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Madagaskar News

PRIORI Reisen – Madagaskar News: Nachrichten, aktuelle Meldungen und Informationen sowie brandaktuelle News aus Madagaskar sowie zum Madagaskarhaus.

Madagaskar und Forchbahn

Madagaskar und Forchbahn

Lehren gezogen: Verschrotten statt Exportieren

(11.06.2020) In den kommenden Jahren ersetzt die Forchbahn altes Rollmaterial durch neue Züge. Klar ist jetzt schon: Die ausgedienten Fahrzeuge sollen nicht mehr in einem Entwicklungsland aufs Abstellgleis kommen.

Hierzulande ist Madagaskar vor allem bekannt, weil Löwe Alex aus dem New Yorker Zoo mitsamt seinen tierischen Kameraden dort strandete. Das Comic-Spektakel erlebte erfolgreiche Fortsetzungen. Gleiches ist von der Forchbahn auf Madagaskar nicht anzunehmen. Gross waren die Schlagzeilen, als im Jahr 2004 zehn ausgemusterte Forchbahn-Wagen (BDe 4/4 No.11-16 und die Bt No.101-108) nach Madagaskar verkauft wurden. Sie sollten – ausgerüstet mit Dieselmotoren – bei der wiederbelebten Stadtbahn von Antananavario zum Einsatz kommen.

Madagaskar und Forchbahn
Nicht erst seit einem Bericht in der «Sonntags-Zeitung» mit dem Titel «Der rostende Traum von Madagaskar» ist bekannt, dass die gut gemeinte Hilfe höchstens physisch angekommen ist. Die Forchbahn-Wagen warten seit 16 Jahren in Antananavario auf ihren ersten Einsatz. Seitens der Forchbahn bedauert man diese Entwicklung, zumal man auf der Forch nur bedingt Einfluss auf die weitere Verwendung der ausgemusterten Fahrzeuge hatte. «Die Aktion wurde damals nicht von der Forchbahn AG initiiert», sagt Geschäftsführer Hanspeter Friedli. Vermittelt hatte das Rollmaterial das «Solidaritätsnetz der Schweizer Bahnen» – nach Abklärungen vor Ort durch einen ehemaligen ETH-Professor. «Wir haben heute nichts mehr damit zu tun und wissen auch nicht, was mit den Zügen in Antananavario los ist», so Friedli weiter. Auch deshalb betonte er in einem Bericht des «Zürcher Oberländers», dass die Wagen, die in den nächsten Jahren ausgemustert werden, nicht in ein Entwicklungsland verkauft werden: «Wir werden unser altes Rollmaterial ordnungsgemäss verschrotten.»

Madagaskar und Forchbahn
Quelle: https://www.forchbahn.ch/aktuelles/forchbahn-und-madagaskar 11. Juni 2020

Juni 2020 in Antananarivo

Antananarivo Madagaskar Juni 2020. Avenue de l'Indépendance

Antananarivo Madagaskar Juni 2020. Avenue de l’Indépendance

Covid-19 in Madagaskar

15. Juni 2020 Antananarivo : Die Situation heute
PRIORI-Mitarbeiter berichten aus der Hauptstadt Antananarivo

Juni 2020 in Antananarivo
(15. Juni 2020) In Antananarivo, der Hauptstadt Madagaskars, verläuft die Avenue de l’indépendance rund 800 m vom Bahnhof bis zur Strasse Rabefiraisana vor dem Restaurant Gastro Pizza. Sie bildet das Zentrum der Millionenstadt, die sich weit hinaus in die Landschaft frisst.

Die Avenue der Unabhängigkeit liegt im Stadtzentrum von Analakely, das bedeutet kleiner Wald. Früher gab es an diesem Ort Sümpfe und einen kleinen Wald, danach wurde das Gebiet gerodet. Dort, wo seit Urzeiten frisches Quellwasser sprudelte, wurde der Bahnhof von Antananarivo gebaut. Auch heute noch wird er Bahnhof Soarano genannt: Bahnhof des Quellwassers.

Diese Strasse ist ja eigentlich die Bahnhofstrasse. Doch in Madagaskar wurde sie nie so genannt. Erst war sie als Avenue Fallières“ bekannt. Zu dieser Zeit führte sie vom Bahnhof entlang von Wald bis zum Fuss eines Hügels. 1935 begann der Bau der Arkaden, also einer Fussgängerzone entlang von Geschäften mit Schaufenstern und überdacht mit Rundbögen. Das war für damalige Zeiten eine topmoderne Architektur – und ist es geblieben. Die Bahnhofstrasse wurde nach 1945 zur Avenue de la Liberation umgetauft und erst ab dem 26. Juni 1960 bekam die breite Strasse den Namen Avenue de l’Indépendance.

Juni 2020 in Antananarivo
Jahrzehntelang fand hier in Analakely jeden Freitag der Wochenmarkt statt. Das war, so sagte man, der grösste offene Markt der Welt. Der Markt war als Zoma bekannt. Zoma bedeutet Freitag. Jeden Freitag also kamen Tausende und Zehntausende von Menschen hier zum Markt, als Verkäufer und als Käufer. Die ganze Innenstadt war ganztags vollgestopft, mit Waren, mit Menschen und mit weissen Sonnenschirmen. Zu Beginn der 1990er Jahre wurde der Freitagsmarkt dann abgeschafft und in mehrere kleinere Marktareale aufgeteilt.

Die Avenue de l’indépendance und das Rathaus waren immer auch Orte von Veranstaltungen und Demonstrationen. Besonders in den unruhigen Jahren zwischen 1972 und 1975 und dann wieder ab 1991 wurden politische Auseinandersetzungen erstaunlich friedlich und manchmal auch handgreiflich auf der Strasse ausgetragen. So überlebte das Rathaus nicht: es wurde abgebrannt.

Der Juni ist in Madagaskar der Monat für die Kinder. Man organisiert viele Versammlungen, Veranstaltungen und spricht immer über Kinderrechte. Aber in diesem Jahr 2020 sieht aufgrund des Corona Virus alles anders aus. So feiern wir dieses Jahr den Kindermonat Juni leider nicht. Normalerweise im Juni gehört die Avenue den Kindern, dort gibt es jeweils Spielsachen wie Karussell, kleine elektrische Autos, Pferde reiten, Verkäufer von allerlei Süssigkeiten, einem Platz für Souvenirfotos und Musik den ganzen Monat. Aber jetzt ist die Avenue einfach ruhig. Die Arkaden mit ihren Banken, ihren unterschiedlichen Büros, ihren Restaurants und Geschäften sind noch da und offen. Sie warten auf Besucher.

Juni 2020 in Antananarivo
In der Mitte der Avenue gibt es auch drei Gartenareale mit der Palmart Bismarkia nobilis / Satrana. Dieser grüne Platz ist für Leute von ausserhalb der Stadt ein Ort, um sich zu erholen oder Mittagessen einzunehmen. Jetzt sind diese Gärten geschlossen.

Im Monat Juni hissen fast alle Madagassen die nationale Flagge in den Farben rot, weiss und grün, und alle Strassen und Arkaden werden mit dieser Nationalfahne dekoriert. Der Nationalfeiertag findet jedes Jahr am 26. Juni statt, den an diesem 26. Juni 1960 erlangte Madagaskar die Unabhängigkeit von Frankreich. Derzeit gibt es auf der Avenue viele fliegende Händler, die Flaggen verkaufen.

Die Festlichkeiten zum Nationalfeiertag finden seit vielen Jahren auf dem Sportplatz von Mahamasina statt. Doch dort sind derzeit Bauarbeiten in Gang. Also werden die Militärs ihre Parade am 26. Juni 2020 in der Avenue machen und 3200 Personen von Armee, Gendarmerie und Polizei werden an dieser Veranstaltung teilnehmen.

 

Als Studentin an einer Universität in Madagaskar

ALS STUDENTIN AN EINER UNIVERSITÄT IN MADAGASKAR

Die junge Studentin Françoise kennen wir seit vielen Jahren. Sie studiert an der Universität in Tamatave / Toamasina und zwar sehr erfolgreich. Aufgewachsen ist sie in einem kleinen Dorf an der Küste des Indischen Ozeans. Wir von der PRIORI unterstützen sie, indem wir ihre Texte bezahlen.


ALS STUDENTIN AN EINER UNIVERSITÄT IN MADAGASKAR

(10. Juni 2020) Nachdem man in Madagaskar das Abitur bestanden hat, ist es an der Zeit, sich zu entscheiden, wo man studieren möchte. Als Abiturient ist man kein Kind mehr, und einmal an einer Uni eingeschrieben zu sein, bedeutet, dass man seine Zukunft gestaltet und zwar mit dem, was man einmal tun wird. In Madagaskar gibt es sechs öffentliche Universitäten wissenschaftlicher, kultureller und beruflicher Art und jedes Jahr schreiben sich mehr als 5000 Studierende an jeder Universität ein.

Warum wenden sich junge Menschen mit einem Bachelor-Abschluss an die Universität? Als öffentliche Einrichtung zieht die Universität Studierende wegen ihrer tieferen Studiengebühren an. Sie sind viel niedriger als die von privaten Einrichtungen. Nur Studierende von reichen Eltern können sich diese leisten. Ein Studierender an der Universität von Madagaskar zu sein, ist nicht einfach, ja, es ist wahr, Universitätskurse sind nicht einfach, aber der materielle Mangel macht sie noch schwieriger, auch wenn die madagassische Regierung Anstrengungen unternimmt, die Situation zu verbessern. Bei der Einschreibung an der Universität muss ein Formular ausgefüllt werden, mit dem man sich um ein Stipendium sowie um eine Unterkunft bewerben kann, wenn man auf dem Universitätscampus wohnen möchte.

ALS STUDENTIN AN EINER UNIVERSITÄT IN MADAGASKAR
In meiner Universität gibt es jedes Jahr mindestens zwei Demonstrationen, wegen der Erhöhung der Preise für das Wohnrecht sowie wegen der verspäteten Zahlung von Stipendien oder dann Demonstrationen von denjenigen, die nicht auf der Stipendienliste stehen, und zu allem Überfluss gibt es die Streiks der Professoren wegen der Nichtzahlung ihrer Forschungsgelder, all das erlebt man, wenn man Student in Madagaskar ist.

Madagaskar könnte gute Hochschulabsolventen haben, wenn der Staat Geld in den Bereich der Hochschulbildung investieren würde, und wenn er Gelder und Material gemäss den Bedürfnissen der Professoren und ihrer Forschungsprojekte sprechen würde. So wären die akademischen Ergebnisse erfreulich. An meiner Universität „Universität von Toamasina“ ist eine Unterkunft für ein akademisches Jahr wirklich zu teuer, es ist doppelt so teuer wie an anderen Universitäten in Madagaskar. In einem 4 m2 grossen Raum sind 4 Studierende untergebracht, aber die Infrastruktur ist schlecht, es gibt keinen Unterhalt und keine Renovationen, weshalb die Studenten jedes Jahr streiken. Jungen und Mädchen werden zum Teil im gleichen Zimmer untergebracht, denn es gibt kein Reglement. Aber schliesslich liegt es an den Studierenden, zu wählen, was gut oder schlecht für sie ist.

Darüber hinaus sind die Stipendien sehr gering, man kann es kaum ein Stipendium nennen, denn das Geld, das wir erhalten, reicht nirgends hin. Und vor allem ist die Zahlung immer sehr spät, meist erst sechs Monate nach Beginn des Schuljahres. Darum ist es nicht verwunderlich, dass den Studenten das Geld ausgeht und sie nicht mehr in den Vorlesungen erscheinen. Die madagassischen Studenten stammen fast alle aus armen Familien, aber sie wollen im Leben kämpfen, um aus der Armut herauszukommen, und sie sind auf das Stipendium angewiesen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Viele Studierende brechen das Studium ab, wenn sie noch nicht einmal das zweite Jahr erreicht haben. Das Leben in der Stadt ist eben gar nicht so einfach, weil alles bezahlt werden muss.

ALS STUDENTIN AN EINER UNIVERSITÄT IN MADAGASKAR
Und noch immer, auch im Jahr 2020 ist die Ausrüstung an der Universität hier in Tamatave / Toamasina nicht ausreichend. Es gibt noch immer kein Internet-Netzwerk an meiner Universität. Wenn man also forschen will, muss man ins Cybercafé gehen, und hier ist die Recherche manchmal nicht einfach, man muss lange dort bleiben oder mehrmals zurückkommen, und wir zahlen den Zugang aus unserer Tasche. Glücklicherweise hat das Bildungsministerium das berühmte „WIFI“ mit „Hochgeschwindigkeitsnetz“ eingerichtet, aber das war nur am Anfang so, denn nach ein paar Monaten lief schon nichts mehr. Es gibt auch nicht genügend Bücher, um zu recherchieren. Wir finden in der Bibliothek keine Werke des jetzigen Jahrhunderts, sondern nur alte Ausgaben von 19-hundert-irgendwann.

Die Bildungssysteme sind jedoch recht gut, und auch die Didaktik, die die Professoren anwenden, ist wirklich interessant, weil sie die Studenten dazu drängt, zu forschen und ein vielseitiger und guter Organisator zu sein.

Kurz gesagt, um ein Studierender an der Universität von Madagaskar zu sein, muss man autonom sein und eine gute Disziplin und Lebendigkeit haben, sonst wählt man die Option „Verzicht“, denn der Erfolg hängt nur von einem selbst ab. Schwierigkeiten überwinden, stets das Ziel im Auge behalten, das ist das Wichtigste, das ich gelernt habe.

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Madagaskar: interethnischer Rassismus

INTERETHNISCHER RASSISMUS IN TAMATAVE

Die junge Studentin Françoise kennen wir seit vielen Jahren. Sie studiert an der Universität in Tamatave / Toamasina und zwar sehr erfolgreich. Aufgewachsen ist sie in einem kleinen Dorf an der Küste des Indischen Ozeans. Wir von der PRIORI unterstützen sie, indem wir ihre Texte bezahlen.


INTERETHNISCHER RASSISMUS IN TAMATAVE

(09. Juni 2020) Jeder glaubt, dass die Welt wirklich entwickelt ist und niemand sieht, was vor seinen Augen geschieht, oder vielleicht schliessen die Menschen ihre Augen, um die Realität nicht zu sehen. Rassismus ist eines der Dinge, die die Entwicklung einer Nation oder eines Landes hemmt, doch Rassismus existiert überall auf der Welt. In Madagaskar sehen wir nicht viel Rassismus aufgrund der Hautfarbe, sondern vor allem wegen ethnischer Segregation. Die genaue Situation in den anderen Provinzen kenne ich nicht, ich spreche vom Rassismus in Tamatave.

Wie in den anderen Provinzen finden wir in Tamatave fast alle achtzehn ethnischen Gruppen, sei es weil sie hier arbeiten oder einfach weil sie sich hier niedergelassen haben; und jede ethnische Gruppe lebt im gleichen Quartier, weil sie sich als Familie betrachtet, auch wenn sich nicht alle kennen, aber die Hauptsache ist ihre Zusammengehörigkeit, sie ist notwendig, solange sie “Ausländer“ an einem Ort sind. So zeigt sich überall in Tamatave eine gewisse Feindseligkeit gegenüber anderen ethnischen Gruppen, sei es auf der Ebene der Gesellschaft, in der Schule oder bei der Arbeit… sie nimmt auch die Form von Fremdenfeindlichkeit an.

INTERETHNISCHER RASSISMUS IN TAMATAVE
Ich beschreibe ein konkretes Beispiel einer Ethnie, die in Tamatave lebt, die „Antandroy“ (eine Ethnie, die aus dem Süden Madagaskars stammt), und diese Ethnie ist hier die am stärksten diskriminierte von allen, nur wenige Menschen sprechen mit ihnen. Man sagt, sie seien sehr böse, weil sie mit einem Messer in der Tasche herumlaufen, ihre Sprache sei unverständlich und sie seien seltsam, weil ihre Kultur sich sehr von denen der anderen unterscheidet. Aus diesem Grund werden die Menschen der Antandroy in der Gesellschaft abgesondert, wenn ihnen etwas passiert ist, sei es gut oder schlecht, kommen die anderen nicht auf sie zu, und niemand wagt es, in ihre Nachbarschaft einzudringen, ich glaube, sie sind von allen anderen isoliert. Doch diese Art von Haltung ist eigentlich völlig gegen die übliche madagassische Sitte. Die Antandroy können sich auch nicht mit Mitgliedern anderer ethnischen Gruppen verheiraten, die Eltern würden das nie akzeptieren, selbst wenn ihre Kinder sich sehr geliebt haben, denn da sie wissen, dass sie von der Gesellschaft diskriminiert werden, akzeptieren die Antandroy niemals die Vereinigung ihrer Kinder mit anderen sozialen Gruppen.

Die Antandroy kommen nach Tamatave, um Arbeit als Rikschafahrer oder Obstverkäufer oder etwas anderes zu finden. Wenn sie eine andere Arbeit suchen, stellt sie kaum jemand an. Aber selbst als Rikschafahrer haben sie es schwer, denn die Leute wollen nicht von einem Antandroy gezogen werden. Sie sagen dann, die Fahrt sei zu teuer und man könne nicht mit ihnen verhandeln. Darum sind viele von ihnen zu Dieben und Einbrechern geworden, weil sie arbeitslos sind; je mehr man sie diskriminiert, desto mehr fühlen sie sich anders, und selbst wenn sie weit von dem entfernt sind, was man denkt, aber sie wissen um die schlechten Gedanken der anderen. So müssen sie ja wütend werden, wenn sie all die schlechten Dinge hören, die die Menschen über sie denken?

INTERETHNISCHER RASSISMUS IN TAMATAVE
Doch diese ethnische Gruppe vereint sich sehr stark untereinander, sie helfen sich gegenseitig, wir sehen die Stärken und Freundschaften zwischen ihnen bei Veranstaltungen wie Feiern oder Trauer.

Aber ich glaube, Rassismus ist heutzutage nicht mehr in Mode. Diese Haltung gilt nur für Menschen, die noch im Dunkeln tappen oder für unwissende Menschen, die sich nicht entwickeln wollen. Entwicklung liegt in der Vereinigung der Menschen, denn je mehr wir uns vereinigen, desto mehr entwickeln wir uns und unser Land.

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Covid-19 in Madagaskar

Eisenbahn in Madagaskar. Bahnhof von Antananarivo mit der ehemaligen Forchbahn im Hintergrund (08. Juni 2020)

Eisenbahn in Madagaskar. Bahnhof von Antananarivo mit der ehemaligen Forchbahn im Hintergrund (08. Juni 2020)

Covid-19 in Madagaskar

8. Juni 2020 Antananarivo : Die Situation heute
PRIORI-Mitarbeiter berichten aus der Hauptstadt Antananarivo

Am Anfang dieser Pandemie hier in Madagaskar haben nur wenige Leute gewusst, wie gefährlich und tödlich dieses Corona Virus wird. Doch inzwischen ist Covid-19 ein gefürchteter Begriff.

Jetzt verlieren viele Angestellte ihre Arbeit oder erhalten nur noch einen Teil Ihres Gehalts. Für die Mehrheit der Madagassen sind also finanzielle Schwierigkeit in Sicht. Die Händler verdienen auch weniger, daher versuchen Sie, länger als die vorgegebene Zeit zu öffnen.

Die Taglöhner müssen jetzt bis 15 Uhr versuchen, etwas Geld zu ergattern, ihr Problem liegt darin, dass es derzeit fast keine Arbeit und Auftraggeber gibt. Viele Menschen in der Millionenstadt Antananarivo leben ja ‚von der Hand in den Mund‘ und sind froh, wenn sie einmal pro Tag überhaupt essen können. Das sit auch in vielen Provinzstädten so. Strukturierte Arbeit mit geregelten Gehaltseinkünften sind in Madagaskar weiterhin grosse Malngelware.

Der Region von Analamanga, also ringes um Antananarivo, ist noch isoliert, aber alle Wochenmärkte (jeden Mittwoch in Andravoahangy, donnerstags in Mahamasina und samstags in Isotry) sind offen, aber die Leute sind angehalten, die soziale Distanzierung zu respektieren und einen Mundschutz tragen. Die Restriktionen sind also etwas gelockert verglichen mit jenen vor einem Monat. Für viele Leute ist dies ein Schritt zurück zum fast normalen Leben.

Covid-19 in Madagaskar
Die Eisenbahn (Tamatave – Antananarivo) transportiert nur Benzin aus dem Hafenstadt Tamatave. Passagierzüge gibt es auf dieser Linie ab Antananarivo ja schon lange nicht mehr. Es ist weiterhin verboten, sich von Region zu Region zu bewegen. Madagaskar ist in diesen Monaten nicht nur eine Insel, sondern besteht aus hunderten von Inseln innerhalb der grossen Insel.
Die Sonnenschirme entlang der Strasse vom Bahnhof zeigen, dass der tägliche Markt von „Petite vitesse“ offen ist. Doch es herrscht nur sehr wenig Bewegung. Die Leute haben Angst vor Corona.

Bei uns es ist jetzt Winterzeit und die Viren von Grippe mögen gern Kälte. Hoffen wir, dass diese Pandemie nicht schlimmer wird. Allerdings gibt es jeden Tag Fälle von Covid-19.

Madagaskar Corona: leben in der aktuellen Situation

Madagaskar Corona: leben in der aktuellen Situation in Tamatave

Die junge Studentin Françoise kennen wir seit vielen Jahren. Sie studiert an der Universität in Tamatave / Toamasina und zwar sehr erfolgreich. Aufgewachsen ist sie in einem kleinen Dorf an der Küste des Indischen Ozeans. Wir von der PRIORI unterstützen sie, indem wir ihre Texte bezahlen.


Madagaskar Corona: leben in der aktuellen Situation
(03. Juni 2020) Tamatave / Toamasina liegt an der Ostküste von Madagaskar. In Tamatave zu leben ist im Moment nicht einfach, vor allem wegen der Einschränkungen. Tamatave ist eine der grossen Städte, die am stärksten vom Corona-Virus in Madagaskar betroffen ist, mit vielen Infizierten und es werden von Tag zu Tag mehr. Und es ist die Stadt mit den meisten Todesopfern. Die Stadt ist sehr gross und hat viele Einwohner, so dass es für die Behörden anfangs schwierig war, die Menschen daran zu hindern, ihre Häuser zu verlassen.

Wegen meines Studiums war ich gezwungen, nach Tamatave zurückzukehren, die Universität schickte mir eine Nachricht über die Wiederaufnahme der Vorlesungen, also ging ich wieder zurück in die Stadt. In der ersten Woche meiner Ankunft war die Situation noch erträglich, weil es noch keinen Todesfall gegeben hatte und die Infizierten durch den „berühmten Saft“ (Artemisia-Tee) der Regierung geheilt wurden, aber man durfte nur bis zum Mittag hinausgehen.

Draussen muss man immer vorsichtig sein und die von der Regierung auferlegten Massnahmen respektieren: Tragen Sie eine Maske und respektieren Sie den Abstand von einem Meter, denn man weiss nie, wer die Überträger des Virus sind. Mein Unterricht verlief eigentlich gut, er dauerte ja nur einen halben Tag, es war schon fast Routine; aber um nach Hause zu kommen ist ein Problem, denn Rikschas und Tuc-Tucs (dreirädrige Vespa-Taxis) sind sehr selten unterwegs.

Madagaskar Corona: leben in der aktuellen Situation
Aber die Situation hat sich verschlechtert, weil immer mehr Menschen mit dem Virus infiziert wurden und es auch Tote gegeben hat. Deshalb hat der Staat Massnahmen zur völligen Absperrung von Tamatave ergriffen, d.h. keine Aus- und Einreise mehr, es ist verboten, das Gebiet zu verlassen. Das Leben begann ab diesem Moment hart zu werden, da es für die Bauern wegen der gesperrten Strasse schwierig war, ihre Produkte nach Tamatave zu bringen, so dass die Preise für Grundnahrungsmittel um mehr als 40% stiegen (Reis, Öl, Zucker, Gemüse…), Wegen dieser Sperren sind viele Menschen eingeschlossen, sie haben ihre Arbeit verloren oder sind „technisch arbeitslos“. Es ist traurig zu sehen, wie Menschen auf der Suche sind nach dem, was sie essen werden. Die meisten Menschen in Madagaskar leben von einem Tag auf den anderen, haben jetzt aber am Morgen Zeit, um ihr Essen zu suchen. Dem zufolge leben wir in Unsicherheit, weil die Menschen hungern, und seit dieser Krise gibt es jede Nacht mehr Einbrüche, und da ich allein lebe, ist es wirklich beängstigend, wenn es dunkel wird.

Gegenwärtig sind meine Ausgaben wegen des Anstiegs der Produkt- und Strompreise doppelt so hoch, aber was ich nicht mag ist, den ganzen Nachmittag zu Hause zu bleiben, ich mit meiner Katze, die auf die vier Wände schaut, das macht mich psychologisch verrückt. Aber zum Wohle aller müssen wir zu Hause bleiben und Geselligkeit vermeiden, auch wenn ich meine Freunde vermisse. Aber die Ironie dieser Enge besteht darin, dass der Staat Ordnungskräfte und Kommandos entsendet, als ob das Coronavirus ein Lebewesen wäre, das Angst vor Waffen hätte.

Madagaskar Corona: leben in der aktuellen Situation
Eine Sache, die ich in dieser Gefangenschaft gelernt habe, ist, dass die Madagassen egoistisch sind. Es stimmt, es gibt gute Menschen, die anderen helfen, aber auf der anderen Seite gibt es diejenigen, die die Situation ausnutzen, sich die Taschen füllen und reich werden, indem sie die Preise der Produkte erhöhen, obwohl die Regierung dies verboten hat.

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Madagaskar: Corona in Tamatave

Corona in Tamatave

Die junge Studentin Françoise kennen wir seit vielen Jahren. Sie studiert an der Universität in Tamatave / Toamasina und zwar sehr erfolgreich. Aufgewachsen ist sie in einem kleinen Dorf an der Küste des Indischen Ozeans. Wir von der PRIORI unterstützen sie, indem wir ihre Texte bezahlen.


Corona in Tamatave
GEFANGEN BEI MEINER FAMILIE

(2. Juni 2020) Das Corona-Virus hat die Welt heimgesucht, es ist ein Virus, das gefährlich ja sogar tödlich ist und die Welt in eine Gesundheits- und Wirtschaftskrise gestürzt hat.

Madagaskar gehört zu den von diesem Covid-19 Virus betroffenen Ländern, insbesondere in der Hauptstadt und anderen grossen Städten. Die Regierung hat Massnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, indem die meisten Städte abgeriegelt, Strassen gesperrt und der Schulbesuch eingestellt wurden.

Als meine Schwester und ich von diesen Massnahmen hörten, fuhren wir nach Hause zu unseren Eltern aufs Land, es ist ein ruhiges Dorf in der Nähe von Tamatave am Meer, aber doch weit weg von der Stadt und ausserdem ist es noch nicht vom Virus befallen. Also ist es beruhigender, dorthin zurückzugehen – es gibt ohnehin nichts Besseres, als in einer Zeit wie dieser bei der eigenen Familie zu sein. Am Anfang waren die Behörden weniger streng in Bezug auf die Vorschriften gegen dieses Virus, man konnte ohne Maske hingehen, wohin und wann immer man wollte, so dass alle weiterhin auf den Feldern arbeiteten und ihre üblichen Aufgaben erledigen konnten. Wenn meine Familie auf die Felder zur Arbeit geht, gehe ich meinerseits auch dorthin, um ihnen zu helfen. Aber bevor ich gehe, stehe ich am frühen Morgen mit meiner Mutter auf, um ihr beim Herstellen der Beignets zu helfen (mofo baolina und Bajia sind salzige Küchlein aus Bohnen), die meine Schwester dann auf dem Markt verkauft. Dank des Geldes, das sie einnimmt können wir essen oder Reis und Dinge für den täglichen Bedarf kaufen. Mit anderen Worten, dank dieser Beignets, die meine Mutter herstellt, verdient meine Familie ihren Lebensunterhalt.

Corona in Tamatave
Es ist wirklich eine Krise, denn die Dorfbewohner verdienen ihren Lebensunterhalt durch die Fischerei und durch die Erträge der Landwirtschaft. Leider sind die Strassen während dieser Gesundheitskrise gesperrt, so dass keine Käufer kommen, um die Fische zu kaufen. Kein Fischverkauf bedeutet kein Geld! Dazu kommt, dass noch nicht Reiserntezeit ist. Das Leben ist also wirklich hart. Auch können wir nicht alle unsere Beignets verkaufen, so dass wir das was wir noch haben, teilen müssen.

In einer Zeit wie dieser gibt es immer einige, die die Situation ausnutzen, um ihre eigenen Taschen ohne Skrupel zu füllen.  Die Preise der Grundnahrungsmittel wie Reis, Öl, Zucker, Kaffee…  sind um mehr als 30% gestiegen. Aber glücklicherweise erhielt ich Hilfe von einigen guten Menschen, damit kann ich meiner Familie helfen, indem ich Nahrungsmittel oder Dinge, die wir täglich brauchen, einkaufe.

Nach einiger Zeit wurden die Behörden immer strenger: An den Vormittagen lassen sie die Leute nach draussen gehen, aber nachmittags müssen alle zu Hause bleiben. Darum stehen meine Mutter und ich sehr früh auf, um die Beignets zu machen, denn wir müssen diese verkaufen, bevor die Leute aufs Feld gehen, denn jeder hat nur den Morgen, um seine Arbeit zu erledigen.

Jeden Nachmittag nutze ich die Zeit, um meine Schwester und meinen Bruder und seine Klassenkameraden zu unterrichten. Später sitze ich dann vor meinem Computer, um meinen Praktikumsbericht zu schreiben. Und jeden Abend schauen wir auf meinem Computer einen Film an. Ein Tag gleicht dem anderen während dieser Gefangenschaft.

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Madagaskar: Corona-Antananarivo heute

Madagaskar: Corona-Antananarivo heute

Madagaskar Antananarivo PRIORI

PRIORI-Büros und das Piratenmuseum in Antananarivo Madagaskar

29. Mai 2020. Wie so gut alle Länder dieser Erde hat Corona auch Madagaskar erreicht. Schleichend. Schwierig für den Staat, damit umzugehen. Sehr schwierig für die Bevölkerung, das eigene Überleben zu balancieren mit Angst und Ungewissheit.
Wir von der PRIORI sind seit 1994 in Antananarivo mitten in der Millionenstadt Antananarivo. In unserem Team haben wir keine Infizierte und halten die Massnahmen strikt ein: jene des madagassischen Staates und jene nach Schweizer Vorbild.

Derzeit gilt eine staatsverordnete Halbtagsarbeitszeit. Trotzdem bezahlen wir das volle Gehalt und sind so ziemlich das einzige Unternehmen, das dies tut. Wir haben auch niemanden entlassen. Die grossen Opfer zur Erhaltung der PRIORI, also der PRIORI Madagaskar und der PRIORI Schweiz, erbringen wir in unserem Büro in Basel.


Wie sieht das tagtägliche Leben derzeit aus? Ungeschminkt und einfach so, wie es ist.

Madagaskar: Corona-Antananarivo heute 29. Mai 2020

Madagaskar Antananarivo Place Ikongo

Madagaskar Antananarivo PRIORI place Ikongo

Die Büros der PRIORI und die Räume des Piratenmuseums liegen im 4. Stock eines Gebäudes im Stadtquartier von Tsaralalàna. Von dort streift der Blick über die Innenstadt und hinunter zum Place Ikongo, benannt nach einer Kleinstadt im südöstlichen Hochland. Der Platz ist eigentlich eine Kreuzung von fünf Strassen. Die eine Strasse führt als Einbahn  viel Verkehr vom Bahnhof her. Dort – drei im Einbahnverkehr – zweigen vier Strassen ab. Normalerweise ist dieser Verkehrsknotenpunkt tags in Dauerstau. Etwas wirr wird die Situation, weil in dieser Zone sich viele Strassenhändler aufhalten und weil ebenso viele Fussgänger von den Quartieren Isotry und 67 Hectares herkommend in die Innenstadt gehen. Es ist also immer viel los.

Antananarivo PRIORI place Ikongo

Während den strengen Coronazeiten im April war es hier sehr ruhig. Seit ein Halbtages-Lockdown gilt, ist es um den Place Ikongo wieder lebhafter geworden.
Die Foto zeigt die Situation am Freitag, 29. Mai 2020 um 08h45. Es ist nicht Regenzeit, sonnig sogar, doch der Südwinter zeigt sich bereits. Morgens ist es frisch, gar kalt und erst die Sonne bringt Wärme.

 


Madagaskar: Corona-Antananarivo heute 2. Juni 2020

Antananarivo während der Corona Zeit am 2. Juni 2020

Nun dürfen Geschäfte und Büros bis um 15h00 geöffnet sein und die Taxi Be, die Nahverkehrsmittel, fahren bis 17h00. Dies gilt in der Hauptstadt Antananarivo.
Derweil aber ist die Lage in der Hafenstadt Tamatave / Toamasina schwieriger geworden. Hier gab es die ersten – offiziellen – Corona-Toten und die Angst davor hat sich bei der Bevölkerung verstärkt. Eigentlich ist es verboten, sich von Provinz zu Provinz zu begeben, doch immer wieder versuchen Leute, aus Tamatave zu fliehen. Innerhalb des grössten Arbeitgebers von Tamatave, ein Bergbauunternehmen, ereignete sich der erste Corona-Todesfall. Nun werden die internationalen Mitarbeiter evakuiert und die Aktivitäten heruntergefahren.

Antananarivo Corona Juni 2020

Corona in Madagaskar: Co2 Bäume

Corona in Madagaskar: Co2 Bäume

Corona in Madagaskar ist auch ein Thema, wie weltweit. In welchem Mass Madagaskar betroffen ist, ist derzeit noch etwas unklar. Doch auch in Madagaskar wurden Massnahmen ergriffen, um der Pandemie Stirn zu bieten. Dazu gehören/gehörten beispielsweise Schulschliessungen, Ausgangssperre, Halbtagsarbeit. Zudem wurde ein Natursaft aus Arthemisia als Mittel gegen Covid-19 propagiert.

Auch unsere MitarbeiterInnen im PRIORI-Büro in Antananarivo waren und sind weiterhin von diesen Einschränkungen betroffen und haben natürlich Angst, Opfer dieses unfassbaren Viruses zu werden.

Corona in Madagaskar: Co2 Bäume

Madagaskar Baumpflanzung PRIORI Corona 2020

Auf unseren Baumpflanzungen im südlichen Hochland ist diese Pandemie nicht spurlos vorbeigegangen. Die Landleute tragen nun auch Schutzmasken, halten Abstände ein und sorgen sich um ihre Zukunft und Familien.

Trotzdem unterhalten sie die Anlagen. Die jungen Bäume brauchen Pflege, die Fassungsdeiche für Regenwasser brauchen Reparaturen.

 

Corona in Madagaskar: Co2 Bäume

Madagaskar Baumpflanzung PRIORI Corona 2020

Die PRIORI-Baumpflanzung ist im Stil der Permakultur errichtet. Horizontale Dämme fangen Regenwasser auf und lassen es versickern. So soll der trockene Boden auch tiefgründig Wasser aufnehmen und die Wurzeln der Pflanzen Raum und Nahrung bieten.

In diese Permakultur-Furche wurden jetzt nach dem Ende der Regenzeit im Mai Süsskartoffeln und Maniok eingepflanzt. So ergänzen sich langfristig angelegte Baumpflanzungen mit Nahrungsmitteln, die in ein paar Monaten konsumiert werden können.

Corona in Madagaskar: Co2 Bäume

Madagaskar Baumpflanzung PRIORI Corona 2020

Das Team besteht aus Anwohnern der Umgebung. Ihnen gehört der Boden und sie pflegen die Plantage. Das Holz der Bäume wird dereinst ihnen gehören, sowie jetzt schon die geernteten Früchte und Gemüse.

Wir von der PRIORI haben die Arbeiten zur Bereitstellung der Anbauterrassen organisiert und finanziert, ebenso die Setzlinge. Dies im Rahmen unseres Beitrags zur CO2-Diskussion ‚Fünf Bäume für einen Flug‘. Wer den Fernflug nach Madagaskar bei uns bucht, wird virtueller BesitzerIn von fünf Bäumen, die im realen Leben diesen Leuten gehören.

Sanft landen in Madagaskar

Unser ‚Fünf Bäume für einen Flug‘ beinhaltet: Abholen bei Ankunft am Flughafen in Antananarivo, Transfer ins Hotel, Hotelübernachtung und Frühstück und eben auch die fünf Bäume. Die auch persönlich besucht werden können. 

Corona Madagaskar: PRIORI Info-Hotline

Die Corona Madagaskar: PRIORI Info-Hotline

Wie immer in Krisensituationen ist PRIORI mit einer Helpline zur Stelle:
Nottelefon 0041 76 409 91 98

Corona Madagaskar: PRIORI Info-Hotline: Wir geben Auskunft über logistische Fragen (Flüge, Vorgehen, Landeskontakte), können aber nicht über ärztliche oder rechtliche Fragen Auskunft geben. Zudem müssen wir erwähnen, dass unsere Auskünfte ohne Gewähr sind und jeweils den Stand der Dinge wiedergeben.Wir PRIORI sind vor Ort in Antananarivo seit 1994 und in Basel seit 10 Jahren. Es ist nicht die erste Krise, die wir durchleben.

Franz Stadelmann, Montag. 16. März 2020, 8:30 Uhr