Archiv der Kategorie: Madagaskar NEWS

Madagaskar News

PRIORI Reisen – Madagaskar News: Nachrichten, aktuelle Meldungen und Informationen sowie brandaktuelle News aus Madagaskar sowie zum Madagaskarhaus.

Macolline meets Madagaskarhaus

Es ist schon gute alte Tradition – der Besuch von Marie Hélène Kam Hyo Zschocke, der Gründerin des Projektes «Macolline» in Antalaha/Region SAVA und ihrem Mann, dem Zahnarzt, Bernd Zschocke.

Irgendwann im Juli oder August stehen die beiden von Macolline wieder vor der Tür des Madagaskarhauses in Basel. Und jedes Mal freuen wir uns sehr, sie bei uns zu haben!

Tradition ist auch, dann zusammen ein leckeres Fondue essen zu gehen. Mit dieser Tradition mussten wir heute allerdings brechen… Bei 34°C im Schatten schmilzt der Käse ja bereits ohne auf der Flamme zu sein… Im Traditionsrestaurant «Löwenzorn» an Basels Gemsberg war man flexibel. Man räumte das Caquelon beiseite und tischte ein reichhaltiges Buffet sowie frische Sommermenüs auf.

Nach dem kleinen Verdauungsspaziergang durch Basels Altstadt dann nochmal ein Blick ins Schaufenster des Madagaskarhauses in der Holeestrasse. Hier finden sich, neben den Ausstellungen zu den, von PRIORI getesteten Trekkings auf den Karthala (Komoren) sowie den Mont Marojejy (Madagaskar – Region SAVA) auch ein Porträt des Projektes Macolline unter Regie von Marie Hélène, die in Antalaha als Pharmazeutin auch eine Apotheke betreibt.

Macolline ist der Berg in Antalaha, auf dem Marie Hélène sowie ihr Team endemische Arten anpflanzt sowie pflegt und somit wieder einen ursprünglichen Lebensraum zu schaffen sucht. Eine Pflanzenschule gehört ebenso zum Projekt, wie die Ausbildung von Schülern sowie von allen am Naturschutz Interessierten. Auch wird eine Dorfstruktur aufgebaut und unterhalten, in der ehemals an Lepra erkrankte inzwischen ein Zuhause und auch Arbeit finden.

Weitere Informationen finden Sie unter der offiziellen Website von Macolline, auf der Facebook-Seite sowie bei uns im Madagaskarhaus.

Liebe Marie Hélène, lieber Bernd, wir freuen uns bereits auf euren nächsten Besuch…dann auch gerne wieder mit Fondue 😉

PRIORI-Madagaskartag 2018

Auch in diesem Jahr möchten wir gerne wieder alle Madagaskarfans sowie Reiseinteressenten herzlich zu unserem PRIORI-Madagaskartag 2018 einladen! Wir präsentieren einen vollen Tag rund um die grosse Tropeninsel Madagaskar, mit spannenden Vorträgen, erfahrenen Madagaskarexperten, Foto-Slideshows, interessanten Insidertipps sowie den Austausch rund um die Insel im Indischen Ozean. Das PRIORI-Team gibt gerne Auskunft, beantwortet ausführlich Ihre Fragen und berät Sie ebenfalls zu Ihrer nächsten Reise nach Madagaskar. Auch Bücher sowie originale Produkte aus Madagaskar können hier erworben werden. Wir freuen uns, Sie auf unserem nunmehr achten Madagaskartag begrüssen zu dürfen!

am Samstag, den 24. November 2018

von 10:00 bis 18:00 Uhr

in der Heilpädagogischen Schule in Münchenstein, bei Basel
(Lärchenstrasse 7, 4142 Münchenstein)

Der Eintritt ist wie immer frei.

Auch dieses Jahr werden wir Ihnen gegen einen Unkostenbeitrag gerne ein
madagassisch inspiriertes Mittagessen reichen.

Um verbindliche Anmeldung zum PRIORI-Madagaskartag 2018 sowie zum Mittagessen wird gebeten unter info@priori.ch oder telefonisch unter +41 (0)61 332 19 27.

Wegbeschreibung zur HPS in Münchenstein:

  • Tram Nr. 11 bis Haltestelle Loogstrasse – Loogstrasse Richtung Katholische Kirche (100 m) – erste Abzweigung links: Lärchenstrasse.
  • (Für SBB-Anreisende: mit der SBB bis Bahnhof SBB Basel, dann im Vorplatz rechte Seite das gelbe Tram Nr 11 nehmen (der ‘Kopf’ des Trams muss in Richtung Bahnhofgebäude schauen), danach die 8. Haltestelle (Loogstrasse) aussteigen, über die Geleise im rechten Winkel in die Loogstrasse in Richtung Kirchenturm gehen. Sobald die Kirchenuhr gut sichtbar ist, links abbiegen (Distanz von Tramhaltestelle bis zur Schule: 200 m)
  • Mit dem Auto nach Basel Dreispitz fahren, dann Tram Nr. 11 folgen – Bei der Haltestelle Loogstrasse (aus Basel herkommend) links abbiegen – erste Abzweigung links (100 m) nehmen: Lärchenstrasse.
  • Anreiseplan: http://map.search.ch/4142-muenchenstein/laerchenstr.7?z=512

PRIORI-Madagaskartag 2018: Lageplan Heilpädagosche Schule Münchenstein

PRIORI schliesst Hotline zur Pest in Madagaskar

(13. Dez. 2017) Die Pest 2017 in Madagaskar ist vorbei. Die Reiseorganisation PRIORI schliesst die Hotline zu Infos über die Pest in Madagaskar.

Die Pest flammte Ende August 2017 urplötzlich auf. Sie entwickelte sich rasch zu Lungenpest und ist so gefürchtet, da sie hochansteckend ist. Die Seuche griff schnell um sich: In der Hauptstadt Antananarivo, in der Küstenstadt Tamatave sowie weiteren Zonen. Aber nicht landesweit. Ein Element Panik mischte sich in die Angst der Menschen, die angefeuert wurde durch unzählige Gerüchte.

Dank entschiedenem Eingreifen der UN-Organisationen, des Roten Kreuzes sowie weiteren Hilfsagenturen wurde die Epidemie eingedämmt . Anfangs November wurden die letzten Fälle verzeichnet. Die ursprünglich von Rattenflöhen übertragene Krankheit entwickelte ich aus der anfänglichen Beulenpest schnell zur lebensgefährlichen Lungenpest. Grund dazu waren Informationsmangel, kulturelle sowie hygienische Verhältnisse der Bevölkerung in Madagaskar.

Die Zahlen zu Erkrankten und Toten schwanken. Rund 2000 Menschen wurden von der Pest befallen, um die 200 Menschen erlagen ihr.

Gleich zu Beginn der Pestfälle eröffneten wir von der Reiseorganisation PRIORI eine Hotline, die (nichtmedizinische) Auskünfte über die aktuelle Ausbreitung der Pest Auskunft gab. Wir verfolgten die Situation sehr präzise, dank unserer eigenen Präsenz vor Ort und Kontakten zu einheimischen Ärzten sowie Gesundheitsmitarbeitern. Unser kostenloser, telefonischer Dienst wurde sehr rege benutzt, auch von Leuten, die ‘anderswo’ gebucht hatten.

Mitte Dezember stellten wir diese Hotline wieder ein. Zu sagen ist, dass Pest ein quasi jährliches Ereignis in Madagaskar (und an vielen Orten der Welt) ist. Die leicht identifizierbare Beulenpest kann im Anfangsstadium behandelt sowie geheilt werden. In Madagaskar haben vor allem die ärmeren Leute nicht die Gewohnheit, bei Krankheit einen Arzt aufzusuchen. Sie sind gewohnt, eine Krankheit zu durchleiden, bis sie vorbei ist. Die ärztliche Behandlung der Pest ist offiziell kostenlos.

Wie unverantwortlich die internationale Presse die Pest in Madagaskar beleuchtet hat, zeigt untenstehendes Beispiel. Am gleichen Tag (27. Nov 2017) publizierten zwei Organe genau gegenläufige Meldungen.

PRIORI schliesst Hotline zur Pest in Madagaskar
PRIORI Hotline Pest Madagaskar 2017

Aktuelle Information zur Pest in Madagaskar

Statement von Franz Stadelmann zur Pest in Madagaskar und ihrer Gefahr für Reisende

Selbstverständlich verstehen wir Ihre Besorgnis aufgrund der aktuellen Nachrichten über die Pest in Madagaskar. Dennoch möchten wir Sie im Folgenden etwas genauer über die kürzlich aufgetretenen Lungenpestfälle, die Erkrankung und Heilung informieren:

In Madagaskar ist Pest leider ein jährliches Phänomen.

Während der Regenzeit von November bis März fliehen die Ratten näher an die Siedlungen heran und tragen dabei ihre Flöhe zu den Menschen. Die zuweilen gegen Ratten eingesetzten Gifte töten die Ratten, nicht aber die Flöhe, die sogar zunehmend resistent werden.

Unwissenheit, Scham und der Glaube an die Heilkräfte von traditionellen Heilmethoden machen, dass der Patient erst in sehr fortgeschrittenem Stadium zu einem ausgebildeten Mediziner geht – wenn überhaupt. Die traditionellen Todesrituale fördern eine weitere Verbreitung der Pest. Im ‚Normalfall‘ gibt es in Madagaskar jedes Jahr ein paar dutzend Pesttote. Meist geschieht dies im Januar und Februar.

Für Madagaskar-Reisende stellt die Pest nur in absoluten Sonderfällen ein Risiko dar.

Dieses Risiko erhöht sich bei Aufenthalten in übervölkerten Stadtgebieten, die in hygienisch nicht akzeptierbaren Zonen liegen (z.B. stehendes Wasser, Abfallberge). Noch nie ist ein Europäer in Madagaskar aufgrund eines Pestbefalls gestorben.

Die Pest gelangte mit den Segelschiffen der Kolonialmächte ins Land und zwar über die Ratte als Zwischenwirt. 1921 grassierte die Pest in grossem Mass in Madagaskar. Die französische Kolonialregierung reagierte mit voller Härte. Die Pesttoten gingen zurück, aber erst 1950 galt die Hauptstadt als pestfrei. Bevölkerungsexplosion und Verarmung weiter Bevölkerungsteile seit den dramatischen 70er-Jahren haben in Madagaskar – zusammen mit dem Absinken des Bildungsniveaus – bewirkt, dass die Pest jedes Jahr ein paar Dutzend Opfer fordert. Dies hat sich durch die katastrophale Vernachlässigung der staatlichen Dienste seit dem Regierungsputsch von 2009 verschlimmert.

Madagaskar steht mit dem Problem von Pest nicht allein da.

Bis heute stellt die WHO jährlich bis zu 2000 Pestfälle in bis zu 21 Ländern fest. Meist kommt es dort zu Pestausbrüchen, wo der Kontakt zwischen Haus- und Wildratten häufig ist. Ungenügende Hygiene, Armut und die offene Lagerung von Abfällen begünstigen die Übertragung der Krankheit. Aber auch in Regionen mit hohem Hygienestandard treten vereinzelt Pestfälle auf, z.B. in den USA, wo am Anfang der Infektionskette häufig der Präriehund steht.

Bei der Pest handelt es sich um eine hochansteckende Infektionskrankheit, die durch Bakterien (Yersinia pestis) ausgelöst wird. Man unterscheidet heute drei Formen der Pest: Beulenpest, Lungenpest und Pestsepsis:

– Die Beulenpest macht über 80% der weltweiten Pestfälle aus. Sie wird durch die Flöhe von Nagetieren auf andere Tiere und Menschen übertragen. Krankheitssymptome sind Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie eine Entzündung der Lymphknoten im Leistenbereich. Die Schwellung wird zu Beulen mit bis zu zehn Zentimetern Durchmesser, die sich aufgrund innerer Blutungen blauschwarz färben. Daher kam auch der Name „Schwarzer Tod“ für die mittelalterliche Pest.

– Bei der Form Pestsepsis verbreitet sich die Infektion im Blutstrom und kann zu Meningitis oder endotoxischem Schock führen. Sie kann sich aus der Beulenpest entwickeln, aber auch so auftreten.

– Die Lungenpest entsteht als Sekundärinfektion der Lungen als Folge einer Ausbreitung der Pestbakterien im Körper und führt zu einer schweren Lungenentzündung. Beulenpest und Pestsepsis werden nur über Flöhe übertragen und nicht von Mensch zu Mensch. Eine direkte Übertragung der Pest von Mensch zu Mensch gibt es nur bei der Lungenpest, die bei engem Patientenkontakt durch Tröpfchen übertragen werden kann und dann zu einer primären Lungenpest führen kann. Die Inkubationszeit der Pest beträgt 2 – 6 Tage.

Die Krankheit kann antibiotisch behandelt werden und bei früher Diagnose sind die Heilungschancen gut.

Ohne schnelle und effektive Behandlung enden 50 bis 60 Prozent der Beulenpestfälle tödlich. Unbehandelte Fälle von Pestsepsis und Lungenpest führen immer zum Tode. Die Diagnose für Lungen- und Beulenpest kann heutzutage mittels eines 15-minütigem Schnelltests erfolgen. Es gibt sogar einen Impfstoff gegen die Beulenpest.

Weitere Informationen und ärztliche Ratschläge holen Sie bitte bei Ihrem Hausarzt ein oder bei spezialisierten Tropeninstituten.

Des Weiteren haben wir noch einen Informationsfilm zu diesem Thema aufgenommen, welchen Sie unter dem Link ebenfalls auf unserer Homepage mit dem Titel „Pest in Madagaskar“ finden.

Wir hoffen sehr, dass wir Ihnen hiermit eine ausführliche und nützliche Antwort liefern und Ihre Besorgnis einer Pest-Erkrankung im Land minimieren konnten.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne per Mail sowie telefonisch unter +41 61 332 19 27 jederzeit zur Verfügung.

Zusätzlich bieten folgende Medien noch weitere Informationen zu der aktuellen Lage und Pest in Madagaskar allgemein:

Madagaskar Pest Hotline

PRIORI Reisen: Madagaskar Pest Hotline aufgeschaltet

Die Reiseagentur PRIORI hat mit sofortiger Wirkung eine Madagaskar Pest Hotline eingerichtet, die Infos zum Stand der Pestvorfälle in Madagaskar erteilt. Unter der Telefonnummer +41 61 332 19 27 geben die Mitarbeiter des Madagaskarhauses in Basel Auskunft über die aktuelle Situation. ‘Dank unserer Präsenz vor Ort sind wir sehr genau informiert über den aktuellen Stand der Seuchenausbreitung. Verunsicherte Reisende erhalten von uns Auskunft. Kostenlos. Doch wir sind keine Ärzte und können keine medizinischen Auskünfte erteilen’, sagt Franz Stadelmann, Chef sowie Gründer der PRIORI.

Derzeit macht ein erneuter Ausbruch der Pest weltweit Schlagzeilen. In Madagaskar gibt es fast jedes Jahr Pestvorfälle. Dieses Jahr früher als sonst, gewöhnlich kommt es zu Pesterkrankungen im Verlauf der Regenzeit. Die mangelnde Informationspolitik der Regierung sowie die sozialen Medien haben bereits zu wirren Gerüchten geführt.

Die in Antananarivo beheimatete Reiseagentur PRIORI organisiert seit 1994 Touren aller Art in ganz Madagaskar. Dabei stützt sich PRIORI auf ein solides Netzwerk an eigenen Kontakten. Seit 2010 ist PRIORI mit dem Madagaskarhaus in Basel präsent und dank Internet im stetigen Austausch mit dem Hauptbüro in Antananarivo.

‘Natürlich mache ich mir auch Sorgen um meine Mitarbeiterinnen und Kollegen’, gibt Franz Stadelmann zu. ‘Ein Arzt hat unser Team intensiv aufgeklärt sowie Verhaltensmassnahmen erläutert. Auch im Eigeninteresse halten wir uns bei jeder Katastrophe intensiv auf dem Laufenden.’ So hat PRIORI in früheren Jahren bereits Hotlines nach Naturkatastrophen wie Zyklonen unterhalten. ‘Wir machen das jeweils aus Eigeninitiative heraus und dies absolut kostenfrei für alle Anrufer.’

Madagaskar Pest Hotline: +41 61 332 19 27; Anrufe aus der Schweiz 061 332 19 27

Der Baumflüsterer in Madagaskar

Baumflüsterer lehrt in Madagaskar

In Madagaskar bringt unser langjähriger Freund und Baumflüsterer Hanspeter Limacher einheimischen Bauern bei, wie Bäume richtig geschnitten werden. Hanspeter Limacher wird Ende Dezember 80 Jahre alt. Doch sein Auge für gepflegte Bäume hat er behalten. Äusserst passioniert unterrichtet er die madagassischen Kursteilnehmer, wie Sie auf dem oberen Bild des Artikels erkennen können. In der BauernZeitung berichtet er, wie es dazu kam und wie er dabei vorgeht. Klicken Sie auf das rechte Bild, dann können Sie sich die Reportage dort vergrössert anschauen. Das linke Bild zeigt die aktuelle Ausgabe der BauernZeitung (Nr. 31, vom 04.08.2017), sofern Sie den Beitrag nicht online, sondern in Papierform lesen möchten. Im Madagaskarhaus haben wir einige Ausgaben vorrätig, also sprechen Sie uns bei Interesse auch gerne an.

       

Tourismusmesse ITM in Madagaskar

travel INSIDE News -Das Potenziel ist noch lange nicht ausgeschöpft- Tourismusmesse ITM in Madagaskar

Hilke Penning von PRIORI Madagaskarhaus Basel und René Staub von Hang Loose Travelservice Bern an der Tourismusmesse ITM in Antananarivo.

International Tourism Fair Madagascar 2017 (ITM)

Am Wochenende fand die sechste Tourismusmesse in Madagaskar (ITM) in Antananarivo statt. Vom 8. bis 11. Juni 2017 stellten sich die 22 regionalen Tourismusbüros des Landes sowie Hotels, Agenturen, Fluggesellschaften und tourismusnahe Betriebe vor. Mit dabei war auch Hilke Penning von PRIORI Reisen im Madagaskarhaus in Basel. «Ich bin immer wieder beeindruckt von der Vielfalt Madagaskars. Wir sprechen hier ja wirklich von einem eigenen Kontinent im Indischen Ozean. Die ITM spiegelt ein Land im Umbruch, vielleicht in Richtung Aufbruch», berichtet sie aus Antananarivo.

Sie ortet aber auch Hindernisse. «Das grosse Problem Madagaskars ist nach wie vor die Logistik», sagt Tourismusfachfrau Penning. «Das Potential des Landes, das über 14-mal grösser ist als die Schweiz, ist noch keinesfalls ausgeschöpft.» Dabei fehlt es in Madagaskar nicht an gutem Willen, im Tourismusbereich mehr Wertschöpfung zu ergattern. Unter anderem hat das nationale Tourismusbüro (ONTM) vor wenigen Monaten einen neuen Slogan lanciert: «Schatzinsel Madagaskar». Damit will der Inselstaat auf seine ganz unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten aufmerksam machen. Seien es Flora oder Fauna, Kultur oder Handwerk. Zudem hat das ONTM spezielle Schwerpunkte gesetzt, die fortan besonders gefördert werden sollen: Gastronomie, Tauchsport, Golf. Doch das nationale Tourismusbüro verfüge lediglich über ein Budget von EUR 300’000, beklagt sich ONTM-Direktor Joël Randriamandranto. Zum Vergleich: Bei Mauritius sind es EUR 10 Mio.

Hilke Penning zieht von der Messe deshalb ein gemischtes Fazit. «Einerseits versuchen sich Hotels zu präsentieren und dies auf oft sehr hohem Niveau. Andererseits beklagen sich viele über die mangelhafte Zuverlässigkeit der Akteure im Land.» Als Mitarbeiterin des Madagaskarhauses in Basel kenne sie die vielen Wirren der touristischen Wege auf der Insel.

Die ITM ist übrigens auch eine Plattform für die umliegenden Inseln, die sich seit 2012 als «Vanille-Inseln» promoten. Unter diesem gemeinsamen Dach wollen Madagaskar, die Seychellen, Mauritius, La Réunion, Mayotte, die Komoren und teils auch die Malediven mehr Synergien in die Inselwelt des südwestlichen Indischen Ozeans bringen.

Welche Akteure an der Tourismusmesse in der Hauptstadt Madagaskars beteiligt waren, können Sie im offiziellen Programmheft der ITM einsehen.

Reiseprogramm gestaltet sich im Dialog

Bei PRIORI wird ein individuelles Reiseprogramm im Austausch und Dialog mit unseren Reiseinteressenten gestaltet. Selbstverständlich können wir hierbei auf persönliche Wünsche eingehen und sie adaptieren. Hierbei greifen wir auf unsere 30-jährige Erfahrung zurück.

Auf eine Frage wie, beispielsweise:

„Wir haben gestern das Reiseprogramm besprochen. Wir finden das Programm sehr schön. Zu den einzelnen Stationen haben wir keine Fragen. Soweit ist uns alles klar.

Bezüglich Hotels haben wir folgende Fragen:

  • Wie beurteilen Sie das Hotel Carlton in Antananarivo?  Wäre dies eine Alternative zum Belvedere?
  • Wie beurteilen Sie das Hotel Calypso Hotel & SPA in Tamatave? Wäre dies eine Alternative zum Joffre?“

…antworten wir nicht einfach nur mit Ja oder Nein, sondern schreiben so zurück, das es nicht nur Antworten sind, sondern ein Stück poetische Literatur.

Hier ein Auszug:

„Das Carlton ist das ehemalige Hilton und eine Bausünde der 70er Jahre. Ein 20-stöckiger, trauergrauer Betonbau ohne Charme. Das Hotel will Grandeur ausstrahlen, verströmt aber nur Kälte. Da gefällt mir das Belvedere wesentlich besser. Es ist kleiner, netter und hat einzig die Zufahrt als Negativpunkt. Das Calypso in Tamatave ist sicher eine Alternative zum Joffre. Das Joffre gefällt mir, weil es wohl das beste Restaurant der Stadt hat, eine leicht retro-koloniale Atmosphäre ausstrahlt und seit eh und je DAS HOTEL in Tamatave ist. Es hat keinen Swimming Pool und kein Spa.

Das Calypso hingegen ist ein Neuling, der mit Spa und Pool gegen den Lokalmatador Neptune antreten will. Das Neptune direkt am Meer ist die bessere Wahl der beiden, ist aber zuweilen wegen der Disco abends sehr animiert und etwas laut. Aber wie überall in Madagaskar und besonders in Tamatave durchleben die Hotels gute und weniger gute Zeiten aufgrund von unterschiedlicher Qualität in den Unterhaltsarbeiten und aufgrund des humiden Klimas an der Ostküste. Die Hotelauswahl ist immer eine sehr persönliche Frage. Ich selber gehe jeweils gern ins Joffre, weil ich im Restaurant auf der Terrasse die herrlichen bichiques (kleine Fischchen) an Curry esse. Dazu ein THB und die Welt ist perfekt.“

Überzeugen Sie sich selbst und planen Ihre nächste Reise mit PRIORI im Madagaskarhaus, denn hier sind Sie stets vom Spezialisten hochwertig und ehrlich beraten.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme unter: info@priori.ch

Viele Fragen und Antworten finden Sie zusätzlich bereits in unserer Rubrik FAQ.

Guinea-Bissau im Schaufenster

Selten, dass ein kleines Land in Afrika, wie Guinea-Bissau im Schaufenster zu finden ist.

Doch nun ist Guinea-Bissau mit landestypischen Produkten in Basel-Dorenbach präsent. Die Reiseorganisation PRIORI ehrt die ehemalige portugiesische Kolonie in Westafrika mit einer eigenen Ausstellung. Guinea-Bissau ist etwas kleiner als die Schweiz und hat keine zwei Millionen Einwohner. Die Menschen leben weitgehend von Eigenversorgung: Fisch und Mais.

Die Ausstellung Guinea-Bissau im Schaufenster zeigt typischerweise Objekte des täglichen Lebens, also etwa einen Kochofen aus Draht, einen rudimentär gegossenen Aluminiumlöffel, eine tönerne Tabakpfeife. Bewundernswert ist die Weberei in diesem Tropenland. Die Weber nutzen dabei einfache Webstühle, mit denen sie handspannbreite Textilbänder weben und kunstvolle Muster einflechten. Die Baumwolle und die Farbstoffe stammen aus selbst verarbeiteten Naturprodukten.

Zusätzlich befindet sich auch eine Flasche mit Zuckerrohschnaps in der Ausstellung. Dies ist eines der wenigen Produkte, das in quasi-industrieller Produktion hergestellt wird. Der Honig hingegen wird von einer kleinen Manufaktur vertrieben. Der Tauschhandel ist in Guinea-Bissau weiterhin üblich. Im Land wird ansonsten der in Westafrika verbreitete CFA benutzt. Beispiele dieser Währung liegen ebenfalls aus.

Mit dem kleinen Stück Afrika, präsentiert durch Guinea-Bissau im Schaufenster, macht die Reiseagentur PRIORI auf ihre Touren ins vergessene Tropenland aufmerksam. Der Tourismus in Guinea-Bissau ist sehr bescheiden. Guinea-Bissau liegt etwas vergessen und leicht verschlafen am westlichen Ende Afrikas. Aber genau das macht seinen Reiz für Leute mit Abenteuerseelen aus.

Das Schaufenster befindet sich an der Holeestrasse 3, 4054 Basel und gehört der Reiseorganisation PRIORI.

Guinea-Bissau im Schaufenster von der Reiseorganisation PRIORI Reisen