Archiv der Kategorie: Gastronomie

Gastronomie und Restaurants

  

Die grosse Insel im Indischen Ozean liegt im Brennpunkt vieler Kulturen. Daher ist auch die gastronomische Tradition sehr breitfächrig. Afrikanische, indische, chinesische und europäische Gaumen haben die Essenskultur geprägt. Die Speisekarte Madagaskars ist umfangreich und saisonal. Jedes Restaurant hat natürlich seine eigenen Gerichte. Trotzdem sind Tendenzen auszumachen.

 

Sie finden hier eine Sammlung an originalen Speisekarten aus verschiedenen Restaurants ganz unterschiedlichen Niveaus.

  

Wandern in Madagaskar

Wandern in Madagaskar ist sehr abwechslungsreich, denn Madagaskar umfasst unzählige Landschaften und viele Klimazonen. Überall sind Tageswanderungen machbar und interessant. Es gibt auch mehrtägige Trekking und thematische Wanderungen.

Madagaskar ist eigentlich keine Insel, sondern ein Konglomerat von Inseln. Von Talkessel zu Talkessel können sich Landschaft, Klima und Geologie dramatisch ändern. Daher sind Tageswanderungen in verschiedenen Gebieten Madagaskars immer anders, weil sie durch komplett andere Landschaftsformen führen. Nicht zu vergessen sind auch die Leute und ihre ganz unterschiedlichen Siedlungsformen.

In Madagaskar gibt es kaum gekennzeichnete Wanderwege und wenn, dann finden sie sich in Naturschutzgebieten. Freies Wandern ist jedoch auch machbar. Dabei ist es sinnvoll, sich von einer lokalen Person zu begleiten. Sie kennt die Wanderpfade und oft auch die Leute. Noch heute gelten ‘Weisse’ in Madagaskar als «Diebe von Herzen» und werden oft misstrauisch beobachtet. Zudem ist es für viele Madagassen unverständlich, warum man einfach so durch die Landschaft spazieren kann. Insgeheim wird überlegt, warum die Vazaha (‘die Weissen’) dort entlanggehen, sich immer umsehen und was sie wohl suchen mögen.

Wandern in Madagaskar
Die Nationalparks erkundet man zu Fuss entlang von vorgegebenen Wanderwegen. Diese Wanderungen sind von unterschiedlicher Länge. Mit dem obligatorischen Parkführer spricht man vor Antritt der Tagestour ab, welchen Wanderweg man begehen will. Meist braucht man länger als auf den Informationstafeln angegeben ist. Denn jede Wanderung ist eine körperliche Anstrengung, braucht aber auch Zeit für Beobachtungen und Fotos.

Die Wanderungen in den Nationalparks sind meist Naturwanderungen mit Flora und Fauna als Thema. Eher geologische Wanderungen sind Touren bei den grauen Karst-Tsingy oder zu den roten Sandstein-Tsingy. In ein paar Parks werden auch Vogelwanderungen für Ornithologen angeboten oder ethnologische Touren, die kulturelle Elemente der Lokalbevölkerung erkunden.

Wandern in Madagaskar
Es gibt auch thematische Wanderungen ausserhalb der Nationalparks. So hat die Reiseagentur PRIORI in der Umgebung von Antananarivo eine geologische Wanderung erarbeitet. Sie führt durch die äusserst interessante Erdgeschichte der grossen Insel im Indischen Ozean und im Wandergebiet öffnet sich die Geologie Madagaskars wie ein Geschichtsbuch. Mit eingeschlossen ist ein Besuch im Geologischen Nationalmuseum in Antananarivo.

Ebenso von PRIORI erarbeitet ist eine Weintour auf dem Hochland. In kaum einem Weinatlas wird erwähnt, dass in Madagaskar auch Rebhaine stehen und Wein produziert wird. Daher hat PRIORI eine Wanderung konzipiert, die Weinberge besucht und die Anlagen der Kelterei besichtigt. Eine Weinprobe steht natürlich auch auf dem Programm. Zu Zeiten der Traubenlese im Januar und Februar sind Wanderungen etwas beschwerlich, denn dann herrscht auch die Regenzeit. Diese Weinerlebnistour kann als längere Rundtour gemacht werden oder als Weinspaziergang mit weniger Fusskilometern.

Wandern in Madagaskar
Es gibt auch – wenige – Wanderungen von mehreren Tagen. Sie werden meist Trekking genannt. Die Leute verbringen die Nächte in Zelten und die Tour bewegt sich bezüglich Essen und Hygiene auf Pfadfinderniveau. Durch den Masoala-Regenwald führen Trekkingwege, dann auch inmitten der Bergwelt im Andringitra-Gebirge mit dem zweithöchsten Gipfel Madagaskars. Drei Trekkingtouren gehen vom Hochland an die Ostküste. Eines davon führt am höchsten Wasserfall Madagaskars vorbei.

Ob Spaziergang, Wanderung oder Trekking: Wandern in Madagaskar richtet sich eher nach dem Motto «der Weg ist das Ziel». In Madagaskar wird jeder Weg zum Erlebnisweg.

 

Einkauf von Lebensmitteln

Einkauf von Lebensmitteln

Der Grossteil der Madagassen lebt von Tag zu Tag. Man strengt sich an, etwas zu verdienen, damit man etwas kaufen kann und jeden Abend etwas zu Essen mit nach Hause bringt.

Wir haben in Madagaskar drei Jahreszeiten: Trocken-, Regen- und Winterzeit.

Während und kurz nach der Regenzeit ist es die richtige Zeit, um Reis, Gemüse, etc. zu pflanzen, damit man dann in der Winterzeit ernten kann. So nennt man die Erntezeit „Fararano“ oder «Ende des Wassers». Das heisst, im Winter hat man genug zu essen. Die Trockenzeit nennt man „Maintany“. Ein Teil der Bauern versucht, auch die Zwischensaison zum Anbau von Gemüse oder Reis zu nutzen. Daraus ergibt sich jedoch eine sehr geringe Ernte, die nicht ausreichend ist, um durch die Regenzeit zu kommen. Die Regenzeit, genannt „Maitsoahitra» oder „grünes Gras“ ist die schwierigste Zeit in Madagaskar. Die Landschaft ist zwar sehr schön, aber das kann man leider nicht essen und es gibt immer Regen und auch Überflutungen, so dass zum Teil die Anpflanzungen geschädigt oder gar zerstört werden.

Das Leben der Madagassen ist also von diesem Zyklus bestimmt.
Der grösste Anteil des Reises in Madagaskar stammt aus dem Speicherort Ambatondrazaka, im Nordosten Madagaskars oder aus dem Norden von Antananarivo. Das Gemüse und die Früchte stammen aus der Umgebung von Antsirabe sowie aus dem Süden von Antananarivo und aus dem Westen der Hauptstadt, in Richtung Arivonimamo und Ampefy.

In Antananarivo produziert man auch etwas auf den sogenannten «Betsimitatatra» (breit aber ohne Entwässerung) und der weiteren Umgebung, aber es reicht nicht für die Versorgung der Stadtbewohner.

Die Preise für die landwirtschaftlichen Produkte hängen von deren Herkunft und von den Jahreszeiten ab.

In Antananarivo haben die Leute unterschiedliche Lebensstandards. Die Möglichkeit, wo man einkaufen kann, hängt also davon ab, wie die Leute leben und was sie haben.

So kann man wohl drei Kategorien unterscheiden:

Zum einen gibt es die armen Leute. Die meisten von ihnen schauen am Morgen, was sie am Tag essen könnten. Sie machen also jeden Tag einen Einkauf und planen schon dabei, was sie verdienen müssen, um den nächsten Einkauf zahlen zu können. Sie kaufen also bei einer Epicerie ein und machen eine Art mündlichen Vertrag, in dem die Käufer versprechen, ihren Kredit zu bezahlen. Anschliessend wird in einem Notizbuch vermerkt, was sie kaufen und wie viel sie bezahlen müssen.

Falls ein Käufer nicht genug Geld hat, um seine Schulden zu bezahlen, wird er bestraft. Als Strafe bekommt er für den nächsten Tag keinen Kredit mehr von dem Verkäufer. Das ist schon eine bittere Erfahrung für ihn.

Die Selbständigen gehören auch dazu. Wenn man zum Beispiel Tischler, Metallarbeiter (die Fenster oder Verandas bauen) oder ähnliches ist, ist der Verdienst nicht stabil. Manchmal verdient man viel, manchmal gibt es keine Arbeit, besonders während der Regenzeit (zwischen November und April). Ihr Einkauf gestaltet sich also je nach Möglichkeit durch das Einkommen.

Zum Zweiten wären da die «normalen» Leute, die ein «normales Leben» haben – wohl so etwas wie der «Mittelstand». Das heisst, diese Leute verdienen etwas Geld wöchentlich, halbmonatlich oder monatlich. Sie machen Grosseinkauf auf dem Markt, immer dann, wenn sie ihr Gehalt, jeden Monat oder jede Woche, bekommen. Während dieser Zeit kümmert man sich zuerst um das Wichtigste: Man kauft einen Sack Reis von 25 kg oder 50 kg, der zwischen 60 000 und 120 000 Ariary kostet (ca. 13-26 EURO). Dann ist Schulgeld für die Kinder zu entrichten (mindestens 45 000 Ariary pro Monat/pro Kind = ca. 10 EURO), ebenso Miete (mindestens 100 000 Ariary (ca. 21 EURO) für ein einfaches Zimmer mit einer kleinen Küche und einer Gemeinschaftstoilette) und alle Lebensmittel und Pflegemittel, die man aufbewahren kann, wie Getreide, Öl, Salz, Seife, etc. Der Rest des Geldes, falls es noch einen gibt, ist für Kleider und zum Beispiel für die Gebühr für die Fahrt mit dem Taxi Brousse. Für alle Ausgaben, die darüber hinaus gehen, muss man zu Anfang des Schuljahres und der Regenzeit noch Gelder bei Verwandten oder der Kreditbank leihen.

In den hier beschriebenen Haushalten machen die Familienmitglieder ihren Einkauf selbst, entweder Vater oder Mutter.

Und schliesslich gibt es die reichen Leute, die entweder ihre eigene Firma haben, Politiker in der Regierung sind, Ranglistenoffiziere beim Militär oder ganz einfach Business-Leute. Sie kaufen ein, wenn sie Lust dazu haben. Den dringenden Einkauf macht die «Dame des Hauses» und eine Haushälterin macht den Rest.

Die Madagassen sagen immer: „Ny kibo tsy mba lamosina, ny tsinay tsy mba vatsy“, was auf Deutsch so viel bedeutet, wie «Der Bauch ist kein Rücken, der Magen ist kein Ort zum Speichern“.

Man sieht, beim Einkaufen hat jede Familie ihre eigene, kleine Politik, mit dem ihr zur Verfügung stehenden Geld umzugehen.

Oktober 2020, geschrieben von Michaël, Trekkingführer PRIORI und Mitarbeiter im Büro PRIORI in Antananarivo

Antsirabe: Restaurant Pousse-Pousse

Antsirabe ist eine der fünf grössten Städte Madagaskars und liegt 170 km südlich der Hauptstadt Antananarivo. Die Hochlandstadt gilt als der wichtigste Industriestandort Madagaskars. Dort werden Textilien produziert, Tabak verarbeitet und die landesweit dominante Brauerei hat in Antsirabe ihren Sitz und Produktionsstätten.

Madagaskar Antsirabe Restaurant Pousse-Pousse

Madagaskar Antsirabe Restaurant Pousse-Pousse

Historisch war Antsirabe eher bekannt als Kurort. Zu Kolonialzeiten reisten Leute aus dem ganzen Indischen Ozean für ein paar Wochen nach Antsirabe, um in der Höhenluft und den Mineralquellen Heilung für Ihre Beschwerden zu erlangen. Heutzutage wird Antsirabe nicht mehr als Kurort wahrgenommen.

Antsirabe liegt an der RN7, die die Hauptstadt Antananarivo mit Fianaranstoa und Tulear verbindet. Die RN7 ist die meist frequentierte Touristenroute Madagaskars und Antsirabe ist ein obligatorischer Zwischenhalt. Daher finden sich hier Hotels und Restaurants aller Art.

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Antsirabe: Restaurant Pousse-Pousse
Das Restaurant Pousse-Pousse liegt in der Altstadt von Antsirabe und ist dekorativ mit Pousse-Pousse-Motiven versehen. Pousse-Pousse sind Rikschas, die früher zu Fuss gezogen wurden. Das beliebte Verkehrsmittel wurde zunehmend durch Velorikschas abgelöst oder gar von Tuk-Tuk. In Antsirabe finden sich aber noch immer diese einachsigen Karren mit ihren langen Holzstangen, die von Männern gezogen werden.

Das Restaurant Pousse-Pousse bietet eine breite Auswahl an Speisen. Es bemüht sich, den Spagat zwischen europäischer Küche und madagassischen Gerichten zu machen. So finden sich nebst zahlreichen internationalen Gerichten auch folgende Speisen der traditionellen madagassischen Küche auf der Karte:

Antsirabe: Restaurant Pousse-Pousse
Les spécialités Malagasy / Malagasy dishes
servies avec riz et rougail tomate – served with rice and tomatoes ‘’rougail’’
Romazava de zébu aux 3 brèdes / Stewed zebu meat with green leaf vegetables
Tilapia frit ou en sauce / Fresh water fish served either fried or with tomato sauce
Bol renversé au zébu ou au poulet / Upset bowl with zebu or chicken meat (large rice with vegetable, meat, egg)

Die Gastronomie in Antsirabe ist sehr variationsreich, denn in der fruchtbaren Umgebung stehen Gemüse und Früchte aller Art zur Verfügung, sowie Milchprodukte und Fleischerzeugnisse. Antsirabe kann mit gutem Grund die Speisekammer Madagaskars genannt werden. Das spiegelt sich auch in gutgeführten Restaurants.

Speisekarte des Restaurants Pousse-Pousse

Restaurant La Rotonde Antananarivo

Das Restaurant „La Rotonde“ ist in Antananarivo stadtbekannt

Restaurant und Hotel Grégoire, la Rotonde und Aquarium in Antananarivo Madagaskar

Das familiengeführte Unternehmen „La Rotonde“ hat eine lange Tradition und eine wechselhafte Geschichte.

Da kam ein Paul Grégoire, gelernter Patissier, in ein Aussenquartier der damaligen Hauptstadt Madagaskars, Tananarive, in eine von Spielern und Säufern frequentierte Bar namens „poker d’as“. Die Zeiten waren unruhig, der Zweite Weltkrieg hatte auch Madagaskar erreicht. Die Alliierten hatten im Mai 1942 in Diégo-Suarez ganz im Norden Madagaskars Fuss gefasst und trieben die loyalen Vichy-Truppen vor sich her Richtung Hochland und weiter bis Fianarantsoa und Ambalavao. Erst im November ergaben die die verbliebenen 1200 Franzosen in Ihosy den britisch-südafrikanischen Truppen.

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Unklar ist, zu welcher Seite Paul Grégoire gehörte

Jedenfalls war er bestimmt froh, die Kriegswirren überlebt zu haben. Sein „poker d’as“ wurde auch von Militärs gern frequentiert, die auf dem Hügel über den Quartier Besarety ihre Kaserne hatten. Besarety bedeutet «Ort der vielen Ochsenkarren» und das Quartier war der Endpunkt und somit der Lagerplatz für die Ochsengespanne, die von Osten her Holz und Reis in die Stadt brachten.

1956 jedenfalls erweiterte Paul Grégoire sein Etablissement. Es entstand ein Versammlungssaal, ein grösseres Restaurant und mit seinen vier Zimmern wurde es ein Hotel: das Hotel „Chez Grégoire“. 1966 verstarb der Hotelpionier. Seine Frau Bako und der 20-Jährige Sohn Jacques führten den Betrieb weiter. Jacques war gelernter Koch und das schlug sich bald auf der Speisekarte nieder. Auf den Tisch kamen Fisch an der legendären Nantua-Sauce. Überhaupt spezialisierte sich Jacques mit seinem Restaurant, das er ab 1970 „La Rotonde“ nannte, auf Fischgerichte. In den 1980er entstand unter dem Namen „Aquarium“ ein zweites Restaurant, spezialisiert auf Krustentiere.

Wie für alle von Franzosen betriebenen Unternehmungen in Madagaskar waren die 1970er und 1980er-Jahre triste Zeiten. Politisch rutschte Madagaskar ab in eine Diktatur, in Verarmung und Verelendung. Irgendwie aber überlebten das Hotel „Grégoire“ und seine beiden Restaurants.

1992 dann ein Neubau und fortan 30 Zimmer. Das „Grégoire“, heutzutage in der dritten Generation, ist für seine Küche bekannt und besonders an Sonntagen atmet ein wehmütiger kolonialer Spirit. Das Hotel wirkt mit seinen traditionellen Zimmern vielleicht etwas altbacken, ist aber sicher solide und sauber.

Die Lage des Hotels ist heutzutage allerdings suboptimal. Das Quartier Besarety liegt während der Regenzeit oft tagelang unter einem Meter Wasser

Das Hotel „Grégoire“ hat zwei Restaurants, die gleich nebenan liegen und die gleiche Küche haben. Rechts das „Aquarium“, ein Raum, in dem tatsächlich eines der wenigen Aquarien der Hauptstadt steht. Links das „La Rotonde“, weil das Eckzimmer gartenhausartig rund ist. In beiden Restaurants lässt es sich gut dinieren und das ist es, was man dort tut: dinieren und nicht einfach nur essen.

Die beiden Restaurants – das „La Rotonde“ und das „Aquarium“ – haben die gleiche Speisekarte und sie liest sich sehr interessant.

Restaurant Duo Antananarivo

Das Restaurant Duo in Antananarivo

Restaurant Duo AntananarivoDas Restaurant Duo in Antananarivo liegt wirklich mitten in der Hauptstadt und zwar an der Avenue d’Indépendance, also der „Bahnhofstrasse“ der Stadt. In den 1980er Jahren befand sich hier ein Stoffladen mit der wohl längsten Verkaufstheke des Landes. Dahinter stapelten sich Stoffballen auf Stoffballen, ein ganzer Regenbogen an Farben. Damals wurden die Stoffe noch im Land hergestellt: die Textilfabriken in Antsirabe und jene in Mahajunga verarbeiteten die landeseigene Baumwolle zu Qualitätsstoffen „made in Madagascar“.

In den 1990er Jahren und später sowieso gelangten immer mehr indische, pakistanische und chinesische Stoffe nach Madagaskar. Die madagassischen Textilfabriken taumelten und nur Cotona in Antsirabe überlebte. Auch die grossen Stoffgeschäfte der Hauptstadt gingen ein.

So betritt, wer im Restaurant Duo essen geht, einen Raum voller Geschichte. Das sieht man ihm nicht an. Das Restaurant als Raum gibt nicht viel her. Es ist ein schlichter Essraum ohne Innendesign. Allerdings stimmt die Atmosphäre. Aussen auf dem überdeckten Gehsteig stehen ein paar Tische und somit ist das Restaurant Duo in der Innenstadt einer der wenigen Orte, die „draussen“ auch servieren.

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Tagesangebot Restaurant DuoMittags ist das Restaurant Duo voll. Rund 20 Tische im Innenraum. Das Publikum ist in der Mehrheit madagassisch. Nur wenige Weisse scheinen dieses Lokal zu kennen. Die Speisekarte ist sehr ausgewogen: madagassische Spezialitäten, dann auch europäische Gerichte, zudem die unausweichliche Pizza.

Jeden Tag gibt es – wie links im Bild – fünf Menüvorschläge, aber man kann ebenso à la carte bestellen. Auf der Karte finden sich auch Gerichte aus den alten Tagen der Merina-Dynastie: Gelegenheit, auch mal etwas zu essen, das vor 200 Jahren den Hochland-Königen serviert wurde. So ist das Restaurant Duo in Antananarivo einer der wenigen Orte, wo ein ‚Varanga‘ (Zebugeschnetzeltes an Reis) zubereitet wird.

Das Essen wird frisch zubereitet und kommt optisch schön daher: hier und dort eine kleine Verzierung wertet Teller und Inhalt auf.

Das Restaurant Duo in Antananarivo will nicht stylish chic daherkommen noch irgendeiner angesagten Strömung folgen. Die Bedienung ist äusserst nett. Normalerweise sind drei Frauen im Einsatz und sie haben um die Mittagszeit richtig viel zu tun. Nachmittags wird es ruhiger und abends ist wieder gut Betrieb.

Restaurant Duo: die Speisekarte / Menu complet 

Entrées

Assiette de crudité 6.000 Ar (concombre, chou blanc, carotte, tomate poivron, œuf)
Salade campagnarde 8.000 Ar (pomme de terre, salade, jambon, fromage, noix de cajou)
Salade de pâte au poisson fumé 8.000 Ar (fusilli, poisson fumé, tomate, poivron, herbes)
Salade du chef 8.000 Ar (concombre, poivron, tomate, œuf dure, fromage, jambon, maïs, salade)
Cocktail de crevette 12.000 Ar
Carpaccio d’espadon fumé 12.000 Ar
Tartare de mérou au gingembre, émulsion citron vert 12.000 Ar
Salade niçoise 10.000 Ar (pomme de terre, thon, haricot vert, œuf dur)
Méli mélo de tomate et mozzarella 10.000 Ar

Nos soupes et entrées chaudes

Potage de légumes et croûton à l’ail 8.000 Ar
Velouté aux fruits de mer 12.000 Ar
Soupe jarret 10.000 Ar
Soupe tongotr’omby 10.000 Ar
Soupe Duo 12.000 Ar (nouilles, œuf pochés, crevette, poulet, boulette de viande)
Gratin de pâte au jambon 10.000 Ar
Gratin de pâte aux fruits de mer 12.000 Ar
Escalope de foie gras poêlé à la sauce gastrique et œuf poché 18.000 Ar
Soupe de riz au poulet 10.000 Ar

Nos plats

Volailles

Poulet rôti 12.000 Ar
Cuisse de poulet panée 12.000 Ar
Poulet à la basquaise 12.000 Ar (cuisse de poulet, poivron, tomate, oignon)
Poulet au lait de coco 12.000 Ar
Braisé de cuisse de poulet aux olives 12.000 Ar
Emincé de poulet au citron doux12.000 Ar
Escalope de volaille panée au fromage 14.000 Ar
Confit de cuisse de canard et sa sauce poivre vert 14.000 Ar
Magret de canard au miel épicé ou à la sauce poivre vert 16.000 Ar
Blanquette de volaille 13.000 Ar (blanc de poulet, échalote, carotte, champignon de Paris)
Tajine de caille aux fruits secs 15.000 Ar
Tajine de poulet au citron confit 13.000 Ar

Poissons et fruits de mer

Friture de poisson d’eau douce 13.000 Ar
Curry de poisson au lait de coco 12.000 Ar
Filet de poisson à la crème ciboulette 12.000 Ar
Crevette à la sauce créole (pimenté) 13.000 Ar
Beignet de crevette sauce aigre doux 13.000 Ar
Curry de porc et crevettes 13.000 Ar
Pané de filet de calmar sauce aigre doux 14.000 Ar
Calmar à la provençale 14.000 Ar
Poisson à la vapeur au gingembre 13.000 Ar
Duo de crevette et calmar sautés aux légumes 13.000 Ar

Zébu

Poêlé de filet de zébu avec ou sans poivre vert 12.000 Ar
Steak haché à cheval 14.000 Ar
Emincé de zébu sauce moutarde 12.000 Ar
Sauté de zébu à l’orientale 12.000 Ar (filet de zébu, 2 champignons, tyssam)
Chop suey de zébu 12.000 Ar (filet, légumes, sésame, 4 épices, miel)
Médaillon de zébu aux baies roses sauce aigre doux 13.000 Ar
Escalope de zébu pané au fromage 13.000 Ar
Tourne dos Rossini 17.000 Ar (filet de zébu, foie gras, sauce au vin)

Porc

Poêlé de côte de porc 12.000 Ar
Sauté de porc à la chinoise 12.000 Ar (émincé de porc, tyssam, germe de soja)
Echine de porc laqué 12.000 Ar
Emincé de porc sauce aigre doux 12.000 Ar
Emincé de porc sauce cacahuète 12.000 Ar
Côte de porc cordon bleu au beurre de romarin 14.000 Ar (côte de porc, fromage, romarin, beurre)
Côte de porc grillée marinée au miel et gingembre 12.000 Ar

Nos pates et spécialités

Spaghetti à la provençale ou au pesto 8.000 Ar (pates, herbe provençale, sauce tomate, fromage)
Spaghetti à la carbonara 10.000 Ar (lardon, jambon de volaille, sauce crème, fromage)
Spaghetti bolognaise 10.000 Ar
Spaghetti au cœur de l’océan 13.000 Ar (crevette, filet de poisson, calmar)
Spaghetti DUO 12.000 Ar (poulet, crevette, jambon, champignon de paris, fromage, œuf)
Spaghetti au 3 fromages 10.000 Ar (cheddar, emmental, mozzarella)
Misao au poulet 8.000 Ar
Misao special 10.000 Ar (jambon de volaille, poulet, crevettes)
Pates à a façon vietnamienne 12.000 Ar (nouille, poulet, viande, poivron, cacahuète)
Burritos au poulet avec ou sans piment 12.000 Ar
Burritos de fruits d mer avec ou sans piment 14.000 Ar
Byrriani au poulet avec ou sans piment 13.000 Ar
Byrriani aux fruits de mer avec ou sans piment 14.000 Ar
Renversé au poulet 13.000 Ar
Renversé aux fruits de mer 14.000 Ar
Riz cantonnais au poulet 8.000 Ar
Riz cantonnais spécial 10.000 Ar (poulet, jambon, crevettes)
Couscous royal 15.000 Ar

Spécialité Malagasy

Varanga 8.000 Ar
Effiloché de zébu
Tripe sauce ou ritra 10.000 Ar
Bœuf manaramolotra 12.000 Ar (langue, queue de zébu, viande de zébu)
Tongotr’omby sauce 10.000 Ar
Langue de zébu sauce ou ritra 10.000 Ar
Romazava de zébu 8.000 Ar

Grillades

Steak grillé 12.000 Ar
Brochette de zébu 12.000 Ar
Brochette de poulet 12.000 Ar
Brochette de poisson 13.000 Ar
Brochette de fruit de mer 14.000 Ar
Brochette mixte 13.000 Ar (zébu et poulet)
Caille grillée 13.500 Ar
Poisson grillé 13.000 Ar
Côte de porc grillée 12.000 Ar

Nos snack et tapas

Sambos viande 700 Ar
Nem salade (paire) 5.000 Ar
Frites 3.000 Ar
Croque-monsieur 5.000 Ar
Croque-madame 6.000 Ar
Sandwich végétarien 4.000 Ar
Sandwich au fromage ou au jambon 5.000 Ar
Sandwich mixte (jambon et fromage) 6.000 Ar
Sandwich au poulet 7.000 Ar
Cheese burger 8.000 Ar
Duo burger 12.000 Ar (foie gras et viande hachée)
Assiette gourmande 10.000 Ar (sambos, nem, van tan, salade)
Assiette de charcuterie et fromage 12.000 Ar
Tartine à l’espadon fumé 10.000 Ar

Nos pizzas

Pizza margaritta 14.000 Ar (coulis de tomate, fromage, crème)
Pizza végétarienne 14.000 Ar (coulis de tomate, crème, fromage, jambon de volaille, champignon de Paris)
Pizza forestière 15.000 Ar (coulis de tomate, crème, fromage, maïs doux, poulet, champignon de Paris)
Pizza fermière 15.000 Ar (coulis de tomate, crème, fromage, lardon, poulet, poivron, œuf)
Pizza océana 16.000 Ar (coulis de tomate, crème, fromage, crevettes, filet de thon, calmar)
Pizza aux 3 fromages 15.000 Ar (coulis de tomate, crème, fromage, la vache qui rit, emmental, mozzarella)
Pizza DUO 17.000 Ar (coulis de tomate, crème, fromage, foie gras, jambon, saucisse fumée, poivron)
Pizza charcutière 15.000 Ar (coulis de tomate, crème, fromage, salami, saucisse fumée, jambon, poivron)

Nos desserts

Salade de fruits 3.000 Ar
Crème renversée 3.500 Ar
Yaourt 3.000 Ar
Banane/ananas flambée 4.000 Ar
Soupe de fruits glacée 6.000 Ar
Crêpe nature 5.000 Ar
Crêpe au chocolat 6.000 Ar
Mousse au chocolat 5.000 Ar
Gratin de fruits 6.000 Ar
Profiterole 6.000 Ar
Glace 6.000 Ar (vanille, coco, chocolat, fruit des bois)
Bananas split 6.000 Ar
Café gourmand 7.000 Ar (expresso, petit gâteaux sec)

Nos pâtisseries

Moelleux chocolat 4.000 Ar
Gâteau à la vanille 3.500 Ar
Forêt noir 3.500 Ar
Mille feuille 3.500 Ar
Tarte 3.500 Ar

Nos vins

verre / 50cl / bouteille
Overmeer rouge Afrique du Sud 7.000 Ar / 15.000 Ar
Overmeer rosé Afrique du Sud 7.000 Ar / 15.000 Ar
Grand sud blanc France cabernet 7.000 Ar / 18.000 Ar / 35.000 Ar
Grand sud rouge France sauv blanc 7.000 Ar / 18.000 Ar / 35.000 Ar
Grand sud rosé France merlot 7.000 Ar / 18.000 Ar / 35.000 Ar
IP chenet rouge France Cab syrah 8.000 Ar / 22.000 Ar / 30.000 Ar
IP chenet blanc France Chauvignon 8.000 Ar / 22.000 Ar / 30.000 Ar
IP chenet rosé Fr Grenat Cinsault 8.000 Ar / 22.000 Ar / 30.000 Ar
Frontera Carmenere Chili 6.000 Ar / 15.000 Ar / 30.000 Ar
Baron d’Argnac blanc Landiras 6.000 Ar / 15.000 Ar / 30.000 Ar
Baron d’Argnac rosé Landiras 6.000 Ar / 15.000 Ar / 30.000 Ar
Baron d’Argnac rouge Landiras 6.000 Ar / 15.000 Ar / 30.000 Ar

Nos apéritifs

Rhum cuvée noire 4.000 Ar
Rhum cuvée blanche 4.000 Ar
Gin harpoon 5.000 Ar
Tequila 6.000 Ar
Tequile Municion 6.000 Ar
Pastis 5.000 Ar
Ti punch 5.000 Ar
Cocktail paradise (café) 5.000 Ar

Nos boissons

PM / GM
Eau vive / rano visy / cristal / tonic 2.500 Ar / 4.000 Ar
Boisson star (coca, soda, bonbon anglais, sprite) 2.500 Ar / 4.000 Ar
THB / Gold / Castel / Fresh 3.000 Ar / 5.000 Ar
Jus naturel 3.000 Ar / 12.000 Ar

Apéritif et digéstif

Punch orange / vanille 5.000 Ar (rhum blanc ou noir)
Punch Antillais 5.000 Ar (orange, multi fruit, goyave)
Ti punch 5.000 Ar
Cocktail smirnoff 6.000 Ar
Smirnoff choco 5.000 Ar
Amarula 12.000 Ar
Bayleys 10.000 Ar
Paradise 5.000 Ar
Mojito 5.000 Ar

Nos vins

Bouteille arcadia (vin de France) 30.000 Ar
Bouteille arcadia Merlot 35.000 Ar
Incontournable (verre) 5.000 Ar
Incontournable (50cl) 15.000 Ar

Nos whiskys

J.B 12.000 Ar
Black label 15.000 Ar
Red label 12.000 Ar

Restaurant Snack

Restaurant Snack in der Hauptstadt Madagaskars

Mitten in der Stadt befindet sich dieses Restaurant, das sich schlicht und einfach „Snack“ nennt. Abends hat es geschlossen, dafür ist es ein Highlight, dieses kleine familiengeführte Restaurant mittags zu besuchen.

Restaurant Snack in Antananarivo

Die Speisekarte ist sehr madagassisch. Zudem gibt es Tagesmenüs, die jeweils handgeschrieben (und fotokopiert) auf den wenigen Tischen ausliegen. Der Preis ist sehr korrekt.

Gute und schmackhafte Gerichte gibt es bereits ab 14’000 Ariary und somit für knappe 5 Euro für zwei Personen inkl. Getränke. Im obigen Beitrag erhalten Sie die Speisekarte sowie Bilder vom Speiseraum und den angebotenen Gerichten.

Viele weitere Restaurants in der Hauptstadt sowie im Umland wurden von uns für Sie getestet.

Weitere Dokumentationen erhalten Sie in unserer Rubrik Essen und Trinken. Benötigen Sie noch zusätzliche Informationen zu den vorgestellten Restaurants oder eine Wegbeschreibung, dann kontaktieren Sie uns gerne per Mail.

Restaurant in Antananarivo

Madagaskar Gastronomie – Ein Restaurant in Antananarivo

Ein Insiderjuwel ist dieses Restaurant in Antananarivo.

In der Hauptstadt von Madagaskar gibt es eine Vielzahl an Restaurants aller Art. Europäische Besucher neigen dazu, die üblichen in den Reiseführern aufgelisteten Restaurants zu besuchen. Sie sind bestimmt gut, aber oft auch teuer, wenn nicht sogar überteuert.

So hat die Mehrmillionenstadt Antananarivo doch sehr viele korrekte Restaurants zu bieten. Häufig werden diese oft nur von Einheimischen frequentiert und sind Touristen gar nicht bekannt. Mag sein, dass die Ausstattung des Speisesaals eher schlicht ist und bestimmt ist die Toilette nicht sonderlich attraktiv. Trotzalledem ist das Essen aber vielfach sehr gut und wird in  Ihnen in ungekünstelter und somit authentischer Art serviert.

In einer unbeachteten Seitenstrasse befindet sich beispielsweise dieses Restaurant. Es führt eine chinesisch inspirierte Küche und dies auf sehr hohem Niveau. Inhaltlich kann sich das Menü mit weit teureren chinesischen Restaurants durchaus messen. Allerdings verzichtet der Koch auf die derzeit trendigen Dekorationslinien aus Sojasauce. Er bereitet einfach nur schmackhaftes Essen zu: die Grösse liegt in der Schlichtheit.

Restaurant in Antananarivo

Sollten Sie einmal in der Hauptstadt Madagaskars unterwegs, dann legen Sie unbedingt in diesem Restaurant in Antananarivo einen Stopp ein. Die genaue Adresse sowie eine Wegbeschreibung erhalten Sie gerne bei uns auf Nachfrage unter: info@priori.ch

Weitere Informationen zu verschiedenen Restaurants und Speisekarten in den unterschiedlichsten Orten Madagaskar erhalten Sie auf unserem Restaurant Blog sowie in unserer Rubrik Essen & Trinken mit vielen hilfreichen Tipps, welche kulinarischen Köstlichkeiten Sie in Madagaskar auf keinen Fall verpassen sollten.

Chinesisches Restaurant in Antananarivo, Madagaskar

 

Unterstützen Sie die lokale Gastronomie in Madagaskar, denn hier erhalten Sie den wahren Geschmack, das authenthische Lebensgefühl und den Kontakt zu den Einheimischen Madagaskars. Es lohnt sich!

 

 

PRIORI Gastronomie-Blog

Auf unserer speziellen Gastronomie-Blog
https://gastronomie-madagaskar.blogspot.ch/
finden Sie eine Auswahl an Restaurants
unterschiedlicher Niveaus sowie ihre Speisekarten.

Zusätzlich zu unserem Gastronomie-Blog finden Sie in unserer Kategorie Essen & Trinken viele weitere Informationen zur madagassischen Küche, Restauranttipps sowie Rezepte zum Nachkochen.