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Feedback von Reisenden

Stimmen, Rückmeldungen sowie das Feedback von Reisenden nach ihren Madagaskar-Ferien mit PRIORI oder nach ihrem Besuch bei uns im Madagaskarhaus.

Reise in den Südwesten Madagaskars

Bericht über unsere Reise in den Südwesten Madagaskars vom 1. bis 31. März 2019

Zuerst möchten wir uns bei Euch allen ganz herzlich bedanken für die ausgezeichnete Organisation. Die ganze Reise verlief problemlos und zu unserer vollen Zufriedenheit. Wir konnten uns ganz darauf konzentrieren, zu beobachten und zu geniessen.

Dazu hat unser Fahrer besonders viel beigetragen. Er hat uns sicher und gekonnt chauffiert, uns viel über Land und Leute erzählt. Er war immer gut gelaunt und zuvorkommend. Es hat uns sehr gefreut, dass wir den gleichen Fahrer wie letztes Jahr hatten. Wir verstanden uns bestens und hatten während eines ganzen Monats keine einzige Unstimmigkeit.

Einige Details zum Ablauf der Reise in den Südwesten Madagaskars, die Euch interessieren könnten:

Flug von Zürich nach Paris mit Air France: Leider bekamen wir keinen Fensterplatz und mussten uns mit Sitzen in verschiedenen Reihen arrangieren.

Ankunft in Antananarivo: Unsere Abfertigung ging doppelt so schnell wie letztes Jahr. Offensichtlich hat das Personal am Flughafen etwas dazu gelernt.

Hotel Bois Vert: Ideal in Flughafennähe, wunderbare, ruhige Anlage, gutes Essen und freundliches Personal. Sehr zu empfehlen

Fahrt nach Ambositra: Wir wollten die Hebamme in der kleinen Krankenstation besuchen und uns nach dem blinden Mädchen erkundigen. Leider war sie gerade in der Kirche. Es würde uns freuen, Neuigkeiten von Euch zu bekommen. Hotel Chez l’Artisan: Entsprach unseren Vorstellungen.

Die Fahrt nach Sandrandahy war holprig, aber sehr abwechslungsreich. Die Seidenweberinnen gaben sich alle erdenkliche Mühe, uns sehr eindrücklich den Weg von der Raupe bis zum fertigen Schal vorzuführen. Es war äusserst spannend und informativ, ein tolles Erlebnis. Fast 20 Personen waren beteiligt!

Lemur auf der Reise in den Südwesten MadagaskarsNationalpark Ranomafana: Eindrücklicher Regenwald, reiche Tierwelt. Der Führer hat gute Kenntnisse, könnte aber etwas kommunikativer sein. Sein Begleiter fand sehr viele Tiere, hat aber wahrscheinlich keinen offiziellen Status als Guide.
Hotel Domaine Nature (unsere Wahl!): Der Bungalow war schön gelegen, einfach, aber OK, das Essen eher mässig und das Personal erstaunlich anfängerhaft.

Fahrt nach Manakara: Sehr abwechslungsreiche Landschaft, in den farbigen Dörfern grosse Umzüge zum Tag der Frau, äusserst unterhaltsam.

Hotel Parthenay Club: Schöne Anlage, Essen sehr gut, sympathische Atmosphäre. Wegen grossem Wellengang im Meer konnte das Salzwasserbassin leider noch nicht gefüllt werden.

Pirogenfahrt auf dem Kanal von Pangalanes: Freundlicher, kompetenter Führer und eine aufgestellte Crew. Auf dem Rückweg sangen sie mehrstimmige Lieder um uns zu unterhalten, wahrscheinlich aber auch um die müder werdenden Arme zu vergessen. Interessanter Besuch einer kleinen Brennerei für Essenzen, die auch als Basis für die Herstellung von Kosmetika und Medikamenten dienen.

Picknick-Mittagessen: Schon am Vorabend besprachen sich unser Fahrer und der Guide, bei wem überhaupt bei diesem Wellengang im Meer noch irgendwelches Seafood aufgetrieben werden könnte. Das Ergebnis war zu unserer grossen Überraschung eine überwältigende Platte mit auf dem offenen Feuer grillierten Langusten und Fischen. Ein Gaumenschmaus!

Zugfahrt nach Sahambavy: Ein richtiges Abenteuer durch wunderbare Landschaften mit vielen Anbietern von Verpflegung jeder Art bei den Haltestellen.

Dschungelexpress Reise in den Südwesten MadagaskarsOffensichtlich ist die Ankunft des Zuges ein richtiges Happening, das sich die Dorfbevölkerung nicht entgehen lassen will. Entsprechend ausgiebig waren die Wartezeiten! Nach einsetzendem Regen und Einbruch der Dunkelheit fuhren wir immer langsamer und verschiedene Stopps auf offener Strecke sorgten dafür dass wir insgesamt 15 Stunden unterwegs waren! Trotz allem sehr empfehlenswert.

Lac Hotel: Sehr komfortabel und originell. Schade, dass wir nicht länger bleiben konnten.

Fahrt nach Fianarantsoa: Besuch der Teeplantage: Jetzt wissen wir endlich, was es alles braucht, bis wir unseren Morgentee geniessen können!

Malerischer Montagsmarkt für tausenderlei Waren, Zebus und Kleintiere im kleinen Dorf Andohasana (16 km vor Fianarantsoa).

Stadtbesichtigung: Hier spürten wir etwas von der Zeit der lokalen Könige und der kolonialen Vergangenheit des Landes.

Hotel Tsienimparihy in Ambalavao: Einfach, aber gut eingerichtete Pavillons. Essen unter den Erwartungen. Wir bevorzugten am zweiten Abend das Restaurant Bougainvillees!

Statt der mühsamen Fahrt nach Ambinanindovoka und dem Besuch einer zweiten Seidenweberei (das Erlebnis von Sandrandahy wäre kaum zu toppen gewesen) bevorzugten wir einen ausgiebigen Besuch im Lemur’s Park Anja. Die wunderbare felsige Landschaft, Klettertour, Tiere, Pflanzen und Guide sind sehr zu empfehlen. Neben dem Führer war auch für jeden Besucher eine hilfreiche Hand dabei um allfällige Abstürze zu vermeiden.

Fahrt nach Ranohira: Der Zebumarkt in Ambalavao war nach dem starken Regen während der Nacht noch nicht richtig in Schwung gekommen. Aber von allen Seiten strömten kleine und grössere Zebuherden mit ihren Hirten dem Marktgelände entgegen. Auf der recht langen Fahrt nach Ranohira war der Übergang vom hügeligen Hochland ins flache „Zebuland“ faszinierend.

Chamäleon Reise in den Südwesten MadagaskarsIm Trockenwald des Nationalparks von Isalo haben wir mit dem ausgezeichneten Guide und seinem nicht minder guten Koch drei faszinierende Wanderungen unternommen. Dank der coupierten Topografie entdeckten wir eine ganz unterschiedliche Tier- und Pflanzenwelt. Wochenlang könnte man immer wieder Neues entdecken. Am Schluss genossen wir jeweils einen feinen Lunch, den der Koch mit den in einem riesigen Rucksack mitgeschleppten Pfannen kochte. Ein besseres Zebufilet haben wir noch nie gehabt.

Hotel Relais de la Reine: Das Zimmer war wirklich „double luxe“, wie die Lage, das Essen und die Bedienung. Die ganze Atmosphäre ist absolut einmalig.

Weiterfahrt zum Nationalpark Zombitse: Für einmal nur eine kurze Strecke! Erstaunlicherweise wird er nur von wenigen Touristen besucht, obwohl er ebenso attraktiv ist wie die bekannteren Parks. Dank dem flacheren Gelände ist er sogar einfacher zu erwandern. Die Infrastruktur ist noch recht bescheiden. Nach Voranmeldung haben wir aber auch hier einen jungen, gut ausgebildeten Guide bekommen, mit dem wir mehrmals unterwegs waren. Wieder haben wir eine vielseitige Fauna und Flora entdeckt.

Die Ecolodge ist, wie der Name sagt, einfach. Die Häuschen sind geräumig, sehr sauber und romantisch gelegen. Essen und Betreuung sind ausgezeichnet. Die Besichtigung des Projekts für die Wiederaufforstung und die Dorfschule war sehr interessant. Es ist erstaunlich, was das Gründer-Ehepaar für die Bevölkerung erreicht hat! Auch deshalb lohnt sich ein Aufenthalt in Zombitse sehr.

Fahrt nach Tulear: Auch diese Teilstrecke war wegen der wie bis anhin guten Asphaltstrasse kein Problem. Da wir langsam auf Meereshöhe hinab fuhren, wurde es immer heisser.

Anakao Reise in den Südwesten MadagaskarsDas Arboretum gab uns einen sehr guten Überblick über die Pflanzen im Südwesten Madagaskars. Sowohl die gute Führung am Tag als auch die in der Nacht war spannend. Wir freuten uns vor allem auch, dass wir Mausmakis, verschiedene Chamäleons, Echsen und eine Vielzahl von Vögeln beobachten konnten.

Die Auberge de la Table ist sehr schön im gepflegten Garten angelegt, das grosszügige Bungalow und das ausgezeichnete Essen lassen den Aufenthalt zum Genuss werden. Die Nähe zu Tulear ermöglichte uns, einen Ausflug nach Ifaty und Mangily zu machen, wo wir vor allem die sehr speziellen Baobabs bewundern konnten. Die Strasse dorthin erweist sich als die beste Nationalstrasse von Madagaskar überhaupt.

Am nächsten Morgen fuhren wir auf einem Ochsenkarren (Ebbe) zum Motorboot und mit diesem dann nach Anakao. Unser fahrer musste mit dem Auto den grossen Umweg über die miserable N10 und dann über die holprige Piste nehmen.

Hotel Prince Anakao: Sehr ruhig am schneeweissen Strand gelegen, nettes Häuschen, gutes Essen und angenehme Bedienung. Ausflug mit einer Piroge auf die kleine Insel Nosy Ve.

Fahrt auf guter Piste nach Ambola. Unterwegs sahen wir in mehreren kleinen Dörfern erstaunlich moderne Schulhäuser. Wie sich später herausstellte, wurden sie von der französischen Stiftung ABC Domino gebaut und werden auch von ihr betrieben. Jedes der 7 Dörfer hat ein Schulhaus für die Unter- und die Oberstufe und Unterkünfte für die Lehrer. In Ambola wurde ausserdem ein Lizeum für die ganze Region mit Unterkünften für ca. 400 Schüler eröffnet. Dort erlebten wir am Montagmorgen die feierliche Fahnenzeremonie.

Baobabs Reise in den Südwesten MadagaskarsNationalpark Tsimanampetsotsa: Ein wichtiger Bestandteil ist der See, an dessen Ufer wir verschiedene Wasservögel sahen. Die meisten Flamingos waren bereits in ihrem Winterquartier beim Ngorongoro-Krater in Afrika. Auf den 3 sehr gut geführten Wanderungen konnten wir besonders viele Vögel, die typischen Dornenpflanzen und riesige Baobabs bewundern.

Domaine d’Ambola: Einzigartige Lage am Strand, sehr schöne und originelle Anlage mit allem Komfort, Essen und Betreuung dazu passend. Die Prophezeiung von Franz Stadelmann hat sich bewahrheitet: am liebsten wären wir dageblieben! Der absolute Höhepunkt unserer ganzen Reise. Es hat sich gelohnt, diese abgelegene Oase zu besuchen.

Dies trotz den Strapazen der 9-stündigen Rückreise auf den miserablen Pisten und der katastrophalen N10 nach Tulear. Zum Glück kannte unser Fahrer die Strecke bereits!

Dafür genossen wir dann noch eine Nacht in der Auberge de la Table vor dem problemlosen Rückflug nach Tana (Übernachtung wieder im Bois Vert) und der Weiterreise in die Schweiz.

UNSER FAZIT: ALLES IN ALLEM EINE FASZINIERENDE, BESTENS ORGANISIERTE REISE OHNE JEGLICHE PANNE. ALLES HAT GEKLAPPT UND WIR SIND FROH, DASS WIR DEN MUT DAZU HATTEN.

HERZLICHEN DANK FÜR ALLES!!!!!

(Marlies und Paul G.)

Eindrucksvolle Madagaskar-Reise

Es war eine sehr interessante und eindrucksvolle Madagaskar-Reise

„Hallo liebes PRIORI-Team,

nun ist schon einige Zeit vergangen, dass wir die wunderschöne Reise beendet haben. Der Alltag hat uns wieder…

Wir möchten uns ganz herzlich für die ihrerseits super organisierte Reise bedanken. Es hat alles wunderbar geklappt.

Unser Fahrer/Guide Lova war ein besonnener und sehr guter Fahrer. Er war immer bereit auch mal eine Planänderung durchzuführen, wenn es von uns gewünscht wurde. Er war immer gewillt, uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Es haperte allerdings zeitweise an mangelnden Informationen unterwegs (es war von Vorteil, dass wir einen guten Reiseführer in Buchform dabei hatten). Wahrscheinlich lag es an den mangelnden Sprachkenntnissen. Er war jedoch, auf Nachfrage, immer bereit etwas zu erzählen.

Dass wir die Zugfahrt von Manakara nach Sahambavy nicht machen konnten, war zwar schade, aber mit solchen Dingen muss man einfach rechnen. Wir hatten dann aber trotzdem viel Freude, als wir bei der Zugeinfahrt in Sahambavy am Bahnhof waren!

Die Hotels waren allesamt auf ihre Weise sehr schön und angenehm. Mal kein Strom oder Wasser,- das ist eben so in diesem Land. Besonders hervorheben möchten wir das Lac Hotel. Von A-Z einfach nur top!

Es hat uns sehr beeindruckt, dass von PRIORI immer wieder mal nachgefragt wurde, ob alles ok ist!

Um es nochmals in kurze Worte zu fassen: Es war eine sehr interessante und eindrucksvolle Madagaskar-Reise.

Quer durch Madagaskars Norden - Lemur - eindrucksvolle Madagaskar-Reise

Wir haben viel von Land und Leuten, Tier- und Pflanzenwelt sowie bleibenden Eindrücke mitgenommen. Wir haben uns rundum wohl und gut betreut gefühlt. Danke!

Ganz liebe Grüsse von“

Carola G. und Gabriele E.

Madagaskar-Reise mit PRIORI Reisen

Wir hatten ja schon Madagaskar-Erfahrungen, aber diese Madagaskar-Reise mit PRIORI Reisen war viel interessanter, anregender und trotzdem erholsamer

„Liebes Priori-Team, zuerst möchten wir allen PRIORI-Mitarbeitern ein erfolgreiches, gutes Neues Jahr wünschen. Hoffentlich geht es in Madagaskar mit dem neuen Präsidenten nicht weiter abwärts. Viele mit denen wir gesprochen haben, waren nicht sehr zuversichtlich, dass er das Land vorwärts bringen kann.

Ich möchte nun etwas ausführlicher über unsere Reise berichten. Wir hatten ja schon Madagaskar-Erfahrungen, aber diese Madagaskar-Reise mit PRIORI Reisen war viel interessanter, anregender und trotzdem erholsamer.

Der Flug nach Madagaskar verlief planmäßig und auch das Prozedere bei der Einreise war wie üblich.

Unseren Fahrer Adolphe haben wir problemlos gefunden und damit konnte die Reise starten.

Die Reiseroute brachte jeden Tag neue Eindrücke. Wir hatten viel Zeit, Fotos zu machen und die vielen schönen Eindrücke in uns aufzunehmen.

Die Hotels waren bis auf zwei Ausnahmen sehr gut, aber es ist halt nicht an allen Orten möglich, gute Unterkünfte zu finden.

Das Hotel in Maevatanana hatte es wohl hinter sich und das Malibou Hotel in Analalava konnte doch noch mit seiner spektakulären Lage und den schönen, gestickten Rideaux punkten.

Zuerst wussten wir nicht so recht, was wir in Analalava machen sollten. In unserem Reiseführer und in der Madagaskar-Karte waren weder Komazara, noch Tsingy zu finden.

Doch die Ausflüge mit Jean Pierre zur Insel Nosy Lava und nach Komazara waren dann sehr schön und interessant. Jean Pierre hat uns viel erzählt und gezeigt. Er ist als Guide sehr zu empfehlen. Wir haben sehr viel gesehen und schöne Eindrücke gewonnen. Die gewaltigen Baobab dort und die Tsingy sind eine Augenweide.

Die Weiterfahrt zu Lande war dann, besonders für Adolphe, anstrengend. Er hat uns sehr gut über alle Pisten, egal in welchem Zustand, chauffiert.

In Ambanja haben wir in einem Schaugarten interessantes über Kakao, Kaffee und Gewürzpflanzen erfahren. Nur eine größere Pfefferanpflanzung war leider nicht dabei.

Die Nationalparks von Ankarafantsika und Ankarana sind Beispiele dafür, was doch durch die Brandrodung verloren gegangen ist, ein Jammer. Wir haben in den Parks interessante Wanderungen unternommen, jeweils mit sehr kompetenten Guides. Flora und Fauna sind dort prächtig und sehr vielfältig. Besonders die Tsingy von Ankarana waren sehenswert und die Wanderung dort war für mich sehr anstrengend.

Besonders von den vielfältigen Landschaftsformen sind wir immer wieder beeindruckt worden. Erstaunlicherweise waren jeden Tag immer wieder neue, erstaunlichere Dinge zu betrachten.

Die Wanderungen in den Montagne d’Ambre waren besonders schön. Unser Guide zeigte uns viele Tiere und Planzen, darunter das kleinste Chamäleon und ein Blattschwanz-Gecko. Diese hätten wir ohne ihn nie und nimmer gesehen. Und auch unsere letzte Station im Norden von Diego und Ramena waren eine Reise wert.

Der Rückflug nach Antananarivo war dann zwar erheblich verspätet, hat aber dann gut geklappt. Nur unser Fahrer Percy in Antananarivo musste aber lange auf uns warten. Auch seine Fahrkünste und seine guten Erklärungen möchten wir ausdrücklich loben.

Nun hoffen wir, dass wir in neuen Jahr wieder eine Madagaskar-Reise mit PRIORI Reisen machen können. Was wir noch sehen möchten wissen wir genau.

Viele liebe Grüße und vielen Dank für die gute Organisation.“

Magdalene und Bernd W.

Beeindruckende Hochzeits-Reise in Madagaskar

Eine unvergesslich schöne und beeindruckende Hochzeits-Reise in Madagaskar mit PRIORI erlebt

„Salama liebes Priori Team!

Wir möchten uns noch einmal bei euch für alles und dafür bedanken, dass wir eine so unvergesslich schöne und beeindruckende Hochzeits-Reise in Madagaskar erleben durften! Ihr seid einfach die Besten!!! Tsarabe!!!!!

Madagaskar ist sehr beeindruckend und wunderschön, genauso wie die Menschen und die Tierwelt! Wir haben viel Schönes gesehen, aber auch Trauriges und gefährliche Situationen erlebt.

Außerdem hatten wir nicht gewusst, wie kalt es auf Madagaskar ist. Zur Zeit unseres Aufenthaltes und dass es dauerhaft in Strömen regnet. Aber ab der 2. Woche kam dann die Sonne endlich zum Vorschein und wir konnten uns von unserer Erkältung erholen. 🙂

Unvergesslich waren unsere Begegnungen mit Buckelwalen und Lemuren!!!

Wir haben viele interessante Leute kennengelernt und durften sogar einige Freundschaften mit wunderbaren Menschen schließen. Andere Urlauber waren gestresst oder hatten es zu eilig, um länger auf ihr Essen zu warten. Unser Motto war jedoch immer: Mora mora!!! – Sehr zur Freude der Einwohner und Mitarbeiter unseres Hotels und allen anderen Menschen, die wir kennenlernen durften! 🙂

Dadurch hatten wir die Möglichkeit, nicht nur Französisch und Englisch zu sprechen, sondern auch etwas Malagasy zu lernen.

Es gab auch eine sehr lustige Situation, die ich (Ariane) nie vergessen und immer mit Madagaskar und den Menschen dort in Verbindung bringen werde:

Wir hatten in unserem Hotel auf Sainte Marie einen Security man, der vor unserer Hütte jede Nacht am Strand Wache gehalten hat. Ich habe ihn im Dunkeln nicht gesehen und als ich an den Strand ging. Er war nur wenige Schritte von unserer Hütte entfernt. Plötzlich hörte ich laute Knallgeräusche auf dem Meer. Ich dachte es wäre ein Feuerwerk eventuell auf Madagaskar, weil man von unserem Strand aus die Silhouette von Madagaskar sehen konnte. Ich schrie ganz begeistert nach Peter, der mich jedoch nicht hören konnte, weil er in unserer Hütte war: Firework, firework!! Plötzlich erklang eine Stimme aus der Dunkelheit: Non, ce sont les baleines!!…   Es war die Stimme des Security man, die mich aufklärte.

Einerseits war mir mein Irrtum so peinlich, dass ich dachte, es handelte sich um ein Feuerwerk und es auch noch so laut herausgeschrien habe :-), aber andererseits, wäre ich nicht so „temperamentvoll“ gewesen, hätte ich nie gewusst, dass das laute und wunderschöne Geräusch von den Buckelwalen stammte, die sich direkt vor uns in der Dunkelheit aufs Meer klatschen ließen, um miteinander zu kommunizieren.

Mein „emotionaler Ausbruch“ hat beim Security man das Eis gebrochen, denn er fand das so sympathisch und lustig und wir kamen sofort ins Gespräch. So saßen wir die ganze Nacht bis zum Tagesanbruch vor unserer Hütte am Strand und sprachen über Gott und die Welt auf Französisch, Englisch und er brachte mir verschiedene Worte auf Malagasy bei. Und er versuchte von mir Deutsch zu lernen. Es war sehr sehr lustig! Wir hatten jedoch auch ernste Themen und so wurde diese Nacht für mich so authentisch, einmalig und unvergesslich schön!!! Ich habe die Buckelwale in der Nacht im Mondschein unter dem Himmel voller leuchtender Sterne aus dem Meer springen gesehen und bin mit dem einmalig schönen Geräusch im Ohr eingeschlafen – wunderwunderschön und unvergesslich!!!

Wir schicken euch gleich noch ein paar Fotos von unserer wunderbaren Hochzeits-Reise in Madagaskar.

Viele liebe Grüße. Misaotra ny zava-drehetra! Misaotra betsaka! Veloma!

Eure Ariane und euer Peter V.

Möchten auch Sie Ihre Hochzeitsreise in Madagaskar verbringen, dann stellen wir Ihnen hierfür gerne ein individuelles Reiseprogramm zusammen, das ganz Ihren Wünschen entspricht. Kontaktieren Sie uns gerne.

Abenteuerreise nach Madagaskar

Ein Reisebericht zur Abenteuerreise nach Madagaskar mit PRIORI im Juli 2018

Mit grosser Vorfreude, einem gespannten Gefühl, gutüberlegter Packerei und etwas Aufregung traten wir am 30. Juni 2018 unsere 3-wöchige Abenteuerreise nach Madagaskar an. Wir, das sind Doris und Heinz mit unseren beiden Töchtern, Annina und Leandra, 22 und 19 Jahre alt.

Abenteuerreise nach Madagaskar: Trekking in den Tsingys

Pünktlich um 04.00 Uhr morgens wurden wir vom bestellten Taxichauffeur für den Transport zum Flughafen Basel-Mulhouse abgeholt. Wir hatten viel Gepäck dabei, denn 3 Taschen waren geladen mit Geschenken für die madagassische Bevölkerung. Uns war bekannt, dass die Menschen dort sehr arm sind. So hatten unsere Töchter Kleider, Schuhe, Kuscheltiere und Taschen bereit-gelegt, ebenfalls haben wir dentale Artikel eingepackt, denn auf unserer Reise wollten wir gerne eine Zahnärztin besuchen.

Leider hatte Air France unseren ersten Flug Basel – Paris unangekündigt storniert, sodass wir den Anschluss-Langstreckenflug von Paris nach Antananarivo nicht erwischen konnten. Etwas enttäuscht und nach einem ersten frühen Kaffee am Airport ging es wieder heim. PRIORI Reisen hatte sich der Planänderung sofort kompetent und hilfreich angenommen, und am darauffolgenden Tag, wieder in aller Herrgottsfrühe, konnten wir endlich starten. Nach einem angenehmen langen Flug sind wir spätabends glücklich in Antananarivo gelandet und sehr herzlich von unserem Fahrer Gaetan abgeholt worden. Die erste Nacht in Madagaskar, im Hotel „Les trois Metis“, genossen wir sehr, jedoch ging es nach einem ersten feinen Frühstück gleich los. Das sollen keine Ausruhferien werden!

Gaetan fuhr uns gekonnt aus der riesigen, lebhaften und bunten Stadt heraus.

Abenteuerreise nach Madagaskar: schwer beladene Holzkarren

Wir waren sehr beeindruckt über die vielen Menschen, die vielen Früchte, Fleisch und Essensstände, die Farben, Frauen mit schwer beladenen Körben auf den Köpfen tragend, Hühner welche über die Strassen rennen, und nicht zuletzt die vielen Zebus, welche mit Waren oder Menschen, schwer beladene Holzkarren ziehen.

Schon bald wurde die Natur dann aber ländlich. Unser Ziel war Antsirabe. Die Landschaft unterwegs, geprägt von terrassenförmig angelegten Reisfeldern ist wunderschön. Unterwegs schenkten wir einem Jungen die ersten Schuhe, welche er mit fröhlichen Luftsprüngen annahm. Abends im Hotel „Royal Palace“ in Antsirabe verarbeiteten wir unsere ersten Eindrücke.Abenteuerreise nach Madagaskar: Reisfelder bei Antsirabe

Früh morgens holte uns unser zuverlässige, sehr nette und kompetente Fahrer Gaetan, pünktlich wieder ab. Heute war, infolge des fehlenden Tages, eine sehr lange Autofahrt angekündigt. Es ging ganz an die Westküste, nach Miandrivazo. Unterwegs kauften wir an der Strasse Avocados und frische Bananen. In Miandrivazo machten wir einen Mittagshalt, und Gaetan begleitete uns in ein nettes Restaurant, wo wir das feine Reisgericht sehr genossen. Glücklich und froh, die lange Autofahrt geschafft zu haben, kamen wir schon bei Dunkelheit in Morondava, im sehr netten, direkt am Meer gelegenen Hotel „Chez Maggie“ an. Wir genossen ein ausgesprochen gutes Abendessen im Hotelrestaurant, draussen an der frischen Meeresluft.

Abenteuerreise nach Madagaskar: Baobaballee in der AbenddämmerungWieder sehr zeitig am Morgen, ging nun unsere Reise zu den beeindruckenden Baobabs Bäumen, wobei uns Gaetan da nicht viel Zeit erlaubte. Auf der Rückreise sollten wir diese prächtigen Bäume nochmals bewundern können.

Unser Ziel war der Nationalpark und Trockenwald Kirindy. Die Strassen wurden immer schlechter, und sie waren schon lange nicht mehr geteert, die Fahrt war holprig und staubig. Wir begegneten einer einsamen jungen Frau mit einem Baby am Rücken festgebunden. Gaetan wollte von ihr wissen, wohin sie denn mitten im Wüstenland gehe. Die junge Frau war geschieden, und wollte nun zu Fuss, ohne Wasser und Lebensmittel, die ganze Strecke welche wir schon mit dem Auto zurückgelegt hatten, nach Morondava laufen. Und das auch noch bei der Hitze!

Im Kirindy Nationalpark angekommen, bezogen wir unsere sehr einfachen Hütten.

Abenteuerreise nach Madagaskar: Fossa im Kirindy Nationalpark

Da kann es schon mal vorkommen, dass man zusammen mit einem Gecko, Käfern und Spinnen übernachtet. Parkguides zeigten uns die Fossas, welche die Hauptfeinde der Lemuren sind. Eine Art Wildkatze mit scharfen Zähnen und grossen Pranken. Weil die Fossas Hunger leiden, kommen diese auch in die Anlage und wühlen in den Müllbehältern nach Nahrung. Nach dem einfachen Abendessen, war eine spannende Nachtwanderung angesagt.

Unser Parkführer, ein sehr kompetenter, sympathischer Guide, begleitete uns und zeigte uns viele nachtaktive Tier. So sahen wir, zu dieser Jahreszeit sehr aussergewöhnlich, sogar Schlangen. Unser Guide liess sich sogar von einer Schlage beissen, um weitere Biss-Erfahrungen zu machen. Angenehm an den vielen Tieren in Madagaskar ist, dass sie nicht giftig sind. Auch Riesenspinnen, Geckos und Chamäleons konnten wir bestaunen.

Abenteuerreise nach Madagaskar: Lemur trinkt aus MuschelNach einer kurzen Nacht, ging es frühmorgens erneut in den Park, um die tagaktiven Tiere zu sehen. Ein ganz spezielles Erlebnis war, dass unser Guide einige im Park rumliegende, grosse Muscheln einsammelte, diese mit unserem Trinkwasser füllte und unseren Mädchen in die Hand drückte. Es verging keine Minute, kamen bereits neugierige und durstige Lemuren, um aus der Muschel zu trinken. Noch am selben Tag, nach der erlebnisreichen Wanderung, ging unsere Reise weiter zu den Tsingys von Bemaraha.

Wir fuhren über das Hochland, wo die Menschen äusserst arm sind. Oftmals trafen wir Kinder an, welche versuchten einige Löcher in der Strasse aufzufüllen. Sie bettelten nach leeren Petflaschen. Von Gaetan erfuhren wir, dass die Kinder diese Flaschen sammeln würden um Wasser zu holen. Die Kinder freuten sich über ein paar Süssigkeiten, Farbstifte, Kugelschreiber und andere Kleinigkeiten von uns. Wir alle waren über diese Armut sehr erschüttert.

Abenteuerreise nach Madagaskar: Fähre auf dem Fluss Belo sur TsiribihinaUnterwegs ging die spannende Reise auf der Fähre auf dem Fluss Belo sur Tsiribihina weiter, wobei das Verladen des Autos schon sehr spektakulär war. Die herrliche, einstündige Bootsfahrt war ein Genuss. Die Fahrt, auf Schotterstrassen mit viel Staub, Löchern und Dellen versehen, war anstrengend. Diese Strasse wird aber als Nationalstrasse bezeichnet!

Bis zum Nationalpark, mussten wir mit anderen Autos im Convoy fahren, und wir wurden gebeten, das Auto nicht zu verlassen. Diese Gegend wird leider von Wilderern, welche Zebus stehlen und verschleppen, beherrscht. Von Gaetan erfuhren wir viel über Madagaskar, die korrupte Regierung, das Land und Leben der Leute. Gaetan liebt sein Land, und wir merken, wie traurig ihn selber die Armut seiner Landsleute macht.

Abenteuerreise nach Madagaskar: Pirogenfahrt auf dem Fluss Manambolo

Nach einer weiteren kurzen Fährenüberfahrt über den Fluss Manambolo kamen wir müde im Hotel „Grand Tsingy“ an. Wir bezogen einen sehr herzigen Familienbungalow, wo ich die erste Handwäsche machte. Wir würden 3 Nächte hier verbringen – was für eine Wohltat! Am darauffolgenden Tag stand eine Pirogenfahrt auf dem Fluss Manambolo an, bis wir eine Höhle erreichten. Diese durften wir bestaunen und bewandern.

Abenteuerreise nach Madagaskar: Lemuren im Bemaraha Nationalpark

Anschliessend starteten wir, wiederum in Begleitung eines Parkguides, die Wanderung zu den kleinen Tsingys. Zurück im Hotel reichte es sogar für eine kleine Abkühlung im Pool oder einer kleinen Pause auf dem Liegestuhl. Nach dem Essen verfolgten Hotelgäste und Fahrer einen Fussballmatch der zur Zeit stattfindenden Weltmeister-schaften.

Am nächsten Tag fuhr uns Gaetan zum Parkeingang der grossen Tsingys, wo wir alle mit Klettersicherung und Karabiner Haken ausgestattet wurden. Zuerst ging die Wanderung flach in den Wald hinein, und schon bald bat uns der Führer ganz leise zu sein. In den Baumwipfeln erblickten wir Lemuren, welche von Baum zu Baum hüpften, sich aber nicht von uns gestört fühlten.

Bald danach erreichten wir die Tsingys. Die grossen, grauen, spitzen und scharfen Steinformationen.

Und jetzt kam der Aufstieg! Das ist nicht jedermanns Sache! Ich persönlich war leicht überfordert, und die Angst überkam mich. Meine Familie überredete mich mitzukommen und unser Parkguide nahm sich mir voll und ganz an! Darüber bin ich ihm noch heute sehr dankbar. Oben angekommen wurden wir von der atemberaubenden Aussicht belohnt! Weiter ging es über eine Hängebrücke und durch diese speziellen Gesteinsformationen wieder runter. Am Ziel angelangt, waren wir überglücklich, es geschafft zu haben. Wir kauften leckere Zitronen und Orangen und genossen die frischen Früchte.

Gaetan reservierte für uns ein Mittagessen in einem lokalen Restaurant, welches von einer Madagassin geführt wird. Sie bekochte uns mit madagassischem Essen – Maniok einmal gekocht und einmal gegrillt. Dazu gab es Reis und Reiswasser. Es schmeckte hervorragend und war ein ganz spezielles Erlebnis. Gaetan wiederum freute sich, dass uns das madagassische Essen schmeckte.

Nach einer weiteren Nacht im Hotel „Grand Tsingy“, hiess es Abschied nehmen von den Tsingys und wir fuhren denselben Weg wieder zurück bis nach Morondava. Wir wurden wieder kräftig durchgeschüttelt, aber pünktlich zum Sonnenuntergang erreichten wir die Baobab Allee. Unvergesslich war dieser Abend, die eigenartigen und seltenen Baobabs im Abendlicht zu bewundern und zu fotografieren.

Abenteuerreise nach Madagaskar: Markt in Morondava

Wieder wurden wie im Hotel „Chez Maggie“ in Morondava einquartiert, und wir waren erneut froh, dass wir 2 Nächte dort verbringen konnten. Das Essen dort fanden wir ausgesprochen gut!

Am nächsten Tag hatten wir ein wenig Freizeit. Diese nutzten wir, um ein paar herzige Mitbringsel einzukaufen. Am Nachmittag führte uns Gaetan auf den Markt. Was für tolle Eindrücke dürfen wir mitnehmen, von den vielen farbenfrohen Ständen, Früchten, Fischen, Menschen und Düfte. Anschliessend genossen wir die entspannte Zeit am Meer und lasen in unseren Büchern.

Unsere Reise führte uns erneut nach Antsirabe, wo wir das hübsche Hotel „Couleur Café“ für 2 Nächte bezogen. Die Gartenanlage ist wunderschön. Gaetan führte uns in eine Werkstatt zur Herstellung von Miniatur Fahrrädern aus Recycling Material, Stickereien und Besteckherstellung aus Zebuhorn. Wir waren begeistert und kauften bei der Gelegenheit weitere Mitbringsel ein. Tags darauf besuchten wir ein Waisenheim. Die nette Schwester führte uns im Heim herum, und wir sahen viele Kinder jeden Alters, welche in diesem Heim ein neues, nettes Zuhause finden konnten. Sie scheinen gut aufgehoben dort. Wir übergaben der Schwester eine volle Tasche mit Spielsachen. Mit vielen neuen Eindrücken beendeten wir diesen Tag.

Weiter ging es wieder nach Antananarivo, wo uns Gaetan zu sich nach Hause einlud. Er wollte uns seine Familie vorzustellen. Wir begrüssten seine beiden netten Söhne und seine sympathische Frau, welche uns frischen Ingwertee und Ananas auftischte. Diese spezielle Einladung werden wir nie vergessen.

Nun fuhren wir gegen Osten, unser Ziel war Andasibe und der Regenwald.

Doch vorher war ein Besuch bei einer Zahnärztin in Behenjy eingeplant. Ich unterhielt mich gerne mit der jungen Zahnärztin und erfuhr, dass sie Menschen aus ca. 21 Ortschaften betreut. Der Behandlungsstuhl, übrigens ein recht modernes Teil, war jedoch leider seit einigen Wochen defekt. Bis, dass ein Reparaturdienst komme, würde es sehr lange dauern, erklärte mir die Zahnärztin. Nach einer langen, imposanten und kurvigen Weiterfahrt in Richtung Regenwald, bezogen wir die Lodge „Feon’ny Ala“, mitten im Grün des Regenwaldes.

Abenteuerreise nach Madagaskar: Indri Indri im Regenwald von AndasibeAm nächsten Morgen marschierten wir, wiederum geführt, in den Regenwald, um die Indri Indris zu finden. Wir waren nicht alleine unterwegs, es hatte mehrere Gruppen, welche die gleichen Absichten hatten. Schon bald wurden wir fündig und erlebten ein beeindruckendes Lemurenkonzert. Wir konnten fantastische Bilder von diesen schönen Tieren machen. Leider stellten wir aber auch fest, dass vom Regenwald schon mehr als die Hälfte abgeholzt wurde, sodass die Lemuren fast keinen Lebensraum mehr haben. Das ist wirklich erschreckend, auch zu sehen, wie die urspünglichen Pflanzen schwinden und durch Eukalyptuspflanzen ersetzt werden, welche sich hervorragend eignen, um Holzkohle herzustellen.

Nach einer weiteren Nacht im Regenwald führte uns unsere Route weiter nördlich, bis nach Mahambo, wo wir das Hotel „La Pirogue“ bezogen, und ein sehr gemütliches, letztes Abendessen mit Gaetan genossen.

Am Morgen verabschiedeten wir uns schweren Herzens von Gaetan und bestiegen ein Boot, welches uns zur Insel Saint Marie brachte. Dort wurden wir von einem Hotelchauffeur in einem sehr alten und kleinen Auto abgeholt. Er fuhr uns bis an die Küste der Insel, und von da aus ging es in einem kleinen Motorboot rüber zur kleinen Insel Iles aux Nattes, wo wir 5 Tage verbrachten.

Wir bezogen unseren Bungalow, direkt am Meer gelegen – ein Traum.

Abenteuerreise nach Madagaskar: Buckelwale vor der Ostküste Madagaskars

Da das Wetter für den nächsten Tag noch sonnig angekündigt war, riet uns Alain, der Hotelbesitzer, die Wal-Tour zu machen. Diesen Rat befolgten wir, und gemeinsam mit Larissia, einer jungen Frau, welche sich mit Walen auskennt, bestiegen wir das Hotel-Motorboot. Und schon bald wurden wir fündig – es war ein unglaubliches Schauspiel! Wir erlebten die Wale sehr aktiv, und konnten diese aus nächster Nähe bestaunen. Ein Erlebnis, wie wir es noch nie geniessen konnten. Total beglückt und mit vielen Eindrücken und fantastischen Fotos kamen wir wieder zurück. Ab jetzt war das Wetter leider eher feucht und kühl. Deshalb konnten wir den herrlichen Strand wenig nutzen. Dafür bewanderten wir die Insel, lasen viel oder machten Spiele. Erholsam war es auf jeden Fall. Zu erwähnen ist noch, dass das Hotel „Maningory“ sehr leckeres Baguettebrot zum Frühstück serviert. Das Essen allgemein war wunderbar.

Schon bald packten wir unsere Koffer wieder, um mit Madagasikara Airline wieder in die Hauptstadt zu fliegen. Der Flug war absolut toll, sehr nette Bedienung und wir waren nur 7 Gäste!

Abenteuerreise nach Madagaskar: Frau trägt Waren auf dem KopfWas für eine frohe Überraschung, als wir in Antananarivo wieder von Gaetan abgeholt wurden. Dieser brachte uns in unser Tageszimmer im Hotel „Les trois Metis“, da wo alles vor 3 Wochen anfing. Wir machten uns etwas frisch und dann begleitete uns Gaetan in die Souvenirgeschäfte, wo wir nochmals Gewürze, Korbwaren und andere kleine Mitbringsel kauften. Fertig gepackt und bereit für den Rückflug, chauffierte uns Gaetan zu später Stunde zum Flughafen. Der Abschied war fast ein wenig emotional – Gaetan ist ein wunderbarer Mensch, ein stolzer Madagasse. Wir können ihn als Guide wärmstens weiterempfehlen. Der Rückflug verlief angenehm und ohne Flugausfälle. Beglückt, und mit vielen vielen wunderbaren Eindrücken beendeten wir unsere Abenteuerreise nach Madagaskar. Was uns sicher immer wieder beschäftigen wird, ist die Armut der Menschen, das einfache Leben, aber trotzdem frohen und lieben Menschen von Madagaskar.

Ein herzliches Dankeschön an PRIORI Reisen. Unsere Abenteuerreise nach Madagaskar wurde perfekt organisiert, all unsere Wünsche wurden berücksichtigt und erfüllt. Danke für alles! Herzlichst“

Doris, Annina, Leandra und Heinz R.

Hier finden Sie den originalen Reisebericht mit weiteren Fotos im PDF-Format.

Madagaskarreise war sensationell

Unsere PRIORI-Madagaskarreise war sensationell

„Guten Tag liebes PRIORI-Team

Kurz gefasst, unsere Madagaskarreise war sensationell, genauso wie schon vor zwei Jahren, nein, sogar noch viel besser 🙂 .

Der Flug verlief reibungslos und als wir am Flughafen in Antananarivo ankamen, waren wir schon ein erstes Mal ein wenig überrascht, dass sich der Flughafen doch ein wenig modernisiert hat. Mit dem hätten wir nicht gerechnet. Nach dem üblichen Chaos am Gepäckband wurden wir von Antsa, unserem Reiseführer und Thierry, unserem Fahrer in Empfang genommen. Anfänglich war Antsa ein bisschen schüchtern. Aber nach ein, zwei Tagen ist er so richtig aufgeblüht. Ab da war er der beste Reisebegleiter, den man sich vorstellen kann. Immer zuvorkommend, hat uns jede Menge Informationen vermittelt, war jederzeit um alles bemüht, immer gut gelaunt und so weiter und so weiter. Einfach top.

Am Tag darauf ging es nach einer kurzen Stadtführung zu Fuss durch Tana (zu Fuss ist diese Stadt eindeutig sympathischer als mit dem Auto)  weiter nach Antsirabe, wo wir am nächsten Tag die Brasserie Star (THB 🙂 ) besuchten. Unterhaltsame, kleine Führung und mit Schutzbrille, Schutzanzug und Gehörschutz, so konnte uns auch nichts zustossen. 😉

Nach einem Zwischenhalt in Morondava ging es dann in den Kirindy Wald, wo wir bei einer Tag- und Nachtwanderung das Glück hatten und so ziemlich alle Tiere sahen, die es in diesem Wald zu sehen gibt.

Das wir die eine oder andere abenteuerliche Autofahrt haben werden, war uns bewusst, welche wir dann in Richtung Tsingys zum ersten Mal auch hatten. (Es sollte aber später „noch besser“ kommen).

Der Ausblick von den Tsingys schlussendlich, war der lange, enge und hügelige Aufstieg auf jeden Fall wert. Eine solche Aussicht sieht man nicht oft, fast schon ein wenig surreal.

Nach einem sehr herzlichen Spontanbesuch bei einer Käserei in Antsirabe, welche „Swiss Mutschli“ herstellen, waren wir wieder zurück in Tana und mit dem Kochkurs, kam ein weiteres Highlight auf uns zu, bei welchem wir drei Gänge kochen durften und eine Menge kleiner Dinge der madagassischen Küche erlernen konnten.

Nun war die Zeit für den „anstrengenden Teil“ der Ferien, das Trekking von Anosy Be An’Ala bis Antanambao gekommen, bei welchem uns nun auch unser neuer Reiseführer Michaël begleitete.

Nachdem wir die ziemlich sehr holprige Autofahrt überstanden hatten. Die wir nie vergessen werden.  Hat uns bereits unser Trekking-Guide und Koch Patrik in Empfang genommen. Er und sein Team (Erwe, Christobel, Olivier) ver- und umsorgten uns  für die kommenden vier Tage einfach nur sensationell.

Es waren strenge, aber auch wieder sensationelle Tage auf dem Trekking. Bei welchem uns die Herzlichkeit der ganzen Bevölkerung immer und immer wieder bewusst wurde. Abends gab es jeweils spannende und lustige Diskussionen, bei denen man etliche Sachen über ganz Madagaskar erfahren hat, wie z. B., dass der Jahres-Reisverbrauch bei unseren Trägern bei sagenhaften 312 Kilogramm pro Person liegt!! Wie diese so viel Reis essen können, ist und bleibt uns ein Rätsel. 😉

Nach einer erneuten seeehr abenteuerlichen Fahrt, konnten wir uns in Vatomandry ein wenig von den „Strapazen“ der vergangenen Tagen erholen. Und nach dem Besuch der Vakona Forest Lodge (immer wieder ein Highlight) in Andasibe waren dann die Ferien leider fast schon wieder vorbei.

Wie ganz zu Beginn kurz erwähnt, unsere Madagaskarreise war sensationell, von vorne bis hinten. Wir freuen uns schon darauf, wenn wir in ca. zwei bis drei Jahren erneut Madagaskar besuchen können, natürlich gerne wieder mit PRIORI.

Ein riesiges Dankeschön an das ganze PRIORI-Team, Antsa, Thierry-„Malaki“, Michaël, Patrik, Erwe, Christobel und Olivier.

Beste Grüsse“

Patrick und Melanie

Eindrucksvolle Tage in Madagaskar

Es waren sehr interessante, eindrucksvolle Tage in Madagaskar. In sehr unterschiedlichen Regionen, mit verschiedenen Menschen, grossen Unterschieden bei Wetter und Klima sowie einigen Über-raschungen. Mit den organisierten Leistungen waren wir sehr zufrieden.

„Liebe Frau Penning,

nun sind wir schon wieder genau solange zurück, wie wir in Madagaskar waren. Es ist nicht ganz einfach, einen „kurzen“ Bericht darüber zu schreiben. Denn es waren sehr interessante, eindrucksvolle Tage und Wochen in sehr unterschiedlichen Regionen mit verschiedenen Menschen, grossen Unterschieden bei Wetter und Klima sowie einigen Überraschungen.

Mit den organisierten Leistungen waren wir sehr zufrieden. Soweit dies im Ermessen von PRIORI lag, hatte alles gut funktioniert.

Beeindruckend sicher auch wieder die Freundlichkeit der Menschen, ihre grosse Dankbarkeit für ein kleines Geschenk oder auch nur eine freundliche Ansprache.

Auch war es schön, die unterschiedlichen Fahrer sowie Guides zu erleben, auch wenn es uns etwas seltsam erschien, dass sie zwar sehr bereitwillig über sich sowie das Land Auskunft gaben, sich aber kaum für unser Leben in der Schweiz zu interessieren schienen (oder nicht danach zu fragen wagten?).

Wir haben wie erwartet fantastische Landschaften: Für uns am meisten beeindruckend der Pangalanes (wo wir mehrere Tagen keinen einzigen Touristen gesehen haben), der Nationalpark Montagne d’Ambre sowie die beiden so verschiedenen Tsingy. Die Autofahrten waren teilweise sehr anstrengend (besonders für Helena, der regelmässig «schlecht» wurde, was uns aber zu zusätzlichen Stopps verhalf, die mitunter sehr spannend waren), der Zeitplan auf diesen «Strassen» mitunter zu eng, sodass wir von einigen Städten fast nichts gesehen haben (z.B. Antsirabe).

Der Besuch auf der Gesundheitsstation war umsonst, da die zuständige Krankenschwester an diesem Tag abwesend war. Und wenn wir schon bei etwas kritischen Rückmeldungen sind: Bei Caroline war es richtig «Madagaskar pur», aber für einen Kochkurs hatte sie schlichtweg keine Zeit, da ein Teil der Verwandtschaft angereist war wegen des «Vanillefestes». So hat Rachel allenfalls einen kleinen Einblick in ihre Küche erhalten können, was etwas schade war, da sie offensichtlich eine fantastische Köchin ist. Aber sie als Person kennenlernen zu dürfen mit «ihrem» Nosy Varika, war ein sehr schönes Erlebnis.

Sehr beeindruckend für uns auch die Unterschiedlichkeit der einzelnen Nationalparks in den verschiedenen Regionen sowie Höhenlagen.

Highlights bei den Lemuren sicher der Bambuslemur in Ranomafana sowie die Sifakas in Andasibe. Bei den Nationalparks im Norden hat uns die Flora sehr begeistert, von den Urwaldriesen bis zu den Lianen und den Feuchtigkeit speichernden Pflanzen in den Felsformationen in Ankarana.

Die letzte Woche in Nosy Komba war bei Berenice «ganz anders» als die Wochen zuvor und wir konnten wie erhofft die Ruhe geniessen, im warmen Meer schwimmen und schnorcheln, das dortige Dorfleben kennenlernen sowie die fantastische Küche (als eine gelungene Mischung von madagassischer sowie italienischer Küche) und den Top-Service in ihrem Hotel geniessen.

Leider bin ich wenige Tage vor Abreise bei einem Strandspaziergang bös gestürzt und habe mir eine tiefe Ellenbogenwunde sowie Rippenprellung zugezogen. Wir konnten diese Verletzung dann selbst managen und sind dann wie geplant über Nosy Be sowie über Tana zurückgeflogen. Die Rega war Gott sei Dank nicht nötig. Mittlerweile geht es mir gesundheitlich wieder recht gut und ich gehe davon aus, dass alles gut verheilen wird. So ganz ohne böse Überraschung geht es halt bei mir mit Madagaskar nicht.

Bei den etwa 2300 Fotos brauche ich noch etwas Zeit, um sie zu sortieren. Vielleicht schaffe ich es ja bis zum Madagaskartag im November das Fotobuch fertig zu haben. Ich werde dennoch versuchen, ein paar Bilder mitzuschicken, die PRIORI sicher auch verwenden kann.

Einen lieben Gruss ins Madagaskarhaus sowie an das Team in Tana, speziell an Mitia.“

Achim M.

Eindrucksvolle Tage in Madagaskar – Bildergalerie:

Madagaskar-Reise war wunderbar

Ein grosses Bravo an Ihr Team – unsere Reise war wunderbar

„Liebe Frau Betz, unsere Madagaskar-Reise war wunderbar! Wir haben uns vom ersten Tag an wohl gefühlt und wollten am Ende gar nicht mehr zurück… :-). Organisatorisch hat alles bestens geklappt. Ein grosses Kompliment an das ganze PRIORI-Team!

Wir haben unzählige neue Eindrücke sammeln können. Die freundlichen Menschen, die Tiere, die wunderschönen Landschaften, die friedlichen Dörfer und auch mit der Armut sowie dem Chaos in Tana, war alles sehr wertvoll – besonders auch für unsere 11- und 13-jährigen Kinder.

Zu kritisieren gibt es nichts.

Als ganz besondere Highlights möchten wir hervorheben:

Unseren Fahrer

Tahina Rasoanaivo, der ein ausgezeichneter Autofahrer ist und das Verkehrschaos in Tana wie auch die Schlaglochstrassen bestens beherrscht. Wir haben uns mit ihm immer in Sicherheit gefühlt. Er war stets super pünktlich, zuverlässig, höflich, diskret, zuvorkommend, flexibel, großzügig sowie vertrauenswürdig. Wir haben ihm viel von der angenehmen Reise zu verdanken! Besser hätte er es nicht machen können. Und jeden Morgen stand das Auto frisch gewaschen und auch innen gereinigt für uns parat. Ich hoffe, Sie können unser Lob auch an das Büro in Tana weiterleiten.

Die schönsten Hotels

  1. Eulophiella – wunderschöne Lage und Anlage, besonders freundliches Personal
  2. Belvedere – Komfort, Ruhe, Aussicht
  3. Palmarium – Anfahrt mit dem Boot, halbzahme Lemuren
  4. Villas de Vohilava – Auf der Insel Ste. Marie war dies unser Favorit. Wir hatten es selbst gebucht und können es Ihnen wärmstens empfehlen! Tolles Konzept mit grossen Villas & Gouvernante (so kommen Gespräche mit den Einheimischen zustande) direkt am Strand, super Whalewatching sowie Tauchmöglichkeit, hervorragende Küche. Der sympathische Besitzer ist sozial sehr engagiert auf der Insel und Mitglied der Cétamada-Organisation zum Schutz der Wale

Aber auch:

die Wanderungen durch den Regenwald, die Lemureninsel, die vielen Wale die wir sehen konnten, die Sonnenuntergänge sowie die Strände auf Ile aux Nattes und Ste. Marie, die Fahrt auf dem Pangalanesalles war wunderschön sowie intensiv im positiven Sinne!

Ihnen sowie Ihrem Team ein grosses Bravo für alles, was Sie da auf die Beine gestellt haben! Wir hätten diese Reise nie ganz alleine organisieren können und haben Ihre professionelle sowie fachkundige Hilfe sehr geschätzt. Madagaskar ist ein Traumland. Wäre es einfacher zu erreichen, wäre es bestimmt schon dem Massentourismus zum Opfer gefallen. Ich war auch schon auf Mauritius sowie den Seychellen und kann klar sagen, dass Madagaskar noch schönere Strände sowie insgesamt viel mehr zu bieten hat.

Wir würden jederzeit wieder bei Ihnen buchen und wir hoffen, dass wir eines Tages eine weitere Gelegenheit finden können, Madagaskar erneut zu besuchen. Es liegt ein Zauber auf dieser Insel!

Mit freundlichem Gruss aus der Westschweiz“

Bettina S. E. & Familie

Ferienbericht Madagaskar 2018

Unsere Ferien in Madagaskar 2018 waren ein absolutes Highlight

Antananarivo-Miandrivazo

Angekommen sind wir am 1. Tag in der Hauptstadt Antananarivo. Frühmorgens fuhren wir los mit dem Auto Richtung Westen. In Antsirabe haben wir zum ersten Mal Zébufleisch gegessen. Weiter ging die Reise durch die Landschaft sowie kleine Dörfer. Überall haben uns die Menschen nett zugewinkt. Mit der Fahrt wurde das Wetter immer wärmer. In Miandrivazo genossen wir die abendliche Aussicht auf den Fluss…

Madagaskar 2018: Antananarivo-Miandrivazo

Flussfahrt auf dem Tsiribihina

Schon am Morgen vor dem Sonnenaufgang ging die Fahrt los mit dem Auto über die Buckelpiste zum Fluss. Das lange Boot geschnitzt aus einem einzigen Baumstamm wurde mit unserem Gepäck, drei lebendigen Hühnern, Lebensmitteln, Kochutensilien, Zelt sowie mit Schlafmatten beladen. Zu fünft konnte die Reise losgehen. Schon am ersten Tag haben wir mehrere Krokodile von ganz nah gesehen. Die Landschaft war anfangs noch flach, veränderte sich aber rasch in eine felsigere Canyonregion. Überrascht waren wir als uns auf dem Kanu plötzlich frisch gekochtes Essen serviert wurde. Hatten wir doch gar nicht bemerkt, dass während dem paddeln gekocht wurde.

Am Abend übernachteten wir auf einer Sandbank gegenüber eines grossen Wasserfalls, den wir für eine erfrischende Dusche nutzten. Zwei weitere Tage verbrachten wir auf dem Kanu. Dabei besuchten wir Dörfer, beobachteten Tiere und lernten die einzigartige Natur von Madagaskar kennen. Abends sangen wir Lieder mit dem Staff oder Leuten aus dem Dorf. Am Ende unserer Tour war die Strasse zu schlecht, um uns mit dem Auto abzuholen. So durften wir mit einem Zébu-Car fahren. Was für ein Erlebnis. Wenn der Strassenzustand für ein 4×4 Auto zu schlecht ist schafft es der 8×8 Zébu-Car trotzdem. Eine holprige sowie lange Fahrt mit dem Auto brachte uns zur Fähre nach Bélo-sur-Tsiribihina. Nach einem leckeren Mittagessen ging da Fahrt weiter bis nach Bekopaka.

Madagaskar 2018: Flussfahrt auf dem Tsiribihina

Tsingy

In Bekopaka haben wir zwei Wanderungen gemacht. Zu den kleinen sowie zu den grossen Tsingys. Was genau die scharfen, spitzen Steine sind kann man nicht gut beschreiben, man muss sie mindestens auf den Fotos sehen. Auch ein paar Lemuren sind wir dort begegnet. Unser Führer hat mit uns auch noch eine Nachtwanderung gemacht, damit wir einige der vielen Nachtaktiven Tiere beobachten können.

Madagaskar 2018: Tsingy

Baobaballee

Natürlich war auch der Rückweg wieder holprig und die Fahrt mit der interessanten Fähre ein Erlebnis. Pünktlich zum Sonnenuntergang erreichten wir die Allee der Baobabbäume. Sieben der neun Baobabarten sind einzigartig in Madagaskar. Gerne wären wir noch etwas in Morondava geblieben.

Madagaskar 2018: Baobab-Allee

Antananarivo-Ampefy

Mit dem Flieger reisten wir zurück zur Hauptstadt. In einem Tagesausflug besuchten wir den Wasserfall Lilly sowie die Geysire. Das Bad in den sprudelnden warmen Quellen war lohnenswert.

Madagaskar 2018: Geysir

Masoala-Halbinsel

Mit dem Flugzeug ging es weiter nach Maroantsetra. Leider war die Überfahrt zur Insel mit geplantem Nachttrekking sowie Camping am Abend der Ankunft wegen des schlechten Wetters nicht möglich. Am nächsten Morgen gingen wir früh los. 2 1/2 Stunden dauerte die Überfahrt mit dem Motorboot zur Masoala-Halbinsel. Die fahrt war noch um einiges unruhiger als die Autofahrten über die Buckelpisten. Total durchnässt erreichten wir die Traumhafte Lodge am Strand am Rande des Regenwaldes. Leider hat es während vier Tagen nur geregnet. So haben sich auch die Tiere versteckt. Trotzdem haben wir kurze Wanderungen im Regenwald unternommen. Die restliche Zeit verbrachten wir mit einem guten Buch, einem kurzen Ausflug ins Meer oder mit unserem netten Guide. Auf dem Rückweg haben wir eine kurze Regenpause genutzt, um Buckelwale zu beobachten. Toll diese Tiere so nah am Boot zu sehen.

Madagaskar 2018: Masoala-Halbinsel

Antananarivo

Nach unserem Flug zurück zur Hauptstadt blieb noch genügend Zeit um den Lemurenpark zu besuchen. Dort konnten wir die Tiere in einer natürlichen Umgebung fotografieren.

Madagaskar 2018: Antananarivo

Die Ferien in Madagaskar 2018 waren ein absolutes Highlight

Die Freundlichkeit sowie Herzlichkeit der Menschen beeindruckte uns sehr. Die Landschaft war in jedem Teil von Madagaskar anders sowie einzigartig. Es waren besondere Momente in Madagaskar 2018 als wir die Möglichkeit hatten Wale sowie Krokodile in ihrer natürlichen Umgebung von ganz nah zu beobachten. Die Begegnungen mit verschiedensten Menschen des Landes werden uns in Erinnerung bleiben. Gerne kommen wir wieder und bereisen noch andere Teile des Landes.

Nina L. und Raphael M.

Ferienbericht Madagaskar 2018

Hier finden Sie den Ferienbericht Madagaskar 2018 noch einmal im Original mit vielen weiteren Fotos von der Reise im PDF-Format.

Quer durch den Norden in Madagaskar

Ein Reisebericht zu unserer Reise: Quer durch den Norden in Madagaskar als Individualreise und mit unseren Anmerkungen dazu

„Liebe Menschen bei PRIORI in Basel und Tana,

wir sind wohlbehalten wieder am Bodensee eingetroffen und auch die Koffer sind ausgepackt. Nur die Souvenirs stehen noch herum und harren der „Eingliederung“.

Eine wunderschöne Reise ist unwiderruflich vorbei und wir danken ganz herzlich für die professionelle Vorbereitung, die Durchführung und den Willkommensgruß danach.

Das ganze PRIORI Team in Tana und in Basel freut sich, dass Sie mit der Organisation der Reise  Quer durch den Norden in Madagaskar zufrieden waren. Sie bei dieser Nordreise so viele schöne und erlebnisreiche Eindrücke von Madagaskar sammeln konnten und auch viele positive Begegnungen im Land erleben durften.

Ihr Kompliment und Dankeschön werden wir selbstverständlich auch an unser Team und Fahrer Nirina weiterleiten.

Wir haben keine ernsthaften Gründe zu irgendeiner Klage, nur vielleicht eher kleine Verbesserungsvorschläge.

– In Tana sollte man zuerst zu den Souvenirläden von „Lily“ gehen. Fixpreise verhindern zwar das Handeln, sind aber sehr fair und das Angebot ist groß. Das kann man von den Buden im Kunsthandwerkermarkt nicht sagen. Die Leute setzen den Anfangspreis bei astronomischen Höhen an. Ein echtes Handeln ist so gar nicht mehr möglich ist und man zahlt so horrende Preise.

Ja, Sie haben Recht. Wir werden die Fahrer informieren, dass es besser wäre , die Gäste sofort zu der Galerie Lisy zu bringen. Diese Boutique hat viel Angebote zu fairen Preisen.

– einziger Ärger mit einem Hotel gab es im „Sofia Bellevue“ beim Frühstück. Das gelangweilt wirkende Personal hat uns das schlechteste Frühstück der Reise serviert, aber den vollen Preis von PRIORI kassiert. Monsieur Nirina hat an Ort und Stelle reklamiert und wird den Bericht ans Büro in Tana weitergeleitet haben.

Eigentlich ist hat Hotel BELLEVUE die beste Unterkunft in Antsohihy. Vielen Dank für diese Bemerkungen über das Frühstück . Es wäre dann besser, dass der Fahrer zuerst fragt, was für Frühstück das Hotel anbietet. So können die Reisegäste später entscheiden, ob Sie dort frühstücken möchten oder sich eine Alternative mit Hilfe des Fahrers vor Ort suchen.

– die Wartezeit vor dem Inlandsflug war mit über drei Stunden in einer öden Halle deutlich zu lang und wir hatten überhaupt nicht den Eindruck, dass Air Madagascar hier unzuverlässig war.

Jetzt in der Hochsaison müssen wir aufpassen, dass unsere Reisegäste frühzeitig am Flughafen ankommen. Es ist schon vorgekommen, dass unsere Flugreservierung bestätigt wurdet. Unsere Gäste dann 2 Stunden vor dem Abflug zum Einchecken am Flughafen angekommen sind und nicht ins Flugzeug einsteigen durften, da die Maschine bereits voll war und die spät angekommenen Gäste nicht mitfliegen durften. Zudem könnte es vorkommen, dass die Maschine früher als geplant abfliegt, deswegen müssen wir immer vorsichtig sein und so viel Wartezeit einplanen, denn die Air Madagascar kann sehr unzuverlässig sein. Wir verstehen aber natürlich Ihre Kritik an der langen Wartezeit.

– Falls es die Routenplanung zulässt, könnte man den Kochkurs bei der letzten Etappe von Maevatanana nach Tana einfügen. Wir waren sehr früh wieder im Hotel und haben insgesamt 3-4 Stunden Hin- und Rückfahrt durch endlose Staus gehabt! Im Vergleich zur Koch-Stunde lohnt sich dann der Zeitaufwand fast nicht.

OK, sofern Sie früh in Tana eintreffen, ist das natürlich machbar. Für uns wäre es ein Risiko gewesen, den Kochkurs an diesem Tag einzuplanen, da aufgrund der Verkehrslage nicht davon ausgegangen werden kann, dass die Gäste frühzeitig die Hauptstadt wieder erreichen.

Keinen Verbesserungsvorschlag haben wir für das Programm – es ist klug ausgedacht und unser fantastischer Fahrer/Guide Nirina hat alles bestens geregelt, sodass wir uns wirklich wie die sprichwörtlichen „VIPs“ vorkommen durften. Außerdem ist er ein hervorragender Fahrer, sei es auf Asphalt oder auf der hoch eindrücklichen Piste von Ananalava zur RN!

Wir danken allen Beteiligten noch einmal ganz herzlich. Wir werden PRIORI gerne weiter empfehlen. Wenn auch in unserem Bekanntenkreis niemand ist, den wir für Madagaskar begeistern könnten. Wir sind es weiterhin umso mehr.

Mit lieben Grüßen nach Basel und auch nach Tana. Karin und Michael P.“

Vielen Dank noch mal für die Komplimente an Nirina, wir werde diese gern an ihn ausrichten. Auch Ihre Empfehlungen und die Vorschläge für die Programmverbesserungen haben wir notiert und dankend erhalten. Nun wünschen wir Ihnen erst einmal weiterhin eine gute Zeit, viel Freude dabei in Ihren Erinnerungen an diese Reise zu schwelgen. Und sollte sie nun wieder die Sehnsucht packen erneut nach Madagaskar reisen zu wollen und die Südroute oder andere Gebiete in Madagaskar zu entdecken, dann wären wir Ihnen gerne wieder ein Partner für Ihre Reiseorganisation. Sonnige Grüsse aus der warmen Tropeninsel, Ihr PRIORI-Team