Archiv der Kategorie: Reiseberichte

Reiseberichte Madagaskar

PRIORI legt grossen Wert auf seine stetige Entwicklung und Verbesserung, um so wichtiger sind uns die Rückmeldungen unserer Reisenden. In unserer Kategorie Reiseberichte erzählen unsere Gäste wie die allgemeine Organisation und Ihre Reise im Land verlaufen ist. Lassen Sie sich hiervon inspirieren!

Besondere Begegnung in Madagaskar

Vor 22 Jahren fand die Begegnung in Madagaskar von Herrn Stadelmann und Herrn F. statt. Nun erreicht uns folgende Nachricht und gibt Einblick in die Geschichte und Entwicklung sowie das jahrelange Engagement von PRIORI vor Ort.

Sehr geehrter Herr Stadelmann,

Sie werden sich nicht an unser Treffen erinnern, aber die Begegnung mit Ihren Ideen hat auch fast zweiundzwanzig Jahre nach unserem kurzen Treffen in Tana noch nicht an Aktualität und Reiz verloren. Wir hatten damals zu viert einen madagassisch stämmigen Kollegen auf seine Heimatinsel begleitet und suchten nach einer Möglichkeit für Ihn mit seinem deutschen Studienabschluss in Madagaskar ein Auskommen zu finden. Dazu hatten wir uns im Vorfeld unter anderem auch diverse Adressen europäischer „Entwicklungsprofis“  vor Ort verschafft und dann vor Ort angefragt. So „landeten“ wir auch im PRIORI-Büro in Antananarivo und stießen mit allen unseren Geschäfts- und Beschäftigungsideen bei Ihnen auf große Skepsis und eine klare Meinung: „Wenn der junge Mann in Europa studieren konnte, müssen seine Eltern über sehr guten Einfluss auf Madagaskar verfügen. Dann braucht er eigentlich keine Hilfe, sondern wird schon einen Weg gezeigt bekommen.“ Und Sie befürchteten, dass seine Tätigkeit dann nicht unbedingt zum Vorteil der Menschen sei, die sich für ihn engagierten“. Sie haben uns dann noch erzählt, was PRIORI machte und machen wollte und wenn ich mir anschaue, was heute daraus geworden ist, kann ich nur gratulieren. An die Geschichte von damals musste ich denken, als ich vor einigen Wochen zufällig einen madagassischen Studenten hier in Deutschland traf und wir uns über diese wunderschöne Insel und ihre Möglichkeiten und Probleme austauschten. So kam ich auf die Idee mal wieder nach PRIORI Reisen zu suchen – was dank Internet ja mittlerweile eine leichte Übung ist – und habe mit viel Freude ihre Geschichten gelesen. Da bekommt man doch nochmal richtig Lust aufs Reisen 😉

Beste Grüsse

Wolfgang F.

Madagaskar-Reisebericht eines Arztes

Madagaskar-Reisebericht von Dr. Johannes Wantzen

Ein spannender Madagaskar-Reisebericht über ein Madagaskar, das ein Tourist niemals so sehen wird.  Dr. Johannes Wantzen, der mit seiner Familie drei Jahre lang auf Madagaskar lebte und arbeitete, führt in einer SWR-Dokumentation über die Insel Madagaskar. Dieses immer mit Fokus auf das Gesundheitswesen und die ärztliche VersorgungWeiterlesen

Reisebericht – Kapuziner-Bruder zu Besuch in Madagaskar

Kapuziner-Bruder Christoph erzählt vom religiösen Madagaskar

Einen interessanten sowie ausführlichen Madagaskar-Reisebericht vom Dezember 2015 hat Kapuziner-Bruder Christoph des Kapuziner-Missionssekretariat der Provinz Österreich-Südtirol verfasst.
Er beschreibt darin seine Eindrücke von seinem Besuch auf der Insel Nosy Be sowie in dem kleinen Ort Befandriana im Nordwesten Madagaskars. Er schildert seine Treffen mit der Kirchengemeinde und einem Patenschaftsprojekt des Ordens. Zusätzlich berichtet er von seinen Ausflügen, die er während seines Besuchs unternommen hat. Der Bericht gibt Einblicke in das religiöse Leben auf Madagaskar und auch in den Alltag vieler Madagassen.Kapuziner-Bruder Reisebericht Madagaskar

 

 

Den vollständigen Madagaskar-Bericht von Bruder Christoph können Sie hier lesen. 

 

 

 

Beobachtungen in Madagaskar

Eindrückliche Beobachtungen und Erlebnisse

Die Berlinerin Jara verbringt im ersten Halbjahr 2014 ein paar Monate in Madagaskar und schildert ihre Beobachtungen. Einerseits entdeckt sie die grosse Insel individuell und mit dem ortsüblichen Taxi-Brousse (Buschtaxi). Andererseits arbeitet sie mit bei unserer über 20 Jahren ortsansässigen Reiseorganisation PRIORI in Antananarivo. Beides sind und bleiben nachhaltige Erlebnisse für die Absolventin des nachhaltigen Tourismusmanagement.

Im Rahmen des Einsatzes für PRIORI entdeckt sie kulturelle Nuancen. Sie verbessert ihre Französischkenntnisse und lernt, madagassische Interpretationen der Realität zu verstehen. Zudem erlebt sie auf einer Reise durch den Norden der grossen Insel – die 1,5 mal so gross ist wie Deutschland – wie vielfältig dieser Inselkontinent im Indischen Ozean ist.

Die Tourismusfachfrau begleitet ebenso ein PRIORI-Pionier-Projekt von ruralem Tourismus im Zentrum von Madagaskar. Dieses möchte im Sinn von Fair-Trade und Nachhaltigkeit eine lokale Initiative stärken. Sie erlebt, dass holde Ideen schwieriger sind umzusetzen, als theoretisch erhofft.

Ein paar ihrer Erlebnisse und Fotos hat Jara auf ihren nuancenreichen, persönlichen Blog gepackt: https://schoenschreiber.wordpress.com/

Reisebericht: Beobachtungen von Jara Schreiber Madagaskarhaus

 

Jara ist nun, stationiert in Berlin, Mitarbeiterin des Madagaskarhauses in Basel und mithin die Repräsentantin der Reiseorganisation PRIORI in Deutschland und steht für Infos, Fragen und Reiseprogramme jederzeit zur Verfügung. Sie kann kontaktiert werden unter info@priori.ch

 

 

 

Schlangenbeschwörer in Madagaskar

Und nun sind sie auch in der Hauptstadt Madagaskars aktiv: Schlangenbeschwörer.

Schlangenbeschwörer in Antananarivo, Madagaskar.Zur Unterhaltung der Massen agieren sie mit den Tieren und geben vor, kleine Kunststücke mit ihnen zu vollbringen. Die Dompteure unterstreichen den Nervenkitzel mit dramatischen Worten und suchen damit, das Publikum zum Stehen zu bringen. Es braucht in Madagaskar nicht viel dazu. Die Leute lassen sich gern von besonderen und aussergewöhnlichen Aktionen verführen. Der Schlangenbeschwörer baut darauf. Sein Gehilfe versucht derweil, von den Passanten Geld einzusammeln. Dies geschieht gleich vor dem neuerbauten Rathaus in Antananarivo und dies ist ebenfalls eine berüchtigte Zone der Taschendiebe. Wen kümmerts? Die Leute lassen sich vom Nervenkitzel bannen und nur wenige mögen wissen, dass es in Madagaskar keine für den Menschen giftige Schlangen gibt. Die vom Dompteur benutzte Boa ist ein friedliches, etwas über einen Meter langes Reptil, das am liebsten schläft. So grenzt die Vorführung an Tierquälerei. Aber niemand regt sich auf: in Madagaskar, einem der letzten Tierparadiese der Welt, ist man im konkreten Leben nicht sonderlich tierfreundlich.

Antananarivo, 1. Sept 2013 (www.priori.ch)