerung immer und immer wieder bewusst wurde. Abends gab es jeweils spannende und lustige Diskussionen, bei denen man etliche Sachen über ganz Madagaskar erfahren hat, wie z. B., dass der Jahres-Reisverbrauch bei unseren Trägern bei sagenhaften 312 Kilogramm pro Person liegt!! Wie diese so viel Reis essen können, ist und bleibt uns ein Rätsel. 😉

Nach einer erneuten seeehr abenteuerlichen Fahrt, konnten wir uns in Vatomandry ein wenig von den „Strapazen“ der vergangenen Tagen erholen. Und nach dem Besuch der Vakona Forest Lodge (immer wieder ein Highlight) in Andasibe waren dann die Ferien leider fast schon wieder vorbei.

Wie ganz zu Beginn kurz erwähnt, unsere Madagaskarreise war sensationell, von vorne bis hinten. Wir freuen uns schon darauf, wenn wir in ca. zwei bis drei Jahren erneut Madagaskar besuchen können, natürlich gerne wieder mit PRIORI.

Ein riesiges Dankeschön an das ganze PRIORI-Team, Antsa, Thierry-„Malaki“, Michaël, Patrik, Erwe, Christobel und Olivier.

Beste Grüsse“

Patrick und Melanie

Eindrucksvolle Tage in Madagaskar

Es waren sehr interessante, eindrucksvolle Tage in Madagaskar. In sehr unterschiedlichen Regionen, mit verschiedenen Menschen, grossen Unterschieden bei Wetter und Klima sowie einigen Über-raschungen. Mit den organisierten Leistungen waren wir sehr zufrieden.

„Liebe Frau Penning,

nun sind wir schon wieder genau solange zurück, wie wir in Madagaskar waren. Es ist nicht ganz einfach, einen „kurzen“ Bericht darüber zu schreiben. Denn es waren sehr interessante, eindrucksvolle Tage und Wochen in sehr unterschiedlichen Regionen mit verschiedenen Menschen, grossen Unterschieden bei Wetter und Klima sowie einigen Überraschungen.

Mit den organisierten Leistungen waren wir sehr zufrieden. Soweit dies im Ermessen von PRIORI lag, hatte alles gut funktioniert.

Beeindruckend sicher auch wieder die Freundlichkeit der Menschen, ihre grosse Dankbarkeit für ein kleines Geschenk oder auch nur eine freundliche Ansprache.

Auch war es schön, die unterschiedlichen Fahrer sowie Guides zu erleben, auch wenn es uns etwas seltsam erschien, dass sie zwar sehr bereitwillig über sich sowie das Land Auskunft gaben, sich aber kaum für unser Leben in der Schweiz zu interessieren schienen (oder nicht danach zu fragen wagten?).

Wir haben wie erwartet fantastische Landschaften: Für uns am meisten beeindruckend der Pangalanes (wo wir mehrere Tagen keinen einzigen Touristen gesehen haben), der Nationalpark Montagne d’Ambre sowie die beiden so verschiedenen Tsingy. Die Autofahrten waren teilweise sehr anstrengend (besonders für Helena, der regelmässig «schlecht» wurde, was uns aber zu zusätzlichen Stopps verhalf, die mitunter sehr spannend waren), der Zeitplan auf diesen «Strassen» mitunter zu eng, sodass wir von einigen Städten fast nichts gesehen haben (z.B. Antsirabe).

Der Besuch auf der Gesundheitsstation war umsonst, da die zuständige Krankenschwester an diesem Tag abwesend war. Und wenn wir schon bei etwas kritischen Rückmeldungen sind: Bei Caroline war es richtig «Madagaskar pur», aber für einen Kochkurs hatte sie schlichtweg keine Zeit, da ein Teil der Verwandtschaft angereist war wegen des «Vanillefestes». So hat Rachel allenfalls einen kleinen Einblick in ihre Küche erhalten können, was etwas schade war, da sie offensichtlich eine fantastische Köchin ist. Aber sie als Person kennenlernen zu dürfen mit «ihrem» Nosy Varika, war ein sehr schönes Erlebnis.

Sehr beeindruckend für uns auch die Unterschiedlichkeit der einzelnen Nationalparks in den verschiedenen Regionen sowie Höhenlagen.

Highlights bei den Lemuren sicher der Bambuslemur in Ranomafana sowie die Sifakas in Andasibe. Bei den Nationalparks im Norden hat uns die Flora sehr begeistert, von den Urwaldriesen bis zu den Lianen und den Feuchtigkeit speichernden Pflanzen in den Felsformationen in Ankarana.

Die letzte Woche in Nosy Komba war bei Berenice «ganz anders» als die Wochen zuvor und wir konnten wie erhofft die Ruhe geniessen, im warmen Meer schwimmen und schnorcheln, das dortige Dorfleben kennenlernen sowie die fantastische Küche (als eine gelungene Mischung von madagassischer sowie italienischer Küche) und den Top-Service in ihrem Hotel geniessen.

Leider bin ich wenige Tage vor Abreise bei einem Strandspaziergang bös gestürzt und habe mir eine tiefe Ellenbogenwunde sowie Rippenprellung zugezogen. Wir konnten diese Verletzung dann selbst managen und sind dann wie geplant über Nosy Be sowie über Tana zurückgeflogen. Die Rega war Gott sei Dank nicht nötig. Mittlerweile geht es mir gesundheitlich wieder recht gut und ich gehe davon aus, dass alles gut verheilen wird. So ganz ohne böse Überraschung geht es halt bei mir mit Madagaskar nicht.

Bei den etwa 2300 Fotos brauche ich noch etwas Zeit, um sie zu sortieren. Vielleicht schaffe ich es ja bis zum Madagaskartag im November das Fotobuch fertig zu haben. Ich werde dennoch versuchen, ein paar Bilder mitzuschicken, die PRIORI sicher auch verwenden kann.

Einen lieben Gruss ins Madagaskarhaus sowie an das Team in Tana, speziell an Mitia.“

Achim M.

Eindrucksvolle Tage in Madagaskar – Bildergalerie:

Madagaskar-Reise war wunderbar

Ein grosses Bravo an Ihr Team – unsere Reise war wunderbar

„Liebe Frau Betz, unsere Madagaskar-Reise war wunderbar! Wir haben uns vom ersten Tag an wohl gefühlt und wollten am Ende gar nicht mehr zurück… :-). Organisatorisch hat alles bestens geklappt. Ein grosses Kompliment an das ganze PRIORI-Team!

Wir haben unzählige neue Eindrücke sammeln können. Die freundlichen Menschen, die Tiere, die wunderschönen Landschaften, die friedlichen Dörfer und auch mit der Armut sowie dem Chaos in Tana, war alles sehr wertvoll – besonders auch für unsere 11- und 13-jährigen Kinder.

Zu kritisieren gibt es nichts.

Als ganz besondere Highlights möchten wir hervorheben:

Unseren Fahrer

Tahina Rasoanaivo, der ein ausgezeichneter Autofahrer ist und das Verkehrschaos in Tana wie auch die Schlaglochstrassen bestens beherrscht. Wir haben uns mit ihm immer in Sicherheit gefühlt. Er war stets super pünktlich, zuverlässig, höflich, diskret, zuvorkommend, flexibel, großzügig sowie vertrauenswürdig. Wir haben ihm viel von der angenehmen Reise zu verdanken! Besser hätte er es nicht machen können. Und jeden Morgen stand das Auto frisch gewaschen und auch innen gereinigt für uns parat. Ich hoffe, Sie können unser Lob auch an das Büro in Tana weiterleiten.

Die schönsten Hotels

  1. Eulophiella – wunderschöne Lage und Anlage, besonders freundliches Personal
  2. Belvedere – Komfort, Ruhe, Aussicht
  3. Palmarium – Anfahrt mit dem Boot, halbzahme Lemuren
  4. Villas de Vohilava – Auf der Insel Ste. Marie war dies unser Favorit. Wir hatten es selbst gebucht und können es Ihnen wärmstens empfehlen! Tolles Konzept mit grossen Villas & Gouvernante (so kommen Gespräche mit den Einheimischen zustande) direkt am Strand, super Whalewatching sowie Tauchmöglichkeit, hervorragende Küche. Der sympathische Besitzer ist sozial sehr engagiert auf der Insel und Mitglied der Cétamada-Organisation zum Schutz der Wale

Aber auch:

die Wanderungen durch den Regenwald, die Lemureninsel, die vielen Wale die wir sehen konnten, die Sonnenuntergänge sowie die Strände auf Ile aux Nattes und Ste. Marie, die Fahrt auf dem Pangalanesalles war wunderschön sowie intensiv im positiven Sinne!

Ihnen sowie Ihrem Team ein grosses Bravo für alles, was Sie da auf die Beine gestellt haben! Wir hätten diese Reise nie ganz alleine organisieren können und haben Ihre professionelle sowie fachkundige Hilfe sehr geschätzt. Madagaskar ist ein Traumland. Wäre es einfacher zu erreichen, wäre es bestimmt schon dem Massentourismus zum Opfer gefallen. Ich war auch schon auf Mauritius sowie den Seychellen und kann klar sagen, dass Madagaskar noch schönere Strände sowie insgesamt viel mehr zu bieten hat.

Wir würden jederzeit wieder bei Ihnen buchen und wir hoffen, dass wir eines Tages eine weitere Gelegenheit finden können, Madagaskar erneut zu besuchen. Es liegt ein Zauber auf dieser Insel!

Mit freundlichem Gruss aus der Westschweiz“

Bettina S. E. & Familie

Ferienbericht Madagaskar 2018

Unsere Ferien in Madagaskar 2018 waren ein absolutes Highlight

Antananarivo-Miandrivazo

Angekommen sind wir am 1. Tag in der Hauptstadt Antananarivo. Frühmorgens fuhren wir los mit dem Auto Richtung Westen. In Antsirabe haben wir zum ersten Mal Zébufleisch gegessen. Weiter ging die Reise durch die Landschaft sowie kleine Dörfer. Überall haben uns die Menschen nett zugewinkt. Mit der Fahrt wurde das Wetter immer wärmer. In Miandrivazo genossen wir die abendliche Aussicht auf den Fluss…

Madagaskar 2018: Antananarivo-Miandrivazo

Flussfahrt auf dem Tsiribihina

Schon am Morgen vor dem Sonnenaufgang ging die Fahrt los mit dem Auto über die Buckelpiste zum Fluss. Das lange Boot geschnitzt aus einem einzigen Baumstamm wurde mit unserem Gepäck, drei lebendigen Hühnern, Lebensmitteln, Kochutensilien, Zelt sowie mit Schlafmatten beladen. Zu fünft konnte die Reise losgehen. Schon am ersten Tag haben wir mehrere Krokodile von ganz nah gesehen. Die Landschaft war anfangs noch flach, veränderte sich aber rasch in eine felsigere Canyonregion. Überrascht waren wir als uns auf dem Kanu plötzlich frisch gekochtes Essen serviert wurde. Hatten wir doch gar nicht bemerkt, dass während dem paddeln gekocht wurde.

Am Abend übernachteten wir auf einer Sandbank gegenüber eines grossen Wasserfalls, den wir für eine erfrischende Dusche nutzten. Zwei weitere Tage verbrachten wir auf dem Kanu. Dabei besuchten wir Dörfer, beobachteten Tiere und lernten die einzigartige Natur von Madagaskar kennen. Abends sangen wir Lieder mit dem Staff oder Leuten aus dem Dorf. Am Ende unserer Tour war die Strasse zu schlecht, um uns mit dem Auto abzuholen. So durften wir mit einem Zébu-Car fahren. Was für ein Erlebnis. Wenn der Strassenzustand für ein 4×4 Auto zu schlecht ist schafft es der 8×8 Zébu-Car trotzdem. Eine holprige sowie lange Fahrt mit dem Auto brachte uns zur Fähre nach Bélo-sur-Tsiribihina. Nach einem leckeren Mittagessen ging da Fahrt weiter bis nach Bekopaka.

Madagaskar 2018: Flussfahrt auf dem Tsiribihina

Tsingy

In Bekopaka haben wir zwei Wanderungen gemacht. Zu den kleinen sowie zu den grossen Tsingys. Was genau die scharfen, spitzen Steine sind kann man nicht gut beschreiben, man muss sie mindestens auf den Fotos sehen. Auch ein paar Lemuren sind wir dort begegnet. Unser Führer hat mit uns auch noch eine Nachtwanderung gemacht, damit wir einige der vielen Nachtaktiven Tiere beobachten können.

Madagaskar 2018: Tsingy

Baobaballee

Natürlich war auch der Rückweg wieder holprig und die Fahrt mit der interessanten Fähre ein Erlebnis. Pünktlich zum Sonnenuntergang erreichten wir die Allee der Baobabbäume. Sieben der neun Baobabarten sind einzigartig in Madagaskar. Gerne wären wir noch etwas in Morondava geblieben.

Madagaskar 2018: Baobab-Allee

Antananarivo-Ampefy

Mit dem Flieger reisten wir zurück zur Hauptstadt. In einem Tagesausflug besuchten wir den Wasserfall Lilly sowie die Geysire. Das Bad in den sprudelnden warmen Quellen war lohnenswert.

Madagaskar 2018: Geysir

Masoala-Halbinsel

Mit dem Flugzeug ging es weiter nach Maroantsetra. Leider war die Überfahrt zur Insel mit geplantem Nachttrekking sowie Camping am Abend der Ankunft wegen des schlechten Wetters nicht möglich. Am nächsten Morgen gingen wir früh los. 2 1/2 Stunden dauerte die Überfahrt mit dem Motorboot zur Masoala-Halbinsel. Die fahrt war noch um einiges unruhiger als die Autofahrten über die Buckelpisten. Total durchnässt erreichten wir die Traumhafte Lodge am Strand am Rande des Regenwaldes. Leider hat es während vier Tagen nur geregnet. So haben sich auch die Tiere versteckt. Trotzdem haben wir kurze Wanderungen im Regenwald unternommen. Die restliche Zeit verbrachten wir mit einem guten Buch, einem kurzen Ausflug ins Meer oder mit unserem netten Guide. Auf dem Rückweg haben wir eine kurze Regenpause genutzt, um Buckelwale zu beobachten. Toll diese Tiere so nah am Boot zu sehen.

Madagaskar 2018: Masoala-Halbinsel

Antananarivo

Nach unserem Flug zurück zur Hauptstadt blieb noch genügend Zeit um den Lemurenpark zu besuchen. Dort konnten wir die Tiere in einer natürlichen Umgebung fotografieren.

Madagaskar 2018: Antananarivo

Die Ferien in Madagaskar 2018 waren ein absolutes Highlight

Die Freundlichkeit sowie Herzlichkeit der Menschen beeindruckte uns sehr. Die Landschaft war in jedem Teil von Madagaskar anders sowie einzigartig. Es waren besondere Momente in Madagaskar 2018 als wir die Möglichkeit hatten Wale sowie Krokodile in ihrer natürlichen Umgebung von ganz nah zu beobachten. Die Begegnungen mit verschiedensten Menschen des Landes werden uns in Erinnerung bleiben. Gerne kommen wir wieder und bereisen noch andere Teile des Landes.

Nina L. und Raphael M.

Ferienbericht Madagaskar 2018

Hier finden Sie den Ferienbericht Madagaskar 2018 noch einmal im Original mit vielen weiteren Fotos von der Reise im PDF-Format.

Quer durch den Norden in Madagaskar

Ein Reisebericht zu unserer Reise: Quer durch den Norden in Madagaskar als Individualreise und mit unseren Anmerkungen dazu

„Liebe Menschen bei PRIORI in Basel und Tana,

wir sind wohlbehalten wieder am Bodensee eingetroffen und auch die Koffer sind ausgepackt. Nur die Souvenirs stehen noch herum und harren der „Eingliederung“.

Eine wunderschöne Reise ist unwiderruflich vorbei und wir danken ganz herzlich für die professionelle Vorbereitung, die Durchführung und den Willkommensgruß danach.

Das ganze PRIORI Team in Tana und in Basel freut sich, dass Sie mit der Organisation der Reise  Quer durch den Norden in Madagaskar zufrieden waren. Sie bei dieser Nordreise so viele schöne und erlebnisreiche Eindrücke von Madagaskar sammeln konnten und auch viele positive Begegnungen im Land erleben durften.

Ihr Kompliment und Dankeschön werden wir selbstverständlich auch an unser Team und Fahrer Nirina weiterleiten.

Wir haben keine ernsthaften Gründe zu irgendeiner Klage, nur vielleicht eher kleine Verbesserungsvorschläge.

– In Tana sollte man zuerst zu den Souvenirläden von „Lily“ gehen. Fixpreise verhindern zwar das Handeln, sind aber sehr fair und das Angebot ist groß. Das kann man von den Buden im Kunsthandwerkermarkt nicht sagen. Die Leute setzen den Anfangspreis bei astronomischen Höhen an. Ein echtes Handeln ist so gar nicht mehr möglich ist und man zahlt so horrende Preise.

Ja, Sie haben Recht. Wir werden die Fahrer informieren, dass es besser wäre , die Gäste sofort zu der Galerie Lisy zu bringen. Diese Boutique hat viel Angebote zu fairen Preisen.

– einziger Ärger mit einem Hotel gab es im „Sofia Bellevue“ beim Frühstück. Das gelangweilt wirkende Personal hat uns das schlechteste Frühstück der Reise serviert, aber den vollen Preis von PRIORI kassiert. Monsieur Nirina hat an Ort und Stelle reklamiert und wird den Bericht ans Büro in Tana weitergeleitet haben.

Eigentlich ist hat Hotel BELLEVUE die beste Unterkunft in Antsohihy. Vielen Dank für diese Bemerkungen über das Frühstück . Es wäre dann besser, dass der Fahrer zuerst fragt, was für Frühstück das Hotel anbietet. So können die Reisegäste später entscheiden, ob Sie dort frühstücken möchten oder sich eine Alternative mit Hilfe des Fahrers vor Ort suchen.

– die Wartezeit vor dem Inlandsflug war mit über drei Stunden in einer öden Halle deutlich zu lang und wir hatten überhaupt nicht den Eindruck, dass Air Madagascar hier unzuverlässig war.

Jetzt in der Hochsaison müssen wir aufpassen, dass unsere Reisegäste frühzeitig am Flughafen ankommen. Es ist schon vorgekommen, dass unsere Flugreservierung bestätigt wurdet. Unsere Gäste dann 2 Stunden vor dem Abflug zum Einchecken am Flughafen angekommen sind und nicht ins Flugzeug einsteigen durften, da die Maschine bereits voll war und die spät angekommenen Gäste nicht mitfliegen durften. Zudem könnte es vorkommen, dass die Maschine früher als geplant abfliegt, deswegen müssen wir immer vorsichtig sein und so viel Wartezeit einplanen, denn die Air Madagascar kann sehr unzuverlässig sein. Wir verstehen aber natürlich Ihre Kritik an der langen Wartezeit.

– Falls es die Routenplanung zulässt, könnte man den Kochkurs bei der letzten Etappe von Maevatanana nach Tana einfügen. Wir waren sehr früh wieder im Hotel und haben insgesamt 3-4 Stunden Hin- und Rückfahrt durch endlose Staus gehabt! Im Vergleich zur Koch-Stunde lohnt sich dann der Zeitaufwand fast nicht.

OK, sofern Sie früh in Tana eintreffen, ist das natürlich machbar. Für uns wäre es ein Risiko gewesen, den Kochkurs an diesem Tag einzuplanen, da aufgrund der Verkehrslage nicht davon ausgegangen werden kann, dass die Gäste frühzeitig die Hauptstadt wieder erreichen.

Keinen Verbesserungsvorschlag haben wir für das Programm – es ist klug ausgedacht und unser fantastischer Fahrer/Guide Nirina hat alles bestens geregelt, sodass wir uns wirklich wie die sprichwörtlichen „VIPs“ vorkommen durften. Außerdem ist er ein hervorragender Fahrer, sei es auf Asphalt oder auf der hoch eindrücklichen Piste von Ananalava zur RN!

Wir danken allen Beteiligten noch einmal ganz herzlich. Wir werden PRIORI gerne weiter empfehlen. Wenn auch in unserem Bekanntenkreis niemand ist, den wir für Madagaskar begeistern könnten. Wir sind es weiterhin umso mehr.

Mit lieben Grüßen nach Basel und auch nach Tana. Karin und Michael P.“

Vielen Dank noch mal für die Komplimente an Nirina, wir werde diese gern an ihn ausrichten. Auch Ihre Empfehlungen und die Vorschläge für die Programmverbesserungen haben wir notiert und dankend erhalten. Nun wünschen wir Ihnen erst einmal weiterhin eine gute Zeit, viel Freude dabei in Ihren Erinnerungen an diese Reise zu schwelgen. Und sollte sie nun wieder die Sehnsucht packen erneut nach Madagaskar reisen zu wollen und die Südroute oder andere Gebiete in Madagaskar zu entdecken, dann wären wir Ihnen gerne wieder ein Partner für Ihre Reiseorganisation. Sonnige Grüsse aus der warmen Tropeninsel, Ihr PRIORI-Team

Ganz wunderbare Reise

Dankbar für die sehr gute Organisation durch PRIORI und die ganz wunderbare Reise in Madagaskar

Liebe PRIORI Mitarbeiter,

wir hatten eine ganz wunderbare Reise und möchten uns hiermit auchl ganz herzlich für die sehr gute Organisation Ihrerseits bedanken!

Nachdem wir die erste Woche in Eigenregie bei unserer Tochter nahe Tana verbracht haben und dort sehr viele spannende, aufregende Eindrücke in den Dörfern und der Schule, in der unsere Tochter tätig war, erleben durften, freuten wir uns auf Entspannung auf Ste. Marie.

Die Abholung durch den Fahrer machte uns im Vorfeld etwas Kopfzerbrechen, weil wir Ihren Mitarbeitern in Tana keine genaue Adresse unserer Ferienwohnung nennen konnten, bzw. es dort scheinbar keine so genauen Adressdaten wie wir sie gewohnt sind gibt.

Nachdem wir am Samstag deswegen mit Bodo telefoniert hatten, rief uns der Fahrer am Abend an und wir konnten einen Treffpunkt an der Tankstelle des Dorfes ausmachen. So lief alles problemlos.

Wir hatten einen sehr angenehmen Flug und sind zuverlässig vom Taxifahrer am Flughafen von St. Marie empfangen worden.

Wir hatten eine sehr schöne Zeit auf Ste. Marie und haben es sehr genossen die Wale zu beobachten. Unsere Tochter ist am nächsten Tag gleich nochmal mitgefahren, weil es so beindruckend war.

In Mahambo fanden wir es sehr spannend anzukommen und auf die Busse zu warten. Einfach so an einem Strand stehen und nicht zu wissen, was für ein Bus kommt und wann er kommt, das Gepäck sämtlicher Mitreisenden aufgetürmt auf einer Plattform mitten im Sand.

Nach einer dreiviertel Stunde und interessanten Gesprächen gab es ein lautes Hupkonzert und fünf Minibusse kamen um die Ecke. Beladen mit Gepäck, Körben, Fahrrädern und sogar Motorrollern. Es war so interessant zuzuschauen, wie die Dachladung abgeladen wurde und wieviel gute Laune die jungen Männer dabei verbreitet haben!

Nachdem die Busse von Mensch und Material geleert waren, wurde unser Gepäck geladen. Unsere Rucksäcke waren letzendlich auf einem ganz anderen Bus, als der, in den wir geladen wurden. Aber mittlerweile, nach gefühlt hundert verschiedenen Madagassen an verschiedensten Orten, die uns das Gepäck tragen wollten, fanden wir es schon fast normal, dass unser Gepäck ohne uns „davon läuft“.

Sachkundig wurden wir vom Fahrer auf verschiedene Plätze im Bus gewiesen. Er schien genau zu wissen, wo er welche Last platzieren muss, um später heil durch die Schlaglöcher zu kommen, die unserem Verständnis nach eher kleine Tümpel waren.

Ich freute mich sehr, weil ich einen Fensterplatz zugewiesen bekommen habe, lernte aber bald, dass ein Fensterplatz in Madagaskar nicht unbedingt erstrebenswert ist.

Nach kurzer Fahrt regnete es in Strömen und mein Sitz verwandelte sich in eine Badewanne, weil durch die Schiebefenster des Busses der Regen sintflutartig hereinbrach. Aber durch gezieltes ausbreiten meiner Regenjacke konnte ich das Malheur ziemlich gut in den Griff bekommen.

Die Fahrt verlief sehr interessant! Über einen großen Monitor hinter dem Fahrer lief laut- und basstark madagassische Gute-Laune-Musik. Wir waren die einzigsten Weissen im Bus und die Madagassen um uns herum sangen gutgelaunt mit. Zwischendurch erbrachen sie sich in Tüten, die dann aus dem Fenster flogen. Das hinderte sie aber nicht daran, sich kurze Zeit später die Leckereien, verkauft von den Frauen am Strassenrand, schmecken zu lassen.

Wir lernten auch, dass auf Madagaskar weder Links- noch Rechtsverkehr herrscht. Es herrscht wilder „Mittelverkehr“, also um die Schlaglöcher zu umfahren, wird aufeinander zugefahren und kurz vor dem Zusammenstoß ausgewichen.

In Tamatave angekommen, stark bemüht, unser Gepäck nicht wieder „weglaufen“ zu lassen, waren wir sehr erleichtert, als wir den Fahrer mit unserem Namensschild sahen.

Im Hotel wurden wir freundlich aufgenommen und abends fuhren wir mit dem Taxi noch zur Cotisse Station um unsere Tochter, die von Tana kam, abzuholen.

Am nächsten Tag waren wir bis auf einen Madagassen die einzigsten Passagiere auf dem Boot, das uns über den Kanal zum Palmarium brachte.

Die Flussfahrt genossen wir sehr! So ruhig und friedlich nach den Erlebnissen des letzten Tages. Wunderbare Natur und viele freundliche, winkende Menschen.

Das Palmarium hat uns dann komplett in seinen Bann gezogen. Hier fühlten wir uns vom ersten Moment an sehr gut aufgehoben. Alle Mitarbeiter waren uns herzlich zugewandt und sämtliche Örtlichkeiten waren wunderschön.

Wir machten eine Führung durch den Wald und hatten neben spannenden Tier- und Pflanzeneindrücken auch sehr interessante Gespräche über Madagaskar an sich mit unserem Guide.

Das Essen hier war hervorragend, sowohl Frühstück als auch Abendessen.

Am letzten Morgen wurde unsere Tochter noch von einem Lemur ausgeraubt. Sie hatte sich vom Frühstück eine Banane mitgenommen. Nach ein paar Schritten schaukelte ein Lemur in ihren Haaren, der nicht eher nachgab, als dass er die Banane in seinen Händen hielt und damit flüchtete.

Das war ein witziger Abschluss dieser schönen Reiseetappe.

Der Umstieg vom Boot in das Auto fiel uns schwer, weil wir die Bootsfahrt wirklich als sehr angenehm empfunden haben.

Wir hatten jedoch einen sehr netten Fahrer und es war schön, wieder eine andere Landschaft Madagaskars kennenzulernen.

In Andasibe lernten wir, dass es in Afrika echt richtig kalt sein kann. Wir schliefen mit Mütze und Schal und befüllten unsere, auf Empfehlungen mitgenommene Wärmeflasche.

Die fünfstündige Wanderung durch den Regenwald war sehr lehrreich und hat uns viel Spaß gemacht. Am faszinierendsten fanden wir den Blattschwanzgecko, den wir selbst niemals entdeckt hätten!

Zum Essen sind wir an beiden Tagen zu Chez Luc gegangen. Hier haben wir für wenig Geld wirklich gut gegessen.

Der Park der Vakona Lodge hat uns auch viel Freude gemacht, genauso wie die Reptilienfarm am Tag danach.

Zurück in Tana gingen wir noch zum Kunsthandwerkermarkt und bestaunten die schönen Dinge, die es hier gibt. Natürlich landete auch einiges davon in unserem Gepäck.

An unserem letzten Tag ging es für uns noch einmal zum Einkaufen zu Shoprite. Hier wollten wir uns noch für die Heimat mit „Caca Pigeon“ und „Bonbon anglaise“ eindecken.

Danach ein letztes mal zur Schule in Ambohitratrimo und zum Kaffee trinken in ein madagassisches Lokal in Ambovo um noch ein letztes mal in das madagassische Dorfleben einzutauchen.

Am späten Nachmittag halfen wir ganz nichturlaubsgemäß unserer Tochter und ihrer „Mitfreiwilligen“ beim Wohnung putzen und packten unser Gepäck, das wir über die Rundreise bei ihr gelassen hatten, um. Einige unserer Kleider blieben beim Wächter und beim Gärtner, weil sonst nicht alle Souvenirs Platz gehabt hätten.

Um 20.30 Uhr holte uns der Fahrer zum Flughafen ab, wo wir pünktlich bei Schalteröffnung eincheckten. Der Flieger hatte wegen technischer Probleme Verspätung und so starteten wir um 3.30 Uhr Richtung Europa.

Zurück in München empfing uns die „deutsche Hektik und Effizienz“, in die wir uns erst mal wieder einfinden mussten.

Die Planung der Rundreise und die Auswahl der Hotels, sowie die Beratung im Vorfeld empfanden wir als sehr gut. Wir haben uns immer gut betreut gefühlt und auch der Kontakt mit Bodo in Tana war jederzeit nett und hilfreich.

Wir sind froh bei Ihnen gebucht zu haben und würden es für die nächste Reise wieder tun.

Falls Sie einmal Unterkünfte nahe Ivato (ca. 15 min.) suchen, können wir die Bungalows von Madame Bako, bei der wir in der ersten Woche gewohnt haben, sehr empfehlen. Es sind schöne, saubere Wohnungen und Madame Bako ist sehr hilfsbereit und freundlich.

Aus Bayern senden wir Ihnen herzliche Grüße und bedanken uns noch einmal für Ihre sehr gute Arbeit und diese ganz wunderbare Reise!

Familie S.

Sorgfältige Vorbereitung und unvergessliche Reise

Nochmals ganz herzlichen Dank für diese unvergessliche Reise, für die Planung, für die sorgfältige Vorbereitung und die Tipps von Ellen

„Liebe Ellen, liebe Bodo, liebes PRIORI-Team

Bereits seit vier Wochen sind wir aus unseren eindrücklichen Ferien in Madagaskar zurück und sind euch so dankbar für die sorgfältige Vorbereitung und Organisation unserer Reise. Wir denken immer noch täglich an das wunderschöne, vielfältige Land mit seinen herzlichen Menschen zurück.

Mit eurem vielfältigen Programm habt ihr uns einen tiefen Einblick ermöglicht. Verschiedene lokale Führer, Christian und insbesondere Thierry haben uns herzlich und mit viel Leidenschaft für ihr geliebtes Land begleitet.

Einige Hinweise möchten wir euch gerne noch geben:

– die Unterkünfte waren gut ausgewählt, manchmal hatten wir ab all dem Komfort fast ein schlechtes Gewissen….

– die Gärten der Hotels waren wunderschön!

– die Kirindy-Lodge wird wirklich nicht gepflegt, wir hatten das Gefühl, dass da von Seiten der Besitzer oder Geranten kein Interesse da ist, die Gäste irgendwie zufrieden zu stellen (es ist uns sehr bewusst, dass es dort keine andere Möglichkeit gibt)

– die Tsingy waren ein tolles Erlebnis

– der Strand in Morodava ist sehr schmutzig, die Leute erledigen dort ihr „Geschäft“. Wir würden dort keinen Aufenthalt mehr machen.

– schade, dass wir an Pfingsten in Antsirabe und Sahambavy waren und somit die verschiedenen Werkstätten und die Teefabrik geschlossen waren.

– das Lac Hotel ist sehr schön! Bei Gästen, die länger als eine Nacht hier bleiben, lohnt es sich unbedingt, ein Bungalow über dem Wasser zu buchen! Die Besitzerin hatte uns ein solches zu einem Mehrpreis angeboten, da auf der Seite der Standardzimmer gebaut wird. Das hat sich gelohnt, insbesondere da das Wetter regnerisch war und wir so die Aussicht auf den See und die Abendstimmung vom Fenster aus geniessen konnten

– die Bahnfahrt war sehr eindrücklich, die Zeit verging wie im Flug. Wir hatten offenbar viel Glück: da eine französische Fernsehcrew im Zug war und Aufnahmen für einen DOK-Film machte, hatten wir nur zwei Stunden Verspätung. In den vorangehenden Wochen dauerte die Fahrt offenbar oft oder meistens 24 Stunden und mehr…

– der Ausflug mit Christian war toll. Trotz trübem Wetter hatten wir (wenige) Krokodile gesehen und waren von deren Grösse beeindruckt. Die Crew um Christian hat uns von A bis Z verwöhnt. Wir hoffen, dass es Christian nach seinem Basketball-Unfall wieder gut geht!

– vom Ausflug in Ranomafana waren wir etwas enttäuscht. Das Wetter war am Morgen regnerisch, trotzdem fanden all diese Ausflüge morgens um acht statt. Schade, dass alle Leute zur gleichen Zeit am gleichen Ort im Wald sind, und die Ausflüge nicht gestaffelt stattfinden und sich so die Gäste fast um die besten Fotoplätze streiten. Unvorstellbar, wie das in der Hochsaison ist.

– der Isalo-Nationalpark hat uns sehr gefallen. Die Wanderungen im riesigen Gelände waren eindrücklich und erholsam.

– der Ausflug nach Ampefy war ein schöner Abschluss. Wir genossen besonders die Wanderung durch die sieben Dörfer zur Marienstatue, auf welcher uns Mamie begleitet hat

Nochmals ganz herzlichen Dank für diese unvergessliche Reise, für die Planung, für die sorgfältige Vorbereitung und die Tipps von Ellen.

Mit lieben Grüssen aus dem sommerlichen Nänikon

Eliane + Edi R.

P.S. Ellen: Wir haben die Reise ohne viele Mückenstiche und ohne Malaria überstanden. Wir werden dir in den nächsten Tagen nochmals eine Packung Malariaprophylaxe zusenden.“

Wir haben uns stets wohlgefühlt

Mit euch von PRIORI hatten wir einen guten Kontakt und haben uns stets wohlgefühlt. Die Reise mit Nicolas Mutter und eurem Fahrer hat uns gut gefallen und Adolphe war ein sehr guter Fahrer.

„Liebe Ellen und liebes gesamtes Priori Team in Basel und Tana,

Gerne möchte ich kurz ein paar unserer Fort Dauphin Highlights und Empfehlungen verfassen, denn die Region ist unglaublich vielseitig und toll. Wir erhoffen uns, dass es mehr Touristen dahinzieht, denn bsp. Tulear kann in vielen Dingen nicht mit Fort Dauphin mithalten.

Unsere vielen Erlebnisse und Projekte haben wir regelmässig festgehalten auf https://glaserformadagascar.com/blog/

Fort Dauphin Highlights:

Hotel Talinjoo ist mit Abstand das beste Hotel der Stadt und unseres Erachtens genau das, was Urlauber suchen. Es liegt etwas abgelegen in der Bucht von Libanona. Ein Taxi bis hoch zum Hotel kostet 5000 Ar tagsüber, nachts das Doppelte. Ansonsten innerhalb der Stadt kostet eine Taxifahrt 1000 Ar, jedoch immer mit anderen Mitfahrern. Wir haben zwei Mal im Hotel Talinjoo übernachtet. Die Zimmer sind wahnsinnig toll eingerichtet und jedes Zimmer hat eine wunderschöne Aussicht aufs Meer. Das Frühstücksbuffet ist reichhaltiger als in den anderen Hotels. Der Pool ist ein Traum und auch das SPA ist zu empfehlen. Wir gingen regelmässig Abends ins Restaurant des Hotel Talinjoo’s und haben den sympathischen Küchenchef aus Singapur kennengelernt. Anders als die meisten Restaurants der Stadt bietet das Talinjoo interessante Gerichte aus aller Welt, toll abgeschmeckt sowie zusammengestellt. Das frische Ceviche ist ein Traum! Hauptgänge um die 20’000 Ar, manche bis 30’000 Ar.

Da ich zwei Mal einen Krankenhausaufenthalt benötigte wurde ich in ein Privatzimmer des Hotels Croix du Sud gelegt (gleich neben der besten Klinik der Stadt, dem Centre Medical, gegründet sowie geleitet von der südafrikanischen Dr. Jane Olivier, die gute Freunde von uns wurden und in der Stadt viel Gutes bewirken). Das Croix du Sud ist nett, für Businesszwecke sicherlich besser gelegen. Vom Hotel Le Dauphin raten wir ab. Das Restaurant macht zwar gute Speisen, ist aber oft leer und das Hotel wirklich in die Jahre gekommen.

Dies hatte ich bereits mit Mitia besprochen. Für Touristen eignet sich das Hotel Talinjoo oder auch Lavasoa (ohne Restaurant) besser. Falls du, Ellen, im Talinjoo vorbeigehst, richte bitte liebe Grüsse von uns aus!

Manuia Bar, im März eröffnet und beste Anlaufstelle für gute Snacks sowie westliche Speisen. Eher Fast Food. Ist aber schnell die beliebteste Adresse vieler wohlhabender Madagassen und aller Vazahas geworden. Hauptgänge 15’000-20’000 Ar.

Chez Marceline, das einzige Strandlokal an Ankoba ist toll. Mit dem Standartpreis von 20’000 Ar für Hauptgänge zwar manchmal etwas überteuert für die Qualität, aber sehr freundlich. Guter Ort um einfach mal auszuspannen auf den Liegen, ohne von Verkäufern belagert zu werden. Letzteres ist allerdings lang nicht so schlimm wie in Ifaty.

Andriambe Lodge mit atemberaubendem Blick auf Vinanibe, den See und das Meer. Das Restaurant mit madagassischen Grillspezialitäten ist sehr zu empfehlen. Nur auf Reservation, man braucht einen 4×4 oder wird von den Eigentümern gefahren 10’000 Ar pro Person. Hauptgänge 15’000 Ar, Übernachtung möglich in einem der zwei einfachen, aber schönen Bungalows mit Frühstück. Unbedingt vor Sonnenuntergang da sein!!

Nahampoana hat uns um Längen besser gefallen als Berenty! Grosse Empfehlung.

– Die Domaine de la Cascade ist ebenfalls wunderschön!

– Einen Ausflug nach Lokaro ist ein Muss! Die Pirogenfahrt, das Fischerdorf Evatraha und die Wanderung entlang der Buchten bis zum Baie de Lokaro ist traumhaft, wirklich paradiesisch!

– Im Süden waren wir noch in Lavanono beim Franzosen Gigi. Er hat eine traumhafte Bungalowanlage und tut viel für die Community. Wir waren ohne Strom und Netz mitten in der Natur, haben gut gegessen und hatten eine unvergessliche Zeit. Preise varieren (je nach Person, wir hatten einen Freundschaftspreis weil Residents).

Wir hoffen, dass ihr diese Tipps auch in künftige Reisen einbinden könnt und sind bei Fragen verfügbar.

Liebe Grüsse“

Claudine und Nicolas G.