Archiv der Kategorie: Madagaskar Infos

Alles was man über Madagaskar und vor Madagaskar-Reisen wissen sollte – Informationen rund um die Insel Madagaskar: An- und Einreise, Verkehr, Klima und Reisezeit, Geld, Flora und Fauna, Essen und Trinken, Gesundheit sowie viele weitere Themen.

Madagaskar-Reisen – wie sicher ist es?

Madagaskar ist eines der ärmsten Länder weltweit, und immer wieder gibt es negative Schlagzeilen über die politische Lage, die Pest oder Kriminalität…Was bedeutet dies für die Sicherheit für Reisende in Madagaskar?

Madagaskar hat mit einer schlechten wirtschaftlichen Lage und einer wachsenden Bevölkerungsdichte zu kämpfen, gleichzeitig ist die Politik nicht in der Lage, wirklich unterstützende Strukturen für die Menschen zu schaffen.
Auf dem Land leben die Madagassen meist von Substitutions-Landwirtschaft – sie sind Selbstversorger. In den Städten Madagaskars ist dies nicht möglich. Hier gibt es daher mehr Kriminalität. Die allermeisten Menschen in Madagaskar sind allerdings zurückhaltend, sehr freundlich und entspannt.

Sicherheit in Antananarivo und Madagaskars Ferienorten

Busstation-Taxi-Brousse-Madagaskar-PRIORI-ReisenIn den Städten Madagaskars kommt es immer wieder zu Taschendiebstählen und seltener auch zu bewaffneten Überfällen. Reisende sind dabei oftmals die Angriffsziele, da sie als wohlhabend angeseheen werden. Besonders in Antananarivo und an menschengefüllten Orten, wie Märkten, Busstationen der Überlandtaxibusse (Taxi Brousse) und in Einkaufsstrassen sollten Reisende sehr achtsam sein.
Auch in den kleineren Städten Madagaskars und in ruhigeren touristischen Orten an der Küste kann es zu Diebstählen und Überfällen kommen – die Kriminalitätsrate ist nicht besonders hoch, aber auch hier leider gestiegen.

Generell ist die Sicherheitslage in Madagaskar für Reisen kein Problem – und sie variiert stark nach Ort und Stadtteil: fragen Sie am besten Ihren Reiseveranstalter, Ihren Guide oder im Hotel nach den aktuellen Gegebenheiten vor Ort, und welche Gegenden Sie besser meiden sollten.

Wie auch in anderen Reiseländern, die mit Armut zu kämpfen haben, ist es ratsam, als Reisender in Madagaskar einige Verhaltensregeln einzuhalten, wie zum Beispiel:

  • Tragen Sie keine großen Geldbeträge oder Wertgegenstände bei sich. Kameras sollten, wenn möglich, in den Städten nicht in der Hand getragen und zur Schau gestellt werden. Nehmen Sie Ihren Tagesrucksack oder Ihre Tasche nach vorne auf die Brust.
  • Verzichten Sie auf abendliche Spaziergänge nach bzw. bei Einbruch der Dunkelheit, auch wenn Sie in Gruppen unterwegs sind. Aufgrund fehlender Beleuchtung und vielen Stromausfällen ist es aber sowieso schwer, sich im Dunkeln zu Fuss fortzubewegen. Nehmen Sie ein Taxi, wenn Sie in Städten abends etwas unternehmen möchten.
  • In Madagaskars Hauptstadt Antananarivo sollten Sie sich auch tagsüber nicht unbedingt zu Fuss in den zentralen, wuseligen Vierteln um Analakely und die Avenue de l’Indépendance aufhalten. Für eine Madagaskar-Reise ist Antananarivo zwar immer Anfangs- und Endpunkt der Reise, da hier der Flughafen ist. Die Stadt mit ihrem maroden Charme hat zwar einige nette Ecken mit Cafes und kleinen Geschäften, ist aber prinzipiell nicht besonders attraktiv für längere Aufenthalte. (Bei einem Ranking zu den lebenswertesten Städten weltweit landete Antananarivo 2016 übrigens auf Platz 218 von 230.)

Politische Lage in Madagaskar

Ende 2013 fanden in Madagaskar Parlaments- und Präsidentschaftswahlen statt und seit Februar 2014 besteht die aktuell international anerkannte Regierung. Seitdem ist es in Madagaskar weder zu nennenswerten Unruhen noch zu Protesten oder Ausschreitungen gekommen. Obwohl die Regierung nicht stabil erscheint und zumeist negative Schlagzeilen verbreitet stellt die momentane politische Lage keinerlei Einschränkungen oder Sicherheitsrisiken für Madagaskar-Reisende dar.

Wer auf Nummer sicher gehen und über auftretende Sicherheitsrisiken während seiner Reise in Madagaskar informiert werden möchte, kann sich z.B. auf die Deutschenliste des Auswärtigen Amtes bzw. die Auslandsliste itineris des Schweizer EDA setzen.

Polizei und Korruption

Um gegen die steigende Kriminalitätsrate anzukämpfen, patroullieren in den größeren Städten Madagaskars verstärkt Polizeieinheiten. Auch auf den madagassischen Überlandstrassen gibt es immer wieder Polizei-Kontrollen. Wichtig für Reisende: Wer ohne gültigen Reisepass angetroffen wird, endet nicht selten auf der Polizeiwache und muss meist eine Strafe zahlen. Aufgrund des maroden Staatshaushalts sind auch Madagaskars Polizisten unterbezahlt. Dies führt leider zu Korruption und zahlreichen Versuchen, das spärliche Gehalt aufzubessern. Touristen sind dabei leichte Opfer. Seien Sie achtsam und vermeiden Sie den Kontakt zu Polizisten, wenn nicht unbedingt nötig. Oftmals kann es ratsam sein, Angelegenheiten über den Reiseleiter regeln zu lassen.

Überlandfahrten

Generell ist Reisen ausserhalb der madagassischen Städte und in Nationalparks weitestgehend sicher.

Madagaskar_Unterwegs-Ampefy-AntsirabeDie Überlandbusse „Taxibrousse“ sind zwar eine sehr günstige Reisemöglichkeit in Madagaskar, gleichzeitig aber sehr unfallgefährdet (alte und überfüllte Fahrzeuge, übermüdete Fahrer, erhöhte Geschwindigkeit…) und auch hin und wieder Ziel von Überfällen.
Sie reisen in jedem Fall sicherer, wenn Sie mit einem gemieteten Wagen samt Fahrer in Madagaskar unterwegs sind.
Grundsätzlich gilt: Unternehmen Sie niemals Nachtfahrten ausserhab geschlossener Ortschaften. Sollten Sie einen Mietwagen mit Fahrer haben, werden die Fahrer dies sowieso ablehnen.

..im Süden Madagaskars

Vor allem im tiefen Süden Madagaskars, aber auch im Westen der Insel sind (Vieh-)Diebesbanden (Dahalo) unterwegs. Viehdiebstahl – der madagassischen Zebu-Rinder – hat in Madagaskar eine lange Tradition, vor allem bei den viehzüchtenden Stämmen, wie den Bara. Ursprünglich Ritual beim Übergang ins Erwachsenenalter schlagen die Viehdiebe heute sehr über dieses Mass hinaus und haben eher den Anschein von schwerbewaffneten Räuberbanden, die nicht mehr nur Vieh stehlen, sondern alles, was Wert hat. Die madagassische Polizei tut sich sehr schwer, diese Banden in den Griff zu bekommen – was  auch an den leider offensichtlich bestehenden engen Verbindungen der Dahalo zu Militär und Justiz liegt.

Madagaskar-Süden-zebuFür Reisende stellen diese organisierten Banden erst einmal kein Problem dar, solange sie die Gegenden meiden, in denen sie aktiv sind – dies sind zum grossen Teil keine touristisch erschlossenen Regionen. Es ist zudem weise, auch wegen diesen Banden keine Nachtfahrten zu unternehmen und sich nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr zu Fuss fortzubewegen. Fragen Sie Ihren Reiseveranstalter nach dem momentanen Stand und eventuell ausgerufenen „zones rouges“ – Gegenden, die man meiden sollte. Ein seriöser Reiseveranstalter wird Reisende nicht in eine solche Gegend schicken.

Giftige Tiere

Zuerst einmal die gute Nachricht: Es gibt in Madagaskar keine tödlichen Gifttiere. Es finden sich aber einige giftige Tierarten in Madagaskar (zum Beispiel Skorpione, Frösche, Schmetterlingsraupen, Hundertfüsser etc.), die unangenehm werden können. Ihr Guide oder Ihr Reiseveranstalter können Ihnen sagen, wo sie auf welche Tiere achten sollten.

Krankheiten

Baden in Süsswasser, das nicht schnell fliessend ist, sollte man in Madagaskar unterlassen, denn es herrscht Bilharziose-Gefahr.

Malaria in Madagaskar ist verbreitet. Vor allem in den tropischen Küstengebieten und den feuchten Regenwäldern sowie während der Regenzeit wird die Krankheit von der Anopheles-Mücke übertragen. Im höher gelegenen, trockeneren Landesinneren und der Hauptstadt besteht ein geringeres Infektionsrisiko. Lange, helle Kleidung und Insektenschutzmittel schützen vor Moskitos, die Malaria, aber auch andere Infektionskrankheiten übertragen können. Die Möglichkeit bzw. Notwendigkeit zur Malariaprophylaxe sollte vor Abreise mit einem Tropenmediziner abgeklärt werden.

Madagaskar ist eines der Länder auf der Welt, in dem bis heute die Beulenpest vorkommt. Jedes Jahr mit Beginn der Regenzeit kommen Fälle von Beulenpest vor, vor allem im madagassischen Hochland. Für Reisende stellt dies aber keine Gefahr dar, denn die Fälle kommen zu fast 100 Prozent in Slums ohne Kanalisation vor – Gegenden, in denen sich Reisende nicht aufhalten. Das Auswärtige Amt schreibt zur Gefahr für Reisende durch die Pest: „Für den durchschnittlichen Touristen werden Pestinfektionen nicht als Gefahr eingeschätzt: Bisher wurde weltweit noch über keinen einzigen Pestfall bei Touristen berichtet.“ Die Krankheit kann übrigens heute mit Antibiotika problemlos geheilt werden – nur dass sich die bitterarme madagassische Bevölkerung, die davon betroffen ist, diese Medikamente nicht leisten kann. Dies führt leider zu den jährlichen Pesttoten.

Medizinische Versorgung in Madagaskar

Die ärztliche Versorgung in Madagaskar entspricht nicht europäischen Standards. Die Ausstattung der Krankenhäuser und Arztpraxen in Madagaskar ist oft sehr spartanisch und auch hygienisch teils problematisch. Häufige Stromausfälle des staatlichen Stromanbieters Jirama erschweren oftmals eine durchgehende, adäquate Behandlung in Kliniken und Arztpraxen.
Dennoch gibt es für Reisende vor allem in den grösseren Städten Madagaskars zahlreiche Möglichkeiten einer guten Erstbehandlung – es finden sich dort meist gut ausgestattete Apotheken sowie private Kliniken und Praxen, in denen auch englischsprechende Ärzte zu finden sind und in denen die Ausstattung in Ordnung ist. Schwerwiegende Notfälle können auf La Réunion (tägliche Flugverbindungen ab Antananarivo) behandelt werden. Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz mit der Option eines Rücktransportes ins Heimatland ist sinnvoll.

Machen Sie sich keine Sorgen. Madagaskar ist ein wunderbares Reiseziel, das gut zu bereisen ist. Achten Sie auf die genannten Verhaltensregeln, dann können Sie Ihre Reise geniessen. Falls doch einmal Hilfe benötigt wird, ist unser Madagaskarhaus-Team jederzeit für Sie da!

Krank in Madagaskar? Infos zu Ärzten, Krankenhäusern und Apotheken

Bei der Vorbereitung einer Madagaskar-Reise und auch vor Ort gibt es zahlreiche Dinge, die man beachten kann, um nicht krank zu werden.

Doch was tun, wenn man doch einmal krank in Madagaskar ist und ärztliche Hilfe benötigt? Wo finde ich Ärzte, Krankenhäuser und Apotheken?

Die medizinische Versorgung in Madagaskar entspricht nicht dem euroäischen Standard. Sie ist häufig vielmehr technisch, apparativ und/ oder hygienisch schlecht ausgestattet. Dennoch gibt es in den grösseren Städten des Landes gut ausgestattete Apotheken und private Kliniken und versschiedene Arztpraken. Diese verfügen oft über englischsprachiges Personal, welches den Reisenden jederzeit weiterhelfen kann.

Madagaskar-Reisende sollten in jedem Fall einen ausreichenden, in Madagaskar gültigen, Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung abschliessen.

Wir vom Madagaskarhaus haben mit unserem Büro in Antanananarivo und deutschsprechenden Mitarbeitern aktuelle Informationen zu Ärzten, Apotheken und möglichlen Behandlungsorten in Madagaskar. Im Notfall oder bei Fragen helfen wir unseren Reisenden jederzeit – auch nachts und am Wochenende – gerne weiter.

Wir haben nun auch eine umfassende Liste mit Adressen von englischsprachigen Ärzten, Kliniken und Apotheken in den verschiedenen Städten Madagaskars recherchiert. Diese stellen wir unseren Reisenden gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns bei Interesse!

Regenzeit in Madagaskar

Alle Jahre wieder – mehr oder weniger pünktlich im November/ Dezember –  beginnt auf dem Hochland Madagaskars die Regenzeit und dauert bis März/April.

Die tropische Regenzeit ist eindrücklich, die Wolkenbrüche kommen plötzlich, sind sehr heftig und hören auch plötzlich wieder auf. Sind die Regenfälle unter Umständen im November manchmal noch eher selten, so kann man in den Monaten Januar und Februar sich ihrer sicher sein.

Meistens braut sich am Nachmittag ein Gewitter zusammen, es donnert, blitzt und Wassermassen fallen vom Himmel. Ist das Gewitter vorbei, scheint  anschliessend oft wieder die Sonne vom blauen Himmel. Es kann aber auch vorkommen, dass es die ganze Nacht über regnet, dann allerdings weniger heftig und am Morgen ist es wieder schön. Die Regenschauer sind oftmals sehr lokal. Nur wenige Kilometer weiter ist alles trocken. Sofern man einen Panoramablick hat, sind diese Regenzonen aus der Ferne sehr gut als grau-schwarze Vorhänge am Himmel zu sehen.

Das heisst nun allerdings nicht, dass es täglich gewittert und regnet. Es kann vorkommen, dass bis zu einer Woche und mehr gar kein Regen fällt.

Regenzeit Madagaskar

In manchen Quartieren fällt während der Gewitter regelmässig der  Strom aus. Es kann Minuten oder Stunden dauern, bis er wieder zurück ist. Da Fenster und Dächer nicht immer ganz dicht sind, kommen Lappen, Planen und Eimer zum Einsatz, um dem eindringenden Wasser zu wehren. Dies gilt nicht nur für die Grasdächer, auch Wellblech und Ziegeln bilden keine Ausnahme. Vielfach liegen grosse Steine oder mit Sand gefüllte Säcke auf den Wellblechdächern, damit der Wind die Ränder nicht anheben kann. Nicht überall in Tana läuft das Wasser gut ab, so dass die Wassermassen wie kleine Bäche am Strassenrand entlang fliessen. Löcher und sonstige Unebenheiten sind mit Wasser gefüllt, zur Freude der Kinder, Enten und Gänse. In den Aussenquartieren, wo Strassen und Wege nicht asphaltiert sind, waten die Menschen durch den Matsch. Viele ziehen es vor, barfuss zu laufen.

Doch trotz heftiger Güsse in der Regenzeit geht das Alltagsleben weiter.

Die Händler, die ihre Waren am Strassenrand verkaufen, decken diese mit Plastikplanen ab, Sonnenschirme schützen zusätzlich. Regenschirme, Regenjacken und sogar Duschhauben sind nun in Gebrauch, um die Menschen vor dem Gröbsten zu bewahren. Wenn der Regen gar zu stark ist, stellen sich die Fussgänger irgendwo unter und warten, bis es aufhört oder wieder weniger regnet. Wenn möglich, machen die Menschen um die  Pfützen und Lachen einen Bogen. Oft lässt sich allerdings nicht verhindern, dass man von einem vorbeifahrenden Auto nass gespritzt wird, weil dieses den mit Wasser gefüllten Löchern nicht ausweichen kann. Taxis haben jetzt Hochkonjunktur, denn die Stadtbusse sind nun noch voller als sonst, weil mancher, der in der Regel zu Fuss geht, bei diesem Wetter doch lieber ein Stück im Trockenen fährt.

Ganz anders kann sich die Regenzeit in den Monaten Januar und Februar präsentieren. Dies ist die Zeit der Zyklone von denen die grosse Insel fast regelmässig heimgesucht wird.

Manchmal kann es sogar noch im März und April  zu diesen tropischen Wirbelstürmen kommen. In der Hauptsache ist die Ostküste von den verheerenden Auswirkungen betroffen. In Tana muss dann während einer Woche mit Dauerregen und konstant grauem Himmel gerechnet werden. Die Flüsse steigen rapid an und die Reisfelder sind mehr überschwemmt als sie sollten. Die Ähren sind im Wasser und der Reis muss deshalb oft kurz vor der endgültigen Reife geschnitten werden, um zu einem Ertrag zu kommen. Wartet man zu lange, verfaulen die Körner. Es kann allerdings auch vorkommen, dass die Samen zu keimen beginnen, je nach Höhe des Wassers, in dem die Pflanze steht.

Zyklon Regenzeit Madagaskar
In den seltenen Fällen, in denen es einem Zyklon gelingt, auch auf das Hochland zu treffen, stürzen Wassermassen sintflut-artig vom Himmel herab, die mit Winden bis zu 200 Stundenkilometern begleitet werden.

Die Schäden sind enorm. Sie reichen von Überschwemmungen, zerstörten Häusern, verwüsteten Feldern und Strassen bis zu  entwurzelten Bäumen, umgeknickten eisernen Werbetafeln und umgefallenen Betonpfosten, an denen die Stromkabel befestigt sind. Es kommt zu Stromausfällen von mehreren Tagen und wegen des starken Windes dringt der Regen sogar durch die Fenster- und Türritzen ein. So kommt es selbst in den Wohnungen im Ersten Stock zu Wasserschäden. Manche der traditionellen Häuser stehen bis zur Hälfte unter Wasser, die obdachlos gewordenen Menschen hausen in notdürftigen Unterkünften oder in Zelten, die vom Roten Kreuz oder anderen Organisationen zur Verfügung gestellt werden.

Auch Schweine, Hühner und Zebus müssen in provisorisch gezimmerten Verschlägen warten, bis das Wasser wieder zurückgeht. Aber auch unter diesen beschwerlichen Umständen geht das Leben weiter. Die Madagassen sind Meister im Improvisieren und im Erdulden von Situationen, die nicht geändert werden können.

Im Februar 2012 wurde Madagaskar gleich zweimal von einem Zyklon „besucht“. Wobei der erste davon – Giovanna – genau am Valentinstag auch über Tana rauschte. Davor wurde die Hauptstadt zuletzt 1994 von dem Zyklon Geralda aufgesucht. Hier ein paar Zahlen, um die Unterschiede zwischen einem üblichen Regenmonat und einem Zyklon-Monat deutlich zu machen:

Im Januar lagen die Temperaturen zwischen 17 und 35°C mit 470 mm Regen. Im Februar stieg der Niederschlag auf 692 mm mit Temperaturen zwischen 22 bis 35 °C. November und Dezember hingegen hatten jeweils 108 mm Niederschlag und Temperaturen zwischen 19 und 33°C.

 Weitere Infos zu Madagaskar auch unter www.priori.ch und www.priori-reisen.de

Moskitos in Madagaskar

Keine Angst vor Moskitos in Madagaskar!

Moskitos sind nervige Zeitgenossen, die neben juckenden Stichen in vielen tropischen Regionen der Welt leider auch Krankheiten wie Malaria verursachen können.

Auch in Madagaskar gibt es Moskitos und ein hoch eingestuftes Risiko für die Malaria Tropica. Dies sollte bei einer Reise in dieses wunderschöne Land berücksichtigt werden, sie jedoch auf keinen Fall davon abhalten. Durch entsprechende Vorsichtsmaßnahmen sowie einige einfach umzusetzende Vorkehrungen auf Ihrer Reise, können Sie die Gefahr dieser durch Moskitostiche übertragenen Krankheit gering halten.

Malaria Tropica in Madagaskar

Es gibt drei Arten von Malaria mit je unterschiedlichen Erregern sowie Krankheitsverläufen: Malaria Tropica, Malaria tertiana und Malaria quartana. Die in Madagaskar vorkommende Malaria Tropica ist eine Infektionskrankheit, die durch den Stich der weiblichen Anopheles-Stechmücke übertragen wird. Dabei aber nur von jenen, die den Erreger in sich tragen. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich.

Das Risiko für Malaria Tropica ist dort grösser, wo die Anophelesmücken vermehrt vorkommen: in Madagaskar an der tropisch feuchten Ost- und Nordküste eher als im Hochland oder im trockenen Südwesten sowie in der Regenzeit häufiger als in der Trockenzeit. Generell ist die Malaria Tropica jedoch auf der ganzen Insel das ganze Jahr über vorhanden. Die Mücken stechen besonders ab spätnachmittags, am Frühabend sowie bei Windstille.

Wirksamer Schutz vor Mückenstichen

Sicher ist die wirksamste Art sich gegen Malaria zu schützen, wohl das gar nicht erst von Moskitos gestochen zu werden. Dafür helfen Ihnen Ihre Eigenverantwortung ebenso wie verschiedene hilfreiche und effiziente Mittel, die es überall in Madagaskar zu kaufen gibt:

• Gerade morgens sowie abends sollten Sie versuchen, langärmlige helle Kleidung zu tragen und Mückenschutzmittel gegen die lästigen Tierchen (wir haben gute Erfahrungen mit AntiBrumm forte gemacht) auf die Haut auftragen.

• Des Weiteren können Sie Mittel käuflich erwerben, mit denen Sie Ihre Kleidung imprägnierten können. Ebenso Armbänder oder elektronische Stecker, die mückenvertreibende Duftstoffe absondern. Diese Utensilien sollten Sie bestenfalls vor der Reise besorgen.

• In so gut wie jedem kleinen Einzelhandel (Epicerie) in Madagaskar findet man so genannte Coils – Räucherspiralen – gegen Stechmücken sehr günstig zu kaufen (ein Pack mit 10 Coils kostet etwa 50 Eurocent). Es gibt verschiedene Produkte, für Räume und Outdoor, meist asiatische Fabrikate, von denen die allermeisten sehr effektiv und unbedenklich für die Gesundheit sind. Die Abrennzeit liegt bei etwa acht Stunden.

Moskitonetze sind in Madagaskar in vielen Hotels der mittleren und oberen Preisklassen in den Zimmern vorhanden und meist in akzeptablem Zustand. Ein Stück Klebeband ist hilfreich, um vorhandene Löcher abzukleben. In Kombination mit Coils oder Mückenschutzspray werden Sie die Nacht gut überstehen.

• Falls kein Moskitonetz vorhanden ist hilft es, Ventilator oder Klimaanlage über Nacht anzulassen. Denn Anophelesmücken haben gekreuzte Flügel und können bei Wind nicht landen und stechen.

Medikamente und Versorgung in Madagaskar

Einen hundertprozentigen Schutz vor Malaria gibt es nicht. Bezüglich der Malaria-Prophylaxe durch Medikamente mit den üblichen Mitteln Malarone, Lariam und Co. haben wir von der PRIORI natürlich unsere ganz persönlichen Urteile und Erfahrungen. Sie verstehen, dass wir an dieser Stelle keinerlei ärztliche Hinweise geben dürfen. Wir verweisen Sie auf eine Anfrage bei Ihrem Hausarzt oder beim Tropeninstitut. Hilfreiche Links sind unserer Meinung nach u.a.www.gesundes-reisen.de oder https://www.safetravel.ch . Reisende aus der Schweiz finden auf unserer Webseite eine Liste von Tropen-Ärzten und Impfstellen.

Sollte wirklich einmal der Verdacht auf Malaria bestehen, finden Sie in Madagaskar verteilt über das Land Apotheken, Krankenhäuser sowie Ärzte. Diese sind mit der Krankheit bestens vertraut und können sehr gut einschätzen, was zu tun ist.

Wir wünschen Ihnen einen guten Urlaub auf der grossen Insel, und kommen Sie gesund zurück!

Fotografieren in Madagaskar

Fotografieren in Madagaskar: Ein Traum für jeden Hobby- und Profi-Fotografen

Franz Stadelmann vom Madagaskarhaus gibt eine kurze Einführung zum Fotografieren in Madagaskar. Denn hier gibt es Vieles zu fotografieren und je nachdem, wo in Madagaskar man unterwegs sind, gibt es Sujets und Motive, die man sonst nirgendwo auf der Welt findet. Madagaskar ist eine 1-A-Destination für Fotoreisen.

Übrigens:
Mit PRIORI können Sie auf Ihrer Madagaskar-Reise den bekanntesten Fotografen der Insel persönlich Treffen. Pierrot MEN. Fahren Sie mit ihm in Dörfer und erhalten viele Foto-Tipps sowie technische Hilfestellung aud Profihand. Ein exklusives Angebot von PRIORI. Kontaktieren Sie uns für mehr Informationen!

Es ist tatsächlich so: Fotografieren in Madagaskar: Ein Traum für jeden Hobby- und Profi-Fotografen. Einerseits findet sich jeden Meter ein Fotomotiv. Das sind Landschaften, Menschen und Situationen. Alltag in Madagaskar. Das tägliche Leben spielt sich in der Öffentlichkeit ab. Schön ist, dass man fast überall teilnehmen darf. Natürlich verlangt es menschlicher Respekt, sich dabei angemessen zu verhalten. Andererseits stellen natürlich die Flora und die Fauna Fotomotive der höchsten Art. Dazu aber muss man sich in Naturparks begeben und davon gibt es über 100 Schutzgebiete aller Art. Oder – Geheimtipp – man beseitigt einen der zahlreichen Inselberge und findet dort oben Pflanzen, die teilweise wissenschaftlich noch nicht beschrieben sind.

Die Jahreszeiten in Madagaskar ist in Madagaskar für Naturaufnahmen von besonderer Wichtigkeit. Eine Landschaft im April (nach der Regenzeit) präsentiert sich völlig anders als im Oktober (Ende der Trockenzeit). Madagaskar in der ersten Jahreshälfte zu bereisen hat leider einen schlechten Ruf, weil bis März Regen (und allenfalls Zyklone) zu befürchten sind und die Pisten nicht oder nur schwer zu befahren sind. Doch Madagaskar ist gross. Gross genug, um auch in diesen Monaten blühende Landschaften zu erleben. Gerade die Monate nach der Regenzeit, also April und Mai, gehören zu den sehenswertesten Zeiten, um Madagaskar zu bereisen. Dann sind auch kaum Leute unterwegs und die Übernachtungen leicht zu organisieren.

Die Tageszeit ist für Fotografen entscheidend. Das weiche Licht der erwachenden Sonne und der goldene Glanz am späteren Nachmittag verleihen Fotos eine himmlische Qualität. Natürlich und ganz ohne Fotoshop..

Trinkgeld in Madagaskar

Trinkgeld in Madagaskar – üblich oder nicht?

Frage:

Guten Tag. Wir haben bislang hier in Madagaskar einen guten ersten Tag hinter uns und freuen uns auf die weitere Reise quer durch die grosse Insel Madagaskar. Wir haben noch kurz eine Frage: Wie viel Trinkgeld ist es üblich am Ende der Reise dem Fahrer zu geben? So können wir dies schon im Voraus budgetieren.

Vielen Dank für die Hilfe und liebe Grüsse A & B

Antwort:

Unser System bei der PRIORI ist so, dass die Fahrer korrekt und fair bezahlt werden und nicht auf Trinkgeld als Lohnbestandteil angewiesen sind. Trotzdem sagt auch in Madagaskar niemand nein zu einem Trinkgeld.

Ich selber handhabe das immer so, dass ich statt Geld eher Sachen schenke (zwei, drei Säcke Kohle oder Hühner oder eine neue Matratze für das Kind des Fahrers…). Natürlich hat der Fahrer lieber Geld, weil er damit mehr anfangen kann. Andererseits sind solche Sachen das traditionelle ‘Geschenk der Strasse’ (volandalana), das der Fahrer nach Hause mitnehmen kann. In Madagaskar ist es üblich, dass der Reisende ein kleines Geschenk seiner Reise mitbringt, zB Früchte.

In plumpem Geldwert ausgedrückt sind xx CHF viel Geld und ein schönes Dankeschön. Aber noch besser ist es, dem Fahrer das Schulgeld eines seiner Kinder für ein Jahr zu finanzieren…

Generell sollte man die Trinkgeldkultur nicht weiter fördern. Ich gebe in Restaurants beispielsweise nur dann Trinkgeld, wenn ich wirklich sehe, dass das Personal sich einsetzt. Auf der Strasse sollte man ‘einfach so’ weder Geld noch Kleider noch Buntstifte verteilen. Das fördert nicht nur in Madagaskar eine Bettlermentalität, die es weder dort noch anderswo braucht.

Noch eine gute Reise und viele Erlebnisse in Madagaskar
Franz Stadelmann

Mitnahme von Geld nach Madagaskar

Die Mitnahme von Geld nach Madagaskar in normalem Ausmass für eine Reise von mehreren Wochen oder wenigen Monaten ist in Madagaskar kein Problem.

Bei Einreise braucht es zur Mitnahme von Geld nach Madagaskar auch keine Deklaration. Für Bargeld ist auch keine Quittung des Geldbezugs erforderlich. (Hingegen wird eine Bezugsquittung für Reisecheques verlangt. Daher eignen sich Reisecheques nicht mehr für Reisen in Madagaskar.) Ob Sie Euro oder Schweizer Franken mitnehmen, spielt dabei keine Rolle. Ebenso ist es für den madagassischen Zoll unerheblich, ob Ihr Bankomat in Deutschland oder der Schweiz steht.

Eine ganz andere Frage ist die Mitnahme von hohen Bargeldbeträgen beispielsweise für eine Investition in ein Bauprojekt. Bargeld in grossen Mengen mitzuführen ist schon allein aus Sicherheitsgründen abzuraten. Das Risiko von Verlust und Diebstahl ist zu gross. Informationen zu Import und Export sind auf der Seite des madagassischen Zolls aufgelistet.

Strassen in Madagaskar

Madagaskar ist ein sehr grosses Land. Es gibt Strassen in Madagaskar von Norden bis Süden sowie von Osten bis Westen, aber sie sind nicht zu vergleichen mit den Strassen in Europa.

Franz Stadelmann gibt in diesem kurzen Film ein paar Informationen über die Verhältnisse der Strassen in Madagaskar:

Strassen und Strassennetz

Statistisch weist Madagaskar knapp 60.000 Kilometer Strassen vor, wovon etwa 6.000 Kilometer asphaltiert sowie 12.000 Kilometer befestigte Erdpisten darstellen. Man kann nicht der Küste entlang ‚einmal rund um Madagaskar‘ fahren. Die asphaltierten Hauptstrassen der Insel (Routes Nationales, auch RN genannt) verlaufen nach französischem Vorbild sternförmig von der Hauptstadt Antananarivo (Tana) im zentralen Hochland:

  • Die RN 1 Richtung Westen verbindet Tana mit dem westlichen Hochland und verläuft 180 Kilometer bis nach Tsiroanomandidy. Dort wird der weitere Strassenverlauf hin zur Westküste (Maintirano) zu einer Piste (RN1b).
  • Die RN 4 in den Norden geht etwa 600 Kilometer bis zur Hafenstadt Mahajanga. Auf dieser Strecke liegt die Abzweigung zur RN6, die in Richtung Norden bis Diego Suarez weitergeht.
  • Die 350 Kilometer lange RN 2 gen Osten stellt die Verbindung zum bedeutenden Hafen Tamatave an der Ostküste dar. Damit ist diese Strecke die wichtigste sowie meistbefahrene Strasse des Landes. Sie passiert auch den beliebten Nationalpark bei Andasibe.
  • Die längste Strasse Madagaskars ist die RN 7 in den Süden bis Tulear (ca. 1.000 Kilometer). Sie durchläuft das Hochland mit den Städten Antsirabe und Fianarantsoa sowie die weiten Steppenlandschaften des Südwestens mit dem Isalo Nationalpark und ist eine der beliebtesten Reiserouten Madagaskars.

Schiffsverbindung Ostküste Madagaskar

Die Schiffsverbindung entlang der Ostküste von Tamatave nach Maroantsetra bleibt prekär.

Schiffsverbindung Ostküste Madagaskar Gasikara BeDie derzeitige Schiffsverbindung zwischen Tamatave nach Soanierana-Ivongo (mit dem Transferbus), dann weiter mit dem Passagierschiff nach Manompana – Mananara Nord – Maroantsetra bleibt instabil. Das bisherige Passagierschiff ‘MELISSA’, sowie die 2014 in Betrieb gesetzte ‘GASIKARA BE’ vermögen nicht, einen planbaren Passagierverkehr zu bieten. Dies trotz langer Vorbereitung (siehe Bericht unten).

Die ‘MELISSA’ sollte normalerweise zweimal pro Woche ab Soanierana-Ivongo nach Maroantsetra fahren und an den Folgetagen zurück. Die Tour ist mit wesentlich billiger als das Flugzeug. Erlaubt sind 25 kg Gepäck im Frachtraum und 5 kg Handgepäck. Doch trotz genügend Reiseanfragen schaffen es die beiden Unternehmen derzeit nicht, ihren Service in kalkulierbare Dimensionen zu bringen.

Natürlich spielt die Meteorologie eine Rolle und die zuweilen schwere See kann zu Fahrplanverschiebungen führen. Trotzdem ist (mit Stand Beginn April 2015) unklar, wann ein einigermassen zuverlässiger Verkehr aufgenommen werden kann. Die Unternehmen halten sich dazu auch auf wiederholte Nachfrage hin sehr bedeckt.

Für zeitgebundene Reisende bleibt das Flugzeug die einzige Alternative. (Franz Stadelmann, März 2015)

Schiffsverbindung Madagaskar


(Mai 2014) Die “GASIKARA BE” fährt ab 01 Juni 2014 von Sainte Marie nach Maroantsetra!
Das Boot misst 15 m und ist 3.9 Meter breit. Es kann bis zu 58 Personen transportieren. Angetrieben wird es von zwei Motoren zu je 260 PS. Das Schiff kann 16 Tonnen transportieren und ist mit Rettungsmaterialien, Funk und Feuerlöschern ausgerüstet.

Diese neue Schiffsverbindung ermöglicht es, von Soanierana Ivongo nach Maroantsetra zu gelangen. Dies ist eine reelle Erleichterung des Verkehrsnetzes, denn die RN5 entlang der Ostküste ist in einem miserablen Zustand, deren Befahrung nur mit Allradfahrzeugen à la Camel Trophy möglich ist. Einzige Alternative dazu sind die teuren Flüge der Air Madagascar.
Ein anderes Passagierschiff, die ‘MELISSA’, versucht seit Jahren, einen Passagierdienst entlang dieser Küste zu betreiben. Der Dienst bleibt aber äusserst unregelmässig und unzuverlässig. Oft verkehrt die ‘MELISSA’ monatelang nicht.

Anzahl Dörfer in Madagaskar

Madagaskar ist eine riesige Insel: anderthalb Mal so gross wie Deutschland. Der Westen sowie Südwesten sind schwach besiedelt, das Hochland und die Ostküste hingegen sehr stark. Aber wie hoch ist die Anzahl der Dörfer in Madagaskar?

Die Bevölkerungszahl Madagaskars beträgt nunmehr (2015) geschätzte 23 Millionen Menschen und die lebt zu fast 80% immer noch auf dem Land.
Die aus der Kolonialzeit stammenden sechs Provinzen wurden aufgehoben sowie 2004 aufgeteilt in 22 Regionen. Diese 22 Regionen sind unterteilt in 119 Distrikte und diese sind aufgeteilt in 1693 ‘Communes’. Eine Commune ist etwa das, was man in Deutschland Verbandsgemeinde nennt. Eine Commune umfasst meist mehrere Dörfer in Madagaskar und zahlreiche Weiler.
In Madagaskar gibt es 1617 ländliche Gemeinden und 76 städtische Gemeinden. Die Grossstadt Antananarivo mit ihren über 2 Mio Einwohnern wird dabei gesondert gelistet. Die Gemeinden werden wiederum in rund 17’500 Fokontany aufgeteilt. Ein Fokontany ist die politische und administrative Basisorganisation.

Madagassen leben nicht gern ‘allein’. Sie siedeln aber auch nicht sehr gern in dichten Agglomerationen. Typischerweise finden sich auf dem Land meist Weiler, in denen die Grossfamilie lebt. Diese Weiler können ein paar Häuser umfassen oder gar ein paar Dutzend Wohnhäuser. Referenzpunkt für alle Bewohner ist der Markt sowie der Markttag. Dann sicher auch die Schule und das Gesundheitszentrum oder Spital. Wichtig kann noch die Geburtsurkunde und die Identitätskarte sein. Um mehr kümmert sich der Mensch im Normalfall nicht.