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Madagaskar News

PRIORI Reisen – Madagaskar News: Nachrichten, aktuelle Meldungen und Informationen sowie brandaktuelle News aus Madagaskar sowie zum Madagaskarhaus.

Madagaskar Corona: leben in der aktuellen Situation

Madagaskar Corona: leben in der aktuellen Situation in Tamatave

Die junge Studentin Françoise kennen wir seit vielen Jahren. Sie studiert an der Universität in Tamatave / Toamasina und zwar sehr erfolgreich. Aufgewachsen ist sie in einem kleinen Dorf an der Küste des Indischen Ozeans. Wir von der PRIORI unterstützen sie, indem wir ihre Texte bezahlen.


Madagaskar Corona: leben in der aktuellen Situation
(03. Juni 2020) Tamatave / Toamasina liegt an der Ostküste von Madagaskar. In Tamatave zu leben ist im Moment nicht einfach, vor allem wegen der Einschränkungen. Tamatave ist eine der grossen Städte, die am stärksten vom Corona-Virus in Madagaskar betroffen ist, mit vielen Infizierten und es werden von Tag zu Tag mehr. Und es ist die Stadt mit den meisten Todesopfern. Die Stadt ist sehr gross und hat viele Einwohner, so dass es für die Behörden anfangs schwierig war, die Menschen daran zu hindern, ihre Häuser zu verlassen.

Wegen meines Studiums war ich gezwungen, nach Tamatave zurückzukehren, die Universität schickte mir eine Nachricht über die Wiederaufnahme der Vorlesungen, also ging ich wieder zurück in die Stadt. In der ersten Woche meiner Ankunft war die Situation noch erträglich, weil es noch keinen Todesfall gegeben hatte und die Infizierten durch den „berühmten Saft“ (Artemisia-Tee) der Regierung geheilt wurden, aber man durfte nur bis zum Mittag hinausgehen.

Draussen muss man immer vorsichtig sein und die von der Regierung auferlegten Massnahmen respektieren: Tragen Sie eine Maske und respektieren Sie den Abstand von einem Meter, denn man weiss nie, wer die Überträger des Virus sind. Mein Unterricht verlief eigentlich gut, er dauerte ja nur einen halben Tag, es war schon fast Routine; aber um nach Hause zu kommen ist ein Problem, denn Rikschas und Tuc-Tucs (dreirädrige Vespa-Taxis) sind sehr selten unterwegs.

Madagaskar Corona: leben in der aktuellen Situation
Aber die Situation hat sich verschlechtert, weil immer mehr Menschen mit dem Virus infiziert wurden und es auch Tote gegeben hat. Deshalb hat der Staat Massnahmen zur völligen Absperrung von Tamatave ergriffen, d.h. keine Aus- und Einreise mehr, es ist verboten, das Gebiet zu verlassen. Das Leben begann ab diesem Moment hart zu werden, da es für die Bauern wegen der gesperrten Strasse schwierig war, ihre Produkte nach Tamatave zu bringen, so dass die Preise für Grundnahrungsmittel um mehr als 40% stiegen (Reis, Öl, Zucker, Gemüse…), Wegen dieser Sperren sind viele Menschen eingeschlossen, sie haben ihre Arbeit verloren oder sind „technisch arbeitslos“. Es ist traurig zu sehen, wie Menschen auf der Suche sind nach dem, was sie essen werden. Die meisten Menschen in Madagaskar leben von einem Tag auf den anderen, haben jetzt aber am Morgen Zeit, um ihr Essen zu suchen. Dem zufolge leben wir in Unsicherheit, weil die Menschen hungern, und seit dieser Krise gibt es jede Nacht mehr Einbrüche, und da ich allein lebe, ist es wirklich beängstigend, wenn es dunkel wird.

Gegenwärtig sind meine Ausgaben wegen des Anstiegs der Produkt- und Strompreise doppelt so hoch, aber was ich nicht mag ist, den ganzen Nachmittag zu Hause zu bleiben, ich mit meiner Katze, die auf die vier Wände schaut, das macht mich psychologisch verrückt. Aber zum Wohle aller müssen wir zu Hause bleiben und Geselligkeit vermeiden, auch wenn ich meine Freunde vermisse. Aber die Ironie dieser Enge besteht darin, dass der Staat Ordnungskräfte und Kommandos entsendet, als ob das Coronavirus ein Lebewesen wäre, das Angst vor Waffen hätte.

Madagaskar Corona: leben in der aktuellen Situation
Eine Sache, die ich in dieser Gefangenschaft gelernt habe, ist, dass die Madagassen egoistisch sind. Es stimmt, es gibt gute Menschen, die anderen helfen, aber auf der anderen Seite gibt es diejenigen, die die Situation ausnutzen, sich die Taschen füllen und reich werden, indem sie die Preise der Produkte erhöhen, obwohl die Regierung dies verboten hat.

mehr Texte der Studentin Françoise finden sich in der Kategorie Leben als Studentin

Madagaskar: Corona in Tamatave

Corona in Tamatave

Die junge Studentin Françoise kennen wir seit vielen Jahren. Sie studiert an der Universität in Tamatave / Toamasina und zwar sehr erfolgreich. Aufgewachsen ist sie in einem kleinen Dorf an der Küste des Indischen Ozeans. Wir von der PRIORI unterstützen sie, indem wir ihre Texte bezahlen.


Corona in Tamatave
GEFANGEN BEI MEINER FAMILIE

(2. Juni 2020) Das Corona-Virus hat die Welt heimgesucht, es ist ein Virus, das gefährlich ja sogar tödlich ist und die Welt in eine Gesundheits- und Wirtschaftskrise gestürzt hat.

Madagaskar gehört zu den von diesem Covid-19 Virus betroffenen Ländern, insbesondere in der Hauptstadt und anderen grossen Städten. Die Regierung hat Massnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, indem die meisten Städte abgeriegelt, Strassen gesperrt und der Schulbesuch eingestellt wurden.

Als meine Schwester und ich von diesen Massnahmen hörten, fuhren wir nach Hause zu unseren Eltern aufs Land, es ist ein ruhiges Dorf in der Nähe von Tamatave am Meer, aber doch weit weg von der Stadt und ausserdem ist es noch nicht vom Virus befallen. Also ist es beruhigender, dorthin zurückzugehen – es gibt ohnehin nichts Besseres, als in einer Zeit wie dieser bei der eigenen Familie zu sein. Am Anfang waren die Behörden weniger streng in Bezug auf die Vorschriften gegen dieses Virus, man konnte ohne Maske hingehen, wohin und wann immer man wollte, so dass alle weiterhin auf den Feldern arbeiteten und ihre üblichen Aufgaben erledigen konnten. Wenn meine Familie auf die Felder zur Arbeit geht, gehe ich meinerseits auch dorthin, um ihnen zu helfen. Aber bevor ich gehe, stehe ich am frühen Morgen mit meiner Mutter auf, um ihr beim Herstellen der Beignets zu helfen (mofo baolina und Bajia sind salzige Küchlein aus Bohnen), die meine Schwester dann auf dem Markt verkauft. Dank des Geldes, das sie einnimmt können wir essen oder Reis und Dinge für den täglichen Bedarf kaufen. Mit anderen Worten, dank dieser Beignets, die meine Mutter herstellt, verdient meine Familie ihren Lebensunterhalt.

Corona in Tamatave
Es ist wirklich eine Krise, denn die Dorfbewohner verdienen ihren Lebensunterhalt durch die Fischerei und durch die Erträge der Landwirtschaft. Leider sind die Strassen während dieser Gesundheitskrise gesperrt, so dass keine Käufer kommen, um die Fische zu kaufen. Kein Fischverkauf bedeutet kein Geld! Dazu kommt, dass noch nicht Reiserntezeit ist. Das Leben ist also wirklich hart. Auch können wir nicht alle unsere Beignets verkaufen, so dass wir das was wir noch haben, teilen müssen.

In einer Zeit wie dieser gibt es immer einige, die die Situation ausnutzen, um ihre eigenen Taschen ohne Skrupel zu füllen.  Die Preise der Grundnahrungsmittel wie Reis, Öl, Zucker, Kaffee…  sind um mehr als 30% gestiegen. Aber glücklicherweise erhielt ich Hilfe von einigen guten Menschen, damit kann ich meiner Familie helfen, indem ich Nahrungsmittel oder Dinge, die wir täglich brauchen, einkaufe.

Nach einiger Zeit wurden die Behörden immer strenger: An den Vormittagen lassen sie die Leute nach draussen gehen, aber nachmittags müssen alle zu Hause bleiben. Darum stehen meine Mutter und ich sehr früh auf, um die Beignets zu machen, denn wir müssen diese verkaufen, bevor die Leute aufs Feld gehen, denn jeder hat nur den Morgen, um seine Arbeit zu erledigen.

Jeden Nachmittag nutze ich die Zeit, um meine Schwester und meinen Bruder und seine Klassenkameraden zu unterrichten. Später sitze ich dann vor meinem Computer, um meinen Praktikumsbericht zu schreiben. Und jeden Abend schauen wir auf meinem Computer einen Film an. Ein Tag gleicht dem anderen während dieser Gefangenschaft.

mehr Texte der Studentin Françoise finden sich in der Kategorie Leben als Studentin

Madagaskar: Corona-Antananarivo heute

Madagaskar: Corona-Antananarivo heute

Madagaskar Antananarivo PRIORI

PRIORI-Büros und das Piratenmuseum in Antananarivo Madagaskar

29. Mai 2020. Wie so gut alle Länder dieser Erde hat Corona auch Madagaskar erreicht. Schleichend. Schwierig für den Staat, damit umzugehen. Sehr schwierig für die Bevölkerung, das eigene Überleben zu balancieren mit Angst und Ungewissheit.
Wir von der PRIORI sind seit 1994 in Antananarivo mitten in der Millionenstadt Antananarivo. In unserem Team haben wir keine Infizierte und halten die Massnahmen strikt ein: jene des madagassischen Staates und jene nach Schweizer Vorbild.

Derzeit gilt eine staatsverordnete Halbtagsarbeitszeit. Trotzdem bezahlen wir das volle Gehalt und sind so ziemlich das einzige Unternehmen, das dies tut. Wir haben auch niemanden entlassen. Die grossen Opfer zur Erhaltung der PRIORI, also der PRIORI Madagaskar und der PRIORI Schweiz, erbringen wir in unserem Büro in Basel.


Wie sieht das tagtägliche Leben derzeit aus? Ungeschminkt und einfach so, wie es ist.

Madagaskar: Corona-Antananarivo heute 29. Mai 2020

Madagaskar Antananarivo Place Ikongo

Madagaskar Antananarivo PRIORI place Ikongo

Die Büros der PRIORI und die Räume des Piratenmuseums liegen im 4. Stock eines Gebäudes im Stadtquartier von Tsaralalàna. Von dort streift der Blick über die Innenstadt und hinunter zum Place Ikongo, benannt nach einer Kleinstadt im südöstlichen Hochland. Der Platz ist eigentlich eine Kreuzung von fünf Strassen. Die eine Strasse führt als Einbahn  viel Verkehr vom Bahnhof her. Dort – drei im Einbahnverkehr – zweigen vier Strassen ab. Normalerweise ist dieser Verkehrsknotenpunkt tags in Dauerstau. Etwas wirr wird die Situation, weil in dieser Zone sich viele Strassenhändler aufhalten und weil ebenso viele Fussgänger von den Quartieren Isotry und 67 Hectares herkommend in die Innenstadt gehen. Es ist also immer viel los.

Antananarivo PRIORI place Ikongo

Während den strengen Coronazeiten im April war es hier sehr ruhig. Seit ein Halbtages-Lockdown gilt, ist es um den Place Ikongo wieder lebhafter geworden.
Die Foto zeigt die Situation am Freitag, 29. Mai 2020 um 08h45. Es ist nicht Regenzeit, sonnig sogar, doch der Südwinter zeigt sich bereits. Morgens ist es frisch, gar kalt und erst die Sonne bringt Wärme.

 


Madagaskar: Corona-Antananarivo heute 2. Juni 2020

Antananarivo während der Corona Zeit am 2. Juni 2020

Nun dürfen Geschäfte und Büros bis um 15h00 geöffnet sein und die Taxi Be, die Nahverkehrsmittel, fahren bis 17h00. Dies gilt in der Hauptstadt Antananarivo.
Derweil aber ist die Lage in der Hafenstadt Tamatave / Toamasina schwieriger geworden. Hier gab es die ersten – offiziellen – Corona-Toten und die Angst davor hat sich bei der Bevölkerung verstärkt. Eigentlich ist es verboten, sich von Provinz zu Provinz zu begeben, doch immer wieder versuchen Leute, aus Tamatave zu fliehen. Innerhalb des grössten Arbeitgebers von Tamatave, ein Bergbauunternehmen, ereignete sich der erste Corona-Todesfall. Nun werden die internationalen Mitarbeiter evakuiert und die Aktivitäten heruntergefahren.

Antananarivo Corona Juni 2020

Corona in Madagaskar: Co2 Bäume

Corona in Madagaskar: Co2 Bäume

Corona in Madagaskar ist auch ein Thema, wie weltweit. In welchem Mass Madagaskar betroffen ist, ist derzeit noch etwas unklar. Doch auch in Madagaskar wurden Massnahmen ergriffen, um der Pandemie Stirn zu bieten. Dazu gehören/gehörten beispielsweise Schulschliessungen, Ausgangssperre, Halbtagsarbeit. Zudem wurde ein Natursaft aus Arthemisia als Mittel gegen Covid-19 propagiert.

Auch unsere MitarbeiterInnen im PRIORI-Büro in Antananarivo waren und sind weiterhin von diesen Einschränkungen betroffen und haben natürlich Angst, Opfer dieses unfassbaren Viruses zu werden.

Corona in Madagaskar: Co2 Bäume

Madagaskar Baumpflanzung PRIORI Corona 2020

Auf unseren Baumpflanzungen im südlichen Hochland ist diese Pandemie nicht spurlos vorbeigegangen. Die Landleute tragen nun auch Schutzmasken, halten Abstände ein und sorgen sich um ihre Zukunft und Familien.

Trotzdem unterhalten sie die Anlagen. Die jungen Bäume brauchen Pflege, die Fassungsdeiche für Regenwasser brauchen Reparaturen.

 

Corona in Madagaskar: Co2 Bäume

Madagaskar Baumpflanzung PRIORI Corona 2020

Die PRIORI-Baumpflanzung ist im Stil der Permakultur errichtet. Horizontale Dämme fangen Regenwasser auf und lassen es versickern. So soll der trockene Boden auch tiefgründig Wasser aufnehmen und die Wurzeln der Pflanzen Raum und Nahrung bieten.

In diese Permakultur-Furche wurden jetzt nach dem Ende der Regenzeit im Mai Süsskartoffeln und Maniok eingepflanzt. So ergänzen sich langfristig angelegte Baumpflanzungen mit Nahrungsmitteln, die in ein paar Monaten konsumiert werden können.

Corona in Madagaskar: Co2 Bäume

Madagaskar Baumpflanzung PRIORI Corona 2020

Das Team besteht aus Anwohnern der Umgebung. Ihnen gehört der Boden und sie pflegen die Plantage. Das Holz der Bäume wird dereinst ihnen gehören, sowie jetzt schon die geernteten Früchte und Gemüse.

Wir von der PRIORI haben die Arbeiten zur Bereitstellung der Anbauterrassen organisiert und finanziert, ebenso die Setzlinge. Dies im Rahmen unseres Beitrags zur CO2-Diskussion ‚Fünf Bäume für einen Flug‘. Wer den Fernflug nach Madagaskar bei uns bucht, wird virtueller BesitzerIn von fünf Bäumen, die im realen Leben diesen Leuten gehören.

Sanft landen in Madagaskar

Unser ‚Fünf Bäume für einen Flug‘ beinhaltet: Abholen bei Ankunft am Flughafen in Antananarivo, Transfer ins Hotel, Hotelübernachtung und Frühstück und eben auch die fünf Bäume. Die auch persönlich besucht werden können. 

Corona Madagaskar: PRIORI Info-Hotline

Die Corona Madagaskar: PRIORI Info-Hotline

Wie immer in Krisensituationen ist PRIORI mit einer Helpline zur Stelle:
Nottelefon 0041 76 409 91 98

Corona Madagaskar: PRIORI Info-Hotline: Wir geben Auskunft über logistische Fragen (Flüge, Vorgehen, Landeskontakte), können aber nicht über ärztliche oder rechtliche Fragen Auskunft geben. Zudem müssen wir erwähnen, dass unsere Auskünfte ohne Gewähr sind und jeweils den Stand der Dinge wiedergeben.Wir PRIORI sind vor Ort in Antananarivo seit 1994 und in Basel seit 10 Jahren. Es ist nicht die erste Krise, die wir durchleben.

Franz Stadelmann, Montag. 16. März 2020, 8:30 Uhr

Corona Madagaskar: Flüge eingestellt

FLÜGE VON UND NACH MADAGASKAR / STAND 14. MÄRZ 2020

Am heutigen Samstag, 14. März 2020, ist der internationale Flugverkehr per Präsidentendekret ab und bis Madagaskar eingestellt. Dies ab Sonntag, 15. März für madagassische Reisende und ab Donnerstag 19. März für internationale Besucher mit Ausreise ab Madagaskar.

In Zeiten grosser Krisen öffnet PRIORI jeweils eine Helpline mit einem Nottelefon: 0041 76 409 91 98

Wir geben Auskunft über logistische Fragen (Flüge, Vorgehen, Landeskontakte), können aber nicht über ärztliche oder rechtliche Fragen Auskunft geben. Zudem müssen wir erwähnen, dass unsere Auskünfte ohne Gewähr sind und jeweils den Stand der Dinge wiedergeben.
Wir PRIORI sind vor Ort in Antananarivo seit 1994 und in Basel seit 10 Jahren. Es ist nicht die erste Krise, die wir durchleben.
Franz Stadelmann, Samstag 14. März 2020, 20h40

Madagaskartag 2019 hatte volles Haus

Der Madagaskartag 2019 präsentierte letzten Samstag 23. November die grosse Insel im Indischen Ozean aus vielen Gesichtspunkten.

Der Saal in Münchenstein/Basel war voll und das Interesse gross. Organisiert vom PRIORI Madagaskarhaus hat sich der Madagaskartag jeweils Ende November zum festen Kalenderpunkt etabliert.

Das Madagaskarhaus in Basel ist das Kompetenz- sowie Reisezentrum für Madagaskar. Es existiert seit 10 Jahren und ist die Niederlassung der Reiseorganisation PRIORI, die in Madagaskar seit nunmehr 25 Jahren Reisen organisiert. „Wir sind hier und dort, daher hat der Reisende nicht nur eine gute Beratung vor der Reise, sondern auch eine direkte Betreuung vor Ort’, sagt PRIORI-Gründer Franz Stadelmann.“

Der Ethnologe ist Autor mehrerer Bücher über Madagaskar und kam 1988 für die Schweizer Entwicklungshilfe nach Madagaskar. 1994 gründete der Entwicklungshelfer in der Hauptstadt Antananarivo die Reiseorganisation PRIORI. Später kreierte er das erste sowie einzige Piratenmuseum Madagaskars.

Das diesjährige Jubiläum unterstreicht PRIORI mit einem hochwertigen Buch: Madagaskar. Kultur und Kulinarik. Das Werk beleuchtet die kulturelle Seite der Gastronomie Madagaskars, die ja – wie das Volk auch – im Laufe der Geschichte ganz verschiedenen Einflüssen unterlag. Alle Besucher des Madagaskartages erhielten ein Exemplar dieser neuesten Publikation über Madagaskar.

Am 10. Madagaskartag 2019 gab es auch zwei Flugtickets nach Madagaskar zu gewinnen. Die Tickets stellte Ethiopian Airlines zur Verfügung: seit gut einem Jahr fliegt sie ab Genf über Addis Abeba auch nach Madagaskar.

Madagaskar – Kultur und Kulinarik

Anlässlich unseres 25-jährigen Firmenjubiläums haben wir von PRIORI Reisen ein neues Buch mit dem Titel „Madagaskar – Kultur und Kulinarik“ erstellt, welches Informationen rund um verschiedene Themen in Madagaskar sowie traditionelle Rezeptideen zum Nachkochen vereint.

Madagaskar - Kultur und Kulinarik: Jubiläumsbuch Cover 2019

PRIORI Jubiläumsbuch Cover

Madagaskar. Die Insel im Indischen Ozean hatte Millionen von Jahren Zeit, eine ganz eigene Pflanzen- und Tierwelt zu entwickeln. Vor keinen 2 000 Jahren liessen sich Menschen nieder. Sie kamen aus Indonesien, brachten ihre Sprache, Kultur und Gastronomie mit.

Im Laufe der Jahrhunderte gelangten Menschen aus Afrika nach Madagaskar und brachten die Rinderhaltung mit. Sie drückten der indonesisch-madagassischen Kultur einen entscheidenden Stempel auf. Auch Leute aus Indien, China und Europa führten neue Elemente in den madagassischen Alltag ein. Am meisten wohl die Franzosen durch ihre Kolonialherrschaft. Madagaskar unterlag Einflüssen aus allen Richtungen des Windes.

PRIORI. Die Reiseorganisation nahm vor über 25 Jahren ihren Anfang in Antananarivo und ist fest in Madagaskar verankert. Sie organisiert Touren und Trekkings in ganz Madagaskar.
Das Piratenmuseum ist einer der kulturellen Beiträge der PRIORI für Madagaskar.
Das PRIORI-Madagaskarhaus in Basel ist das Informations- und Reisezentrum für Madagaskar.